Pilzticker Brandenburg 23:
Funde vom 27.08.2017 - 29.09.2017



Pilzticker Brandenburg 23




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Brandenburgs



Heide im Schlaubetal: »Die Fülle der Pilze erschlug uns fast«


Foto: Endlich einmal wieder - nach langer vergeblicher Suche - eine Krause Glucke für Helga und Detlef! (Foto © Helga)

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Helga und Detlef schreiben am 29. September 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

das wunderschöne Wetter musste gestern mit einem Ausflug gewürdigt werden.

Wir fanden in der Heide im Schlaubetal für uns Überraschendes vor. Riesensteinpilze im Verband von ca. 15 Stück mit schon herabgerutschten Hüten (Foto rechts). Große Stellen zerfranster gelb leuchtender Stiele im saftigen Moos gaben uns Rätsel auf und die Fülle der Pilze erschlug uns fast. An den Sandröhrlingen hat sich scheinbar größeres Wild bedient, das die ganzen Hüte abgefressen hat.

Wir hätten Waschkörbe von Sandröhrlingen und Edelreizkern sammeln können, beschränkten uns aber auf vertretbare Mengen für uns und einen Nachbarn. Unser Nachbar aß zum ersten Mal Edelreizker und fand: »Sie sind der Hammer.«

So fanden Edelreizker, einige Maronen und Sandröhrlinge, sehr schöne Steinpilze und Rotkappen sowie die geliebten Pfifferlinge ihren Weg in unsere Körbchen.

Endlich gab es zu unserer Freude nach Jahren vergeblichen Suchens mal wieder eine Krause Glucke.

Mit herzlichen Grüßen an Dich und alle Pilzfreunde, Helga und Detlef«

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Die feinen Maronen aus dem Barnim sprangen Dagmar fast von selbst in ihren großen Pilzkorb


Dagmar schreibt am 26. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nun hat die Pilzzeit auch im Barnim endgültig begonnen.

Am letzten Wochenende sind einem allerfeinste Maronen fast von selbst in Korb gesprungen Es gab so viele, dass man aufpassen musste, wo man hintritt. Da wurde das Suchen schon eher zum Sammeln. In kürzester Zeit war mein großer Korb voll mit Maronen bester Qualität - sehr fest und kaum madig. Da geht jedem Pilzliebhaber schon beim Anblick das Herz auf

Es gab sehr viele kleine Exemplare, sodass man wohl darauf hoffen darf, dass das aktuelle Pilzwachstum noch anhalten wird. Ich habe den größten Teil meiner Ausbeute im Dörrex getrocknet - das ging dank der guten Qualität superschnell. Damit sind die Wintervorräte bereits gut aufgefüllt.

Viel Freude und viel Erfolg allen Pilzsammlern!

Viele Grüße aus dem Barnim von Dagmar«

(Foto © Dagmar)

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Steinpilzgreise und Steinpilzkinder im märkischen Sand


Foto: Diese Steinpilzkinder wachsen, wie man sieht, im sandigen Boden der Mark Brandenburg, wo Kiefern das Waldbild bestimmen. (2 Fotos © Helga)

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Helga und Detlef schreiben am 25. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am Montag Nachmittag erwarteten wir in unseren märkischen Kiefernwäldern außer Ruhe nur vereinzelte Pilze. Aber es wurden auf unserem Weg immer mehr.

Erst waren es nur vereinzelte sehr schöne kleine Maronen, dann eine große Menge kleiner madenfreier Sandröhrlinge, weiter einige Maronen, Pfifferlinge  und auch knackige Steinpilze. An drei Riesensteinpilzen erfreuten wir uns, ließen sie aber stehen. Die Fliegenpilze erfreuten uns ebenfalls sehr. Sie sehen immer so toll aus.

Derart im Pilzrausch, suchten wir dann noch die mageren Sandberge auf, um nach einer bekannten Steinpilzstelle zu sehen. Das war ein voller Erfolg. Dort standen gleich neun Stück herum und an anderen Stellen war es ähnlich. Gerade dort, wo von gestrigen Sammlern Steinpilzreste lagen, fanden wir in der Nähe die Steinpilzkinder und immer wieder Sandröhrlinge.

Auf dem Sammelfoto ist nach Einfrosten und Nachbarschaftsbeschenkung der noch zu verarbeitende Rest zu sehen.

Natürlich waren wir in den vergangenen Wochen auch in den Wäldern und Heiden unterwegs, wollten aber nicht jeden Pfifferling vorzeigen. Als kleinen Erfolg kann ich, Helga vermelden, daß ich durch den Doktor Wald mein Knie gut beweglich bekommen habe. So kann dieser Miniskus ohne Operation überleben.

Herzliche Grüße an Dich und alle Pilzfreunde von Helga und Detlef«

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Foto: Diesen Teil der Ausbeute behielten Helga und Detlef für sich. Den Rest ihres Fundes hatten sie an Nachbarn verschenkt und eingefroren. Da gab es gewiss ganz schön was aus dem Wald zu schleppen. 





Teltow-Fläming: Der monatelangen Pfifferlingsschwemme folgen jetzt die Maronen


Foto: Sie sind jung, kernig und einfach schön. Was gestern die Pfifferlinge, sind jetzt die Maronenröhrlinge.


Thomas schreibt am 23. September 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm,

unlängst waren es im Teltow-Fläming die Pfifferlinge, die in Massen wuchsen, jetzt sind die Maronen an der Reihe. Sie kommen jetzt so richtig, und ich behaupte: So viele gab es noch nicht!

Ich war wohl heute zur richtigen Zeit genau am richtigen Platz.«


Foto: Ganze Eimer mit Maronen füllten sich am Ende. Und ein paar Pfifferlinge gab's für Thomas als Zuschlag. (2 Fotos © Thomas)


Großräschen: Statt Maronen wurden es Riesenboviste für Angela


Angela schreibt am 17. September 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm,

eigentlich wollte ich heute im Süden Brandenburgs mal nach Maronen sehen. Die Ausbeute war aber eher spärlich. Dafür würde ich mit schönen Exemplaren von Riesenbovisten entschädigt (Foto rechts).

Viele Grüße von Angela«

(Foto © Angela)

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Landkreis Oder-Spree: Pfifferlinge vereinzelt, Steinpilze und Maronen Fehlanzeige

Alex schreibt am 16. September 2017:

»Hallo,

in den Wäldern im Landkreis Oder-Spree um die A12 stehen viele Autos im und am Wald und zeugen von Pilzsuchern.

Ich war einer von ihnen. Im Moment gibt es allerdings außer ein paar vereinzelten Pfifferlingen leider noch nichts. Steinpilze und Maronen: Fehlanzeige.

Grüße Alex«


Teltow-Fläming: Saschas Körbe quellen über vor herrlichen Pfifferlingen


Sascha schreibt am 15. September 2017:

»Hallo Pilzticker,

ich möchte Bescheid geben, dass die Pfifferlingssaison im Landkreis Teltow-Fläming noch lange nicht vorbei ist, was meine beiden Körbe auf dem Foto eindrucksvoll beweisen.

Allerdings muss man schon wissen, wo man sie suchen muss, die herrlichen Eierschwämme. Die Röhrlinge trauen sich noch nicht so richtig aus der Deckung, bisher habe ich lediglich  Einzelexemplare gefunden.

Viele Grüße, Sascha«

(Foto © Sascha)

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Calau: In den Wäldern der Kindheit die Körbe wie in der Kindheit mit schönen Pilzen gefüllt


Foto: Sandra hat in den Wäldern ihrer Kindheit, bei Calau in Südostbrandenburg, zusammen mit ihren Eltern die Körbe mit schönen Pilzen vollgemacht. Nicht nur das erinnerte sie an ihre Kindheit. (2 Fotos © Sandra)

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Sandra schreibt am 29. August 2017:

"Hallo,

gemeinsam mit meinen mittlerweile betagten Eltern haben wir heute das Pilzgebiet meiner Kindheit rund um Calau wieder einmal aufgesucht. So viele Erinnerungen an volle Körbe, Steinpilzernten und frische Waldluft!

In drei Stunden wurden wir mit zwei Kilo Pfifferlingen, vielen frischen Maronen, Birkenpilzen, Butterpilzen und Bilderbuchrotkappen belohnt. Einzig Steinpilze haben wir vermisst.

Es war ein wunderbarer Tag. Die kommenden zwei Wochen sollte bei zunehmendem Mond durchaus einiges an Pilzen wachsen. Leider sind die Wälder sehr trocken. Regen wäre fantastisch.

Viele Grüße Sandra"


Foto: Die gefundenen Pilze waren, wie diese schöne Rotkappe, zum Vorzeigen schön. Ein Pilzerlebnis, das gewiss bleibende Erinnerungen bei allen Beteiligten schafft.

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Dahme-Heidesee: Selbst mit verletztem Knie findet Helga die ersten Sandröhrlinge


Foto: Das sieht nach einem leckerenn Pilzgericht  aus. Am zuverlässigsten wachsen seit Wochen die Pfifferlinge.

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Helga und Detlef schreiben am 27. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern Nachmittag erstaunte uns der Wald mit der lange erhofften Vielfalt an Pilzen.

In unserem angestammten Gebiet Dahme-Heidesee fanden wir knackige junge Steinpilze (nicht immer ganz madenfrei), die ersten tadellosen Sandröhrlinge, vereinzelt Edelreizker und Maronen. Darüber hinaus noch einige Rotkappen und Birkenpilze. Der übliche Pfifferlingsbeifang blieb natürlich nicht aus. 

Es ist aber anzumerken, dass die Wälder schon wieder etwas trockner werden. 

Da meine Helga sich bedauerlicherweise am Knie verletzt hat, sind unsere Pilzgänge zur Zeit nicht so zahlreich. Dennoch haben wir auch in der zurückliegenden Zeit immer wieder reichlich Pfifferlinge gesammelt.

Es grüßen freundlichst aus Berlin Helga und Detlef«


2 Fotos: Die Steinpilze (links) hielten nicht immer, was sie versprachen, und die Maronen (rechts) wuchsen mehr vereinzelt. (3 Fotos © Helga)

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