Pilzticker Bawue 184: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 30.05.2019 - 04.06.2019



Pilzticker Bawue 184




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Ein einsamer, von Hitze und Trockenheit gezeichneter Sommersteinpilz im Südschwarzwald


Foto rechts: Nun hat auch Oliver -  nach wochenlanger Suche - endlich seinen ersten Sommersteinpilz im Südschwarzwald gefunden. Er ist von der Trockenheit gezeichnet, vermutlich ein Hinweis darauf, warum nicht mehr Artgenossen von ihm das Licht der Welt erblickten. Und das, obwohl es im südlichen Baden-Württemberg tagelang regnete. (Foto © Oliver)

Freiburg i.B., 4. Juni 2019

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Auch dieses Jahr nervt der fehlende Regen im Taubertal und Odenwald Lotta und Nicole


Nicole schreibt am 4. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

nach tollem Start in die Pilzsaison macht uns im Taubertal die Trockenheit schon wieder zu schaffen. Ab und an traut sich mal eine Flockenhexe hervor (wie auf dem Foto rechts mit Lotta), aber unsere geliebten Pfifferlinge wollen einfach nicht wachsen und bleiben Winzlinge. Auch von den Sommersteinpilzen fehlt noch jede Spur.

Dafür habe ich im Odenwald immerhin einen Buchenwaldbecherling gefunden, wie ich ihn in dieser Größe noch nie gesehen habe. Ich habe Mal ein handelsübliches Feuerzeug für den Größenvergleich dazugelegt (2. Foto rechts).

Wir hoffen dann mal auf etwas Regen, damit das Körbchen wenigstens ab und an gefüllt ist.

Grüße aus dem Taubertal sendet Nicole«

Blau = ungenießbar

(2 Fotos © Nicole)

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Cleebronn: Die Sommersteinpilze lassen noch auf sich warten - wie auch schon wieder der Regen


Foto: Zwei schöne Flockenstielige Hexen - wie diese - fand Heiko in der Gemeinde Cleebronn im Landkreis Heilbronn. Die erhofften Sommersteinpilze zögern allerdings noch mit ihrer Anwesenheit. (Foto © Heiko)

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Heiko schreibt am 4. Juni 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ich habe mich heute Vormittag auf die Pilzsuche in Cleebronn (Gemeinde im Landkreis Heilbronn) begeben, in der Hoffnung im dortigen Mischwald aus Eichen und Buchen schon den ein oder anderen Sommersteinpilz zu finden. Im letzten Jahr wurde ich ja hier Ende Juni fündig und ich hoffte, der Regen der letzten Wochen hat vielleicht schon den Zeitplan etwas nach vorne verschoben.

Zunächst blieb die Suche erfolglos. Erst als ich in ein Waldstück kam, das neben dem Laubbestand auch zwischendrin die ein oder andere Fichte sowie Kiefer beherbergte, wurde ich fündig. Letztlich waren es zwar keine Steinis, aber neben einigen Ziegenlippen wanderten auch noch zwei schöne Flockenstielige Hexenenröhrlinge in den Korb.

Im Übrigen sorgen die heißen Temperaturen der letzten Tage dafür, dass die Wälder auf mich wieder einen trockenen Eindruck machen, auch wenn Baden-Württemberg in den vergangenen Wochen nun wirklich vom Regen verwöhnt wurde und die Situation sicherlich (noch) nicht an 2018 erinnert.

Viele Grüße an Dich und alle Pilzfreunde, Heiko«


Lußhardtwald/Kronau: Statt Pfifferlinge fand Bernd 21 Sommersteinpilze


Foto: Bernd nahm das Gegenangebot des Waldes für die ausgebliebenen Pfifferlinge dankend an. Er konnte sich über diese vielen Sommersteinpilze freuen. (Foto © Bernd)

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Bernd schreibt am 2. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

eigentlich wollte ich heute aus dem Lußhardtwald bei Kronau mit frischen Pfifferlingen heimkehren, doch ich habe nicht einen einzigen gefunden.

Dafür brachte ich viele Sommersteinpilze nach Hause! Ihre Stiele waren allerdings, wie immer, wenn es viel geregnet hat und sehr schwül ist, stark vermadet. Dafür bescherten mir ihre Hüte ein köstliches Pilzgericht, mit dem ich zuvor überhaupt nicht gerechnet hatte.

Liebe Grüße Bernd«






Stuttgart: Die Sommersteinpilze halbierten sich auf zwei


Foto: Zwei statt vier waren es am Ende. Dennoch freute sich Felix über die ersten Sommersteinpilze des Jahres. (Foto © Felix)

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Felix schreibt am 2. Juni 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

südlich von Stuttgart in einem Buchenwald habe ich am Himmelfahrtstag die ersten vier kleinen Sommersteinpilze dieses Jahres gefunden. Mir waren sie noch zu klein zum Ernten und ich habe sie stehen lassen, obwohl die Schnecken offensichtlich schon in den Startlöchern lauern. Vielleicht hätte ich sie doch besser mitnehmen sollen, denn zwei Tage später waren nur noch zwei von ihnen verwertbar.

Das macht mir aber auch Hoffnung darauf, diesmal einige weitere Exemplare übersehen zu haben und bei der nächsten Tour mit fetter Beute nach Hause zu kommen. Ansonsten wuchsen noch Täublinge, mit denen ich mich allerdings erst noch anfreunden muss. Außerdem fand ich eine Kolonie Glimmertintlinge.

Viele Grüße an die Pilzgemeinde, Felix«


Ein Feiertagsausflug auf der Schwäbischen Alb mit Pfifferlingen und Bovisten


Christian schreibt am 30. Mai 2019:

»Guten Abend Heinz Wilhelm,

der Himmelfahrtstag meinte es heute gut mit mir. Ich fand auf der Schwäbischen Alb, nebst vielen schönen Blumen, etliche Pfifferlinge (Foto rechts) und Flaschenboviste.

Viele Grüße Christian«

(2 Fotos © Christian)

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Foto: Flaschenboviste sind wohlschmeckende Pilze, sofern sie noch ganz weiß sind. Man sollte aber ihre körnige Außenschicht abschneiden.






Schwäbisch-Hall: Ein leckerer Flocki-Salat für Patrick


Foto: Aus dem Flockifund zauberte Patrick einen Salat mit frischem Grün und gerösteten Brotwürfen. (2 Fotos © Patrick)

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Patrick schreibt am 30. Mai 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei sende ich dir erstmals meine Pilzfunde. Angespornt von den vielen tollen Bildern der letzten Wochen, haben wir heute Ausschau im Landkreis Schwäbisch Hall gehalten.

Wir fanden fünf Flockenstielige Hexenröhrlinge in sehr gutem Zustand, daneben allerdings auch bereits überständige Exemplare.

Viele Grüße und besten Dank für deine tolle Homepage!

Patrick«


Foto: Und so sahen die Flocki-Knubbel vor dem Marsch in die Pfanne aus: jung und kernig.

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