Pilzticker BaWue 272: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 30.10.2020 - 02.11.2020



Pilzticker BaWue 272




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Baden-Württembergs




Nach Halloween sorgte Thomas im nördlichen Schwarzwald für den Abschied der Hexen


Foto: Lachsreizker und zwei Fichtenreizker, die rechts unten im Reizkerblock zu sehen sind, FLockenstielige Hexen und Maronenröhrlinge, je ein Birkenpilz und Goldröhrling, vier Perlpilze und Lila Lacktrichterlinge, ein ärmliches Häuflein Trompetenpfifferlinge und Kupferrote Gelbfüße sowie einige Steinpilze - das war Thomas' Post-Halloween-Suche im nördlichen Schwarzwald. (3 Fotos © Thomas)

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Thomas schreibt am 2. November 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

am Sonntag nach Halloween ging es schon ganz früh raus, um ein paar Hexen einzufangen, die wegen der Halloweenparty noch immer ganz blau sind.

So startete ich um 6.15 Uhr mein Auto, um gegen 7 Uhr in einem meiner Stammwälder im nördlichen Schwarzwald anzukommen. Gleich zu Beginn der Fahrt setzte dann auch der vorhergesagte Regen ein. Auch nach Ankunft im Wald regnete es die ersten eineinhalb Stunden ununterbrochen weiter.

Ich steuerte zuerst die mir bekannten Stellen für Lachsreizker an. Da sich die Reizker bei Regen sehr leicht mit meinem Küchentuch abreiben lassen, sollte mich dass Nass von oben auch nicht weiter stören. Gleich an der ersten Stelle konnte ich meinen Korb schon recht gut mit schönen Weißtannenreizker und zwei Fichtenreizker füllen.

Pünktlich zum Fund von vier Glücksschweinchen hörte es dann auch endlich auf zu regnen. Die vier Glücksschweinchen waren in diesem Fall, vier wunderschöne kleine Perlpilze in einem zarten Schweinchenrosa.


Foto: So schöne Perlpilze so spät im Jahr - auch sie waren Thomas ein Einzelfoto wert. Ihr rötlicher Farbton kommt, was nicht immer der Fall ist, in allen Teilen der Pilze gut durch.

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Nachdem ich jetzt das Glück und genug Reizker in meinem Korb liegen hatte, suchte ich die weiteren Reizkerstellen gar nicht mehr auf und begab mich etwas tiefer in den Wald, zu den Buchen, Fichten und Kiefern. Dort angekommen, erwartete mich ein Traumhafter Anblick. Der erste Gedanke war „diese Symbiose muss noch ganz frisch sein“.

Auch neubackene Ehepaare lassen ihren Partner ungern alleine weit verreisen. So standen da drei prächtige Flockenstielige Hexenröhrlinge mit breiter Brust um ihre kleine Fichte, als ob sie ihren Partner vor den heraneilenden Rotköpfen (Fliegenpilze) schützen wollten.

Schnell verabschiedeten sich die Hexen und wanderten in meinen Korb. Meine wegen der Konsistenz hoch geschätzten Violetten Lacktrichterlinge dürfen natürlich auch nicht fehlen. Dazu kamen noch ein paar Maronen, Steinpilze, unter den Kiefern einzelne Kupferrote Gelbfüße und weitere Flockige Hexen.


Foto: Fliegenpilze sind nicht nur gute Steinpilzanzeiger, sondern allgemein ein guter Hinweisgeber für Röhrlingsarten. In diesem Fall für drei knackige Flockenstielige Hexen.

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Jeweils unter einer einzelnen Birke und Lärche standen noch je ein Vielverfärbender Birkenpilz und ein letzter Goldröhrling.

Zum Schluss machte ich noch einen Abstecher in ein altes bemoostes Rotbuchen-Fichtenwald Stück, um nach den Trompetenpfifferlingen zu schauen. Gleich an der ersten Stelle sah ich aber, dass ihnen noch ein paar Tage fehlten und nahm erstmal nur vier Stück mit. Ich schaute weiter, aber auch an all den anderen Stellen sah es nicht anders aus.

In ein paar Tagen werde ich mir diese Plätze dann nochmal vornehmen und bis dahin wünsche ich allen noch viel Erfolg.

Grüße an Dich und an alle

Thomas«

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Dinkelberg, Lörrach: Kurz vor der Dunkelheit noch Herbsttrompeten und Lachsreizker für Kersten


Foto: Ein schönes Sammelergebnis für einen Feierabendgang in Richtung Dämmerung und Dunkelheit! Das stumpfe Schwarz-Grau der Herbsttrompeten und das blasse Orange der Lachsreizker harmonieren toll. (Foto © Kersten)

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Kersten schreibt am 2. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich war heute nach der Arbeit noch kurz im Wald, und zwar am Dinkelberg bei Lörrach.

Mit nach Hause nehmen konnte ich einige wirklich schöne Lachsreizker und eine beträchtliche Menge an Herbsttrompeten. Leider wurde es schon sehr zeitig dunkel. Trotzdem war es klasse! Die Lachsreizker gibt es nachher zum Abendessen.

Die Reizker sind aus einem kleinen Weißtannenbestand, der schön moosig und etwas grasig ist. Die Herbsttrompeten stammen aus einem mir bekannten Buchenwaldstück.

Liebe Grüsse, Kersten«

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Neckar-Odenwald-Kreis: Einsteigerin Inge freut sich über schöne Steinpilzfunde


2 Fotos: Inge kennt noch nicht so viele Pilzarten. Deshalb war sie sehr glücklich über den Fund dieser zwei Steinpilze. Die Art kennt sie bereits aus dem vergangenen Jahr, als sie Steinpilze per Zufall gefunden hatte. (2 Fotos © Inge)

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Inge schreibt am 1. November 2020:

»Hallo,

ich habe heute drei Prachtexemplare von Steinpilzen im Wald bei Mudau im Neckar-Odenwald-Kreis gefunden, die ich am Abend direkt mit der Familie verspeist habe. Sehr lecker!

Nachdem wir letztes Jahr - durch Zufall - wunderschöne Steinpilze im Wald bei Buchen im Neckar-Odenwald-Kreis gefunden haben, hat mich dieses Jahr das Pilzfieber gepackt!

Deine Seite finde ich sehr interessant, vor allem für Pilzneulinge wie mich. Ich freue mich über die vielen interessanten Berichte von euch! Danke. 

Viele Grüße Inge«

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Pilzverrückte unter sich: Jetzt gehen Sven und Max gemeinsam auf die Suche


Max schreibt am 1. November 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

an erster Stelle Dankeschön vielmals für deine Mühen rund um den Pilz-Ticker. Dadurch hatte ich die große Freude, heute Sven kennenzulernen, der ja im Pilzticker regelmäßig von seinen Funden im Raum Maulbronn und Knittlingen berichtet.

Wir waren das erste Mal zusammen in seinen Stammwäldern bei Maulbronn unterwegs. Die Artenvielfalt ist im Vergleich zu anderen Wäldern der Umgebung beeindruckend.

Wir entdeckten Violette Rötelritterlinge in rauen Mengen, Nebelkappen, Hallimasche, einige Täublinge, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Herbstlorcheln, die ersten Austernseitlinge (2. Foto) und einiges mehr. Unser Hauptaugenmerk lag auf Steinpilzen, die wir trotz beachtlicher Konkurrenz auch fanden. 

Zum Thema Konkurrenz: In unserem Fall konnten wir sie an Putz- und Schnittresten von Steinpilzen ablesen. Sie waren zwar hauchdünn abgeschnitten und vorbildlich unter Laub versteckt, doch Svens Adleraugen blieben sie nicht verborgen. Genau wie einige Raufußröhrlinge, die daheim noch näher bestimmt wurden.

Ein schöner Birkenporling, Maronenröhrlinge und Rotfüße wanderten ebenfalls noch ins Körbchen.

Die riesige Menge an Pilzen wurde es bei dieser Tour nicht, dafür freue ich mich umso mehr, viel Neues von Sven gelernt zu haben und einen ebenso pilzverrückten Bekannten in meiner Gegend nun persönlich zu kennen.

Allen naturverbundenen Pilzsammlern von Herzen ein kräftiges Petri Pilz!

Liebe Grüße aus dem Kraichgau

Max und Sven«

(2 Fotos © Max)

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Beim Lauftraining einen Esskastanienbaum mit Jumbofrüchten plus einen neuen Maronenplatz entdeckt


Foto: Der Hit auf diesem Fundfoto waren für Michael die Esskastanien. Nicht nur, dass er einen neuen Baum von ihnen entdeckte, sondern vor allem die Größe der Früchte ist für ihn bislang einmalig. (5 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 1. November 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich zusammen mit Yoga Esskastanien sammeln. Nicht in Frankreich und auch nicht in der Pfalz, sondern 5 Km von meinem Zuhause. Per Zufall hatte ich nämlich während eines Lauftrainigs mitten im Wald die Baumkrone eines weiteren Esskastanienbaumes entdeckt.

Dieser Baum trug Früchte, größer als im Laden. Sowas habe ich hier bei uns noch nie gesehen, zumal in unseren Wäldern nur vereinzelt Esskastanienbäume stehen und diese immer kleine bis mittelgroße Kastanien hervorbringen.

Das Tolle an der an sich schon tollen Begebenheit war, es gesellten sich noch Maronen, Flockis, ein kleiner Parasol und Steinpilze hinzu, die dort ebenfalls im näheren Umkreis wuchsen. Eine kleine Gruppe Dunkelschuppige Seifenritterlinge* waren nur fürs Auge.

Viele Grüße Michael und Yoga«

* Vor dem Verzehr von Ritterlingen - ausgenommen Rötelritterlinge - wird ausdrücklich gewarnt. Sie werden erst seit einigen Jahren als giftig bis stark giftig klassifiziert. Dies gilt besonders für den lange als essbar eingeordneten Gemeinen Erdritterling und den  Mausgrauen Ritterling. Sie enthalten die gleichen muskelzersetzenden Giftstoffe wie der Grünling.

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2 Fotos: Jumboesskastanien hat zu seiner großen Freude Michael gefunden. So große wie die auf dem linken Foto hat er noch nie gefunden. Sie wog 27 Gramm. Die kleine dient als Vergleichsmodell.

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Foto: Die Dunkelschuppigen Seifenritterlinge erhielten ihren Namen von dem mit dunklen Faserschüppchen beflockten Stiel.

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Dinkelberg, Lörrach/Waldshut: Schöne Steinpilze und nach 3 Jahren wieder Herbsttrompeten für Andreas


Andreas schreibt am 1. November 2020:


»Ich war am 30. Oktober in den Dinkelbergen rund um Rheinfelden unterwegs. Auf meinem Steinpilzplatz habe ich nochmals einige Steinpilze gefunden. Ebenfalls erfreulich war, dass ich in einem angrenzenden Buchenwald erstmals nach 3 Jahren wieder Herbsttrompeten fand.

Ich bin gespannt, ob es in den nächsten Tagen mehr von ihnen gibt. Übrigens wurde auch einer meiner schönen Pilzplätze zerstört.

Andreas aus Rheinfelden«

(Foto © Andreas)

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Calw: Grenzenlose Schwärmerei nach einem wunderschönen Familienausflug in die Steinpilze


Foto: Hat Heiko diesen Steinpilz vor zwei Tagen übersehen? Er schließt es nicht aus, ist sogar davon überzeugt. Er ging die gleiche Runde bei Calw wie schon vor zwei Tagen, diesmal mit der ganzen Familie. Pilzsuche statt der abgesagten Halloween-Parties für die Kinder: ihnen hat es trotzdem sehr gefallen. (4 Fotos © Heiko)

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Heiko schreibt am 31. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr heraus.... 

Gemeinsam mit meiner Frau und meinen drei Kindern haben wir heute von 13:00 bis 16:00 Uhr unsere Stammwälder bei Calw im Nördlichen Schwarzwald besucht.  

Bei bestem Sonnenschein und milden 15 Grad wollten wir den Kindern die Corona-bedingte Absage von Halloween-Besuchen in der Nachbarschaft ein wenig ausgleichen. Statt „Süßes oder Saures" wollte ich Ihnen daher Pilze präsentieren.

Wir machten die gleiche Runde, die ich schon vor zwei Tagen alleine mit toller Ausbeute gedreht hatte. So wirklich hoffnungsvoll war ich also nicht.

Die ersten beiden Stunden blieben relativ steinpilzleer, bis wir schließlich auf zwei tolle Familien mit knackigen Fichtensteinpilzen gestoßen sind. Ein riesiges Nest mitten auf einer Kuhweide am Waldrand war der absolute Höhepunkt für die kreischenden Kinder 😊 Teilweise waren die nächsten Bäume bis zu 20 Meter entfernt. Welche Kraft das Myzel entfalten kann!

Wir entdeckten zudem wieder Maronen, zwei Arten vom Reizker, zwei schöne Flockenstielige Hexenröhrlinge, einen Birkenraufuß und einige Trompetenpfifferlinge.

Es bestätigt mir also, was ich in meinem letzten Eintrag meinte: es lohnt sich auch, am gut frequentierten Samstagnachmittag an den richtigen Orten zu suchen. Zudem hatte ich die heutigen Funde am Donnerstag schlicht übersehen; die Pilze wären mit einiger Gewissheit für den nachfolgenden Sammler gewesen.

Der war zum Glück ich selbst...😅 So war es also ein wunderschöner, ertragreicher Familienausflug am letzten Oktobertag des Jahres.

Herzliche Grüße allen Pilzfreunden und weiterhin viel Glück beim Suchen.

Heiko«

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Foto: Hier der vermutlich gleiche Steinpilz wie auf dem Foto oben, nur diesmal mit der Waldkulisse im Hintergrund. Eine Gegend zum Wohlfühlen, nicht nur für die Kinder.

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Calw: Die Steinpilze nehmen langsam Abschied, dafür springen schönste Maronen ein


Foto: Ein sehr schöner Fund für Mona und Martin. Die Steinpilze ziehen sich nun langsam zurück, dafür konnten sich die Zwei über die ersten, schon sehnlichst erwarteten Maronen freuen. (2 Fotos © Mona)

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Mona schreibt am 31. Oktober 2020:

»Guten Abend lieber Heinz-Wilhelm,

diesen wunderbar sonnigen und warmen Herbsttag haben wir heute genutzt, um unser Pilzrevier im Landkreis Calw zu besuchen. Nachdem wir in den letzten Wochen große Mengen an Steinpilzen sammeln konnten, merken wir nun, wie das Wachstum langsam, aber sicher zurückgeht. Eine Handvoll Steinpilze in bester Qualität konnten wir trotzdem zusammentragen.

Besonders gefreut haben wir uns über ganz frische und knackige Maronen; sie haben wirklich lange auf sich warten lassen. Zwei Pfifferlinge sowie einige Trompetenpfifferlinge wanderten auch noch ins Körbchen.

Einen Erstfund konnten wir heute auch verzeichnen, nämlich einen ganz jungen Stachelbart. Dieser wuchs auf einem verwitterten Baumstumpf, wir gehen aufgrund der umgebenden Bäume davon aus, dass es sich um einen Tannenstachelbart handelt.

Solche Funde sind ebenso erfreulich wie das Auffinden von Speisepilzen, wenn nicht sogar noch etwas erfreulicher!

Wir wünschen allen Pilzfreunden weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Sammeln!

Herzliche Grüße aus Herrenberg

Martin und Mona«

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Foto: Da es deutschlandweit wenige Weißtannen gibt, ist dieser junge Tannenstachelbart, der mutmaßlich an einem verrottenden Weißtannenstumpf wächst, zwangsläufig ein seltener Pilz, deutlich seltener als der Ästige Stachelbart. Schon deshalb, aber auch, weil sein Speisewert lediglich mittelmäßig ist, sollte man diese Art nicht entnehmen. 

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Drei Brüder im Moosbett des Mainhardter Waldes zu Matzes Saisonausklang


Matze schreibt am 31. Oktober 2020:

»Hallo,

beim letzten Pilzgang heute im Oktober im Mainhardter Wald fand ich schöne Steinpilze, Maronen, Blutreizker und Anischampignons.

Auf adem Foto rechts sind drei wunderschöne Steinpilzbrüder zu sehen, die es sich im Moos gemütlich gemacht haben.

Allen eine schöne Herbstzeit und allzeit Gesundheit!

Matze«

(Foto © Matze)

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Nördlicher Schwarzwald: Die Herren Edulis und eine Hexe haben sich herausgeputzt für Halloween


Foto: Ein herrliches Motiv! Die Steinpilze in Stärke einer Fußballmannschaft und ihr bunt gekleideter Trainer haben sich für die Halloweennacht passend herausgeputzt. Fliegenpilze, Tannenzapfen, Kürbis und Äpfel sind da, die Volksbrauchnacht vor Allerheiligen kann beginnen. (2 Fotos © Thomas)

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Thomas schreibt am 31. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich wünsche Dir und allen Pilz verrückten Happy Halloween.

Da sich der Oktoberschub der Steinpilze in meinen Wäldern nun langsam, aber sicher dem Ende zuneigt, habe ich heute Morgen noch einmal, für eine kurze Runde eine meiner Steinpilzstellen im nördlichen Schwarzwald aufgesucht.

Auf Beifang war ich heute nicht aus, deshalb habe ich mich ausschließlich auf den Herrn Edulis konzentriert. Naja gut, einfarbefroher Kumpel kam dann doch noch mit dazu.

So kam dann doch noch eine ganze Fußballmannschaft (11 Steinpilze) plus Trainer zusammen. Die Farben des Trainers - schwarz-rot-gelb - zeigen, für welches Land sie antreten. Außerdem fand ich, dass die Hexe an Halloween auch nicht fehlen darf.

Die gesammelten Steinpilze waren fast alle noch komplett ohne Maden, nur die schon etwas älteren Kollegen hatten bereits Besuch. Es steht aber immer noch der ein oder andere kleine Steinpilzjüngling und Senior im Wald. Sie sehen zwar noch ansprechend aus, haben aber dank ihrer gefräßigen Mitbewohner bereits einen ganz weichen Stiel und Hut, wie zum Beispiel der Steinpilz auf dem Foto rechts.

Dir und allen Pilzfreunden noch ein schönes Wochenende

Thomas«

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St. Georgen: Parfumpilze, die betören, und ein Schutzpatron für die kleinen Steinpilze


Foto: Violette Rötelritterlinge dominierten Frankies Fund. Er mag ihren fruchtig-parfumigen Geruch. Bei Pilzsammlern, die gerne Pilze (süß-sauer) einlegen, stehen sie mit ganz oben auf der Wunschliste. (Foto © Frankie)

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Frankie schreibt am 30. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute nochmal auf Pilzsuche, ganz in der Nähe meines Wohnortes St. Georgen. Zu meiner Freude habe ich einen prächtigen Steinpilz und zwei kleine gefunden, die auf meinem Foto unter seinem persönlichen Schutz zu stehen scheinen.

Der Wald ist voll mit Pilzen aller Art, von denen ich aber viele stehen lasse, weil sie mir unbekannt sind. Auch zwei überständige »Frau Krausen« (Krause Glucken) musste ich leider an Ort und Stelle belassen.

Ansonsten umfasste meine Beute von heute vor allem Violette Rötelritterlinge, die mich wie immer mit ihrem unvergleichlichen Geruch betörten. Sie sollen übrigens blutdrucksenkend sein.

Eine schöne Marone, ein Birkenpilz, ein kleiner Anisegerling, Lila Lacktrichterlinge und eine ordentliche Portion Trompetenpifferlinge, die bei uns sehr häufig vorkommen, wanderten außerdem in meinen Korb..

Einen kleinen Steinpilz habe ich abgedeckt und hoffe, ihn in ca. 3 Tagen schön gewachsen und knackig ernten zu können. Aufgrund der milden Temperaturen könnte noch 1-2 Wochen was gehen an mir bekannten Speisepilzen in meiner Region.

Waren Steinpilze im September fast nur im Wald oder an schattigen Waldrändern zu finden, so bin ich derzeit ausschließlich auf Wiesen bei südlich ausgerichteten (Fichten-)Waldrändern oder auf sonnigen Lichtungen erfolgreich.

Liebe Grüße Frankie«

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