Pilzticker Brandenburg 22:
Funde vom 29.07.2017 - 25.08.2017



Pilzticker Brandenburg 22




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Brandenburgs




Was der Fläming nun schon seit fünf Wochen an Pilzen bietet, ist für Gudrun »unglaublich«


Foto: Es ist ein sagenhaftes Jahr, dieses Pilzjahr. Gudrun freut sich überschwänglich, spendiert ihr der Fläming doch nun schon seit fünf Wochen ihre geliebten Pfifferlinge. Und nun sind auch die Steinpilze da. Welch ein herrliches Pilzbüffet!

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Gudrun schreibt am 25. August 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

es ist unglaublich, was der Wald dieses Jahr an Pilzen bietet, und das jetzt schon so lange.

Nun finde ich schon seit fünf Wochen meine geliebten Pfifferlinge - und nun sind auch die Steinpilze da. Einziger Wermutstropfen ist allerdings, dass die meisten schon madig sind. Man kann nur die Hüte retten.

Auf dem Foto ist die Ausbeute von meiner heutigen dreistündigen Wanderung im Fläming zu sehen.

Liebe Grüße, Gudrun«


Foto: So schön sie auch aussehen, die Steinpilze, viele sind bereits von Maden befallen. Da gilt es, wie Gudrun schreibt, die Hüte zu retten. (2 Fotos © Gudrun)

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Barnim: Nach einer Erholungspause wachsen wieder Pfifferlinge und Maronen


Foto: Die Pfifferlinge wachsen dieses Jahr in Brandenburg teilweise wie Unkraut. Das hat es lange nicht mehr gegeben. (Foto © Dagmar)

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Dagmar schreibt am 23. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nach dem tollen Start in die Pilzsaison waren die letzten Wochen eher enttäuschend. Trotz eigentlich bester Bedingungen mit viel Feuchtigkeit und Wärme wollten die Pilze nicht so recht wachsen. Offenbar ging es wohl anderen Pilzsuchern auch so - jedenfalls waren im Brandenburger Ticker kaum noch Erfolgsmeldungen zu finden. So richtig erklären kann ich mir das auch nicht - vielleicht hat jemand eine Idee?

Aber am letzten Wochenende sah es dann schon wieder viel besser aus: Neben - zumindest in meinem Revier - ungewöhnlich vielen Pfifferlingen gab es auch wieder einige sehr schöne Maronen. Das lässt hoffen. Ich bin mal gespannt, wie es jetzt weitergeht - und werde berichten.

Viele Grüße aus dem Barnim von Dagmar«

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Teltow-Fläming: Pfifferlinge ohne Ende und zwei Topmodels für Thomas


Foto: Die Pfifferlinge wachsen dieses Jahr, als gäbe es kein Morgen mehr. Thomas - und sicher nicht nur ihn - freut das in diesen Tagen und Wochen sehr.

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Thomas schreibt am 20. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war gestern wieder schauen, was in meinem Wald im Landkreis Teltow-Fläming so los ist.

Die Pfifferlingsflut hält weiter an. Die Körbchen waren wieder prall gefüllt. Steinpilze habe ich auch so einige gefunden.

Leider kam ich für die meisten zu spät. Die Maden hatten die Stiele schon völlig ausgefressen und jetzt stand die Kappe auf dem Speiseplan. Die beiden Steinis auf den Fotos hatten aber eine super Qualität! Man merkt, es geht langsam, aber sicher los.

Mit freundlichen Grüßen Thomas«


2 Fotos: Diese Zwei waren die Superstars unter den Steinpilzen, die Thomas fand. Viele waren schon hinüber, doch diese anstandslosen Topmodels landeten im Korb. (3 Fotos © Thomas)





Es geht munter weiter: Pfifferlinge über Pfifferlinge im Fläming


Foto: Dies ist zu allererst das Jahr der Pfifferlinge. So etwas hat es schon lange nicht mehr gegeben. Es stimmt einfach nicht, wenn Naturschützer immer wieder behaupten, der Pfifferling sei gefährdet. Er nimmt sich lediglich seine Auszeiten - und auf einmal ist er in unbeschreiblichen Massen wieder da. Wie dieses Jahr in vielen Landstrichen, über hunderte Kilometer. (Foto © Gudrun)

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Gudrun schreibt am 18. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern waren wir noch einmal in unserem Wald im Fläming, um nach Pilzen Ausschau zu halten.

Die Pfifferlinge wachsen immer noch wie verrückt - es ist erstaunlich. Steinpilze und Co. sind dagegen gar nicht zu finden. Schade, das wird wohl im Fläming noch etwas dauern.

Im September muss ich erst einmal ins Krankenhaus. Ich hoffe, dass damit die Pilzsaison für mich noch nicht vorbei ist, sonst wäre sie ohne Steinpilze gewesen.

Liebe Grüße Gudrun«

Liebe Gudrun,

alles Gute für Dich und komm schnell wieder auf die Beine. Damit Du im Übergang September/Oktober, wenn die Hauptzeit ist, Deine Steinpilze abholen kannst!

Herzlichst Heinz-Wilhelm


Teltow-Fläming: Pfifferlinge gibt es reichlich, Thomas erntet sie auf allen vieren


Thomas schreibt am 17. August 2017:

»Hallo an alle Pilzfreunde,

ich beobachte diese Seite schon seit einiger Zeit. Ich bewundere immer die sehr schönen Bilder! Jetzt traue ich mich auch mal. 

Meine Pilzstellen, die natürlich nur vererbt, nicht aber verraten werden, sind im Kreis Teltow-Fläming bei Kerzendorf.

Leider sind bei uns die Steinpilze noch nicht so weit, daher habe ich ein Steinpilz-Foto aus dem vergangenen Jahr mitgeschickt. Der Pfifferling ist aber top aktuell. Am letzten Wochenende habe ich mein Körbchen auf allen vieren gefüllt. Aufstehen hätte nicht gelohnt. Pfifferlinge gibt es zurzeit nämlich reichlich!

Wenn es mit den Steinpilzen losgeht, werde ich auch aktuelle Bilder schicken. Ich vermute, 2017 wird ein gutes Pilzjahr für uns Sammler!

Mit freundlichen Grüßen Thomas«

(2 Fotos © Thomas)

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Meckernde Beobachter bei der wieder einmal ergiebigen Pilzlese von Helga und Detlef


Foto: Sie stehen überall, manchmal sogar in Reih' und Glied, die herrlichen Pfifferlinge; in den Kiefernschonungen, im Moos, auf lichten Waldwegen oder, wie hier, im Heidekraut. Schön hat Helga den kleinen stolzen Trupp in Szene gesetzt!

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Helga und Detlef schreiben am 29. Juli 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die Pfifferlinge sind Gott sei Dank nicht ertrunken, obwohl es in Brandenburg so viel geregnet hat. Sie sind zahlreicher als die zunehmend herumlaufenden Sammler. Am Anfang des Monats sahen wir kaum jemand in den  Wäldern, aus denen wir uns unsere wöchentlichen Pfifferlingsmahlzeiten holten. Jetzt stehen von Dahme Heidesee bis zum Schlaubetal überall Autos.

Gestern fanden wir drei kleine Heiderotkappen, eine Marone und zwei Körbchen Pfifferlinge.

Sie stehen jetzt überall, im Moos, im Heidekraut, in den zahlreichen Kiefernschonungen und gerne auch auf lichten Waldwegen.

Die Ziegenherde ist uns schon vertraut und schaut neugierig unserem Treiben zu.

Herzliche Grüße Helga und Detlef«

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Foto: Und die Rotkappen halten in den sandigen Wäldern gut mit. Hier eine Birkenrotkappe, oder wie sie auch genannt wird, eine Heiderotkappe.


Foto: Und die Ziegen sahen sich genau an, was da so vor sich ging jenseits ihrer Weide. Wenn sie auf Wiesenchampignons stehen, wissen sie wohl, was da in die Körbe wandert. (3 Fotos © Helga)

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