Pilzticker Bawue 176: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 21.04.2019 - 25.04.2019



Pilzticker Bawue 176




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Breisgau: Schön, wenn die Maipilze einem im eigenen Garten wachsen


Oliver schreibt am 25. April 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

beim Fahrradfahren habe ich heute mehr oder weniger zufällig doch noch die allerletzte versteckte Speisemorchel gefunden. Ansonsten ist mit Morcheln bei uns im Breisgau inzwischen tote Hose. Das verwundert nicht, denn diese Pilze sind in der Regel innerhalb von zweieinhalb bis drei Wochen durch.

Zu Hause angekommen, wollte ich den Rasen mähen und entdeckte dabei die ersten Gartenmaipilze dieses Jahres. Sie wurden nebst frischen Kräutern und Ruccola aus dem eigenen Garten (Foto rechts) natürlich gleich gepflückt und zubereitet.

Viele liebe Grüße, Oliver«

(3 Fotos © Oliver)

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2 Fotos: Noch einmal gab es für Oliver eine letzte(?) Speisemorchel (links). Die Morcheln werden jetzt im Breisgau von den Maipilzen (rechts) abgelöst.

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Freiburg/Br.: Die vom Fahrrad aus entdeckten Maipilze sicherten Simon das Abendessen


Foto: Mit diesen Maipilzen war das Abendessen für Simon gesichert. Eine Entdeckung vom Fahrrad aus. (Foto © Simon)

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Simon schreibt am 25. April 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

auf der Heimfahrt von der Arbeit habe ich eine gute Handvoll schöner Maipilze vom Fahrrad aus erspäht und eingesammelt. Das Abendessen ist gesichert.

Grüße aus Freiburg, Simon«


Kronau: Ende der Morchelsaison mit Madenhochburgen bei den Schuppigen Porlingen wie noch nie


Foto: Wo die Maipilze wachsen, fehlt es nur selten einmal an sattem Frühlingsgrün. (3 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 25. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern erntete ich nochmals einige Maipilze und eine Speisemorchel (Foto rechts). Ich denke, dass die Morchelsaison hier nun zu Ende geht.

An einem umgefallenen Baumstamm entdeckte ich sehr viele Schuppige Porlinge, aus denen ich, wie jedes Jahr, wieder gerne schöne Pilzbrühe ausgekocht hätte. Nur leider war jeder Einzelne eine Madenhochburg; so etwas habe ich bei denen noch nie gesehen.

Viele Grüße Michael«



Foto: Alle mussten bleiben, wo sie wuchsen, denn sie waren voller Maden. So etwas hat Michael bei den Schuppigen Porlingen, die sich prima für die Herstellung einer wohlschmeckenden Pilzbrühe eignen, noch nicht erlebt.






Kronau: Michaels freudige Speisemorchel-Nachlese unter den drei Apfelbäumen


Foto: Erneut einen tollen Fund hat Michael unter seinen drei neu entdeckten »Apfel-Morchel-Bäumen« mitten auf einer Wiese gemacht. Von dort stammen die (fast durchweg) hellen Speisemorcheln. Die schwärzlichen Spitzmorcheln fand er in Mulchbeeten bei Kronau. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 22. April 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern ging ich zur Nachlese an meine neu entdeckte Morchelstelle unter den Apfelbäumen. Tatsächlich konnte ich nochmals zahlreiche Speisemorcheln ernten. Es war eine Mischung aus Pilzen, die nachwuchsen oder die ich beim ersten Mal schlicht übersehen hatte.

Zudem entdeckte ich auf dem Nachhauseweg in einem Mulchbeet nochmals schöne Spitzmorcheln.

Viele Grüße Michael«







Österliche Fahrradtour ins Morchelland:

Ein Geheimtipp trug Oliver noch einmal eine Schale voller Speisemorcheln aus alten Obstwiesen ein


Oliver schreibt am 21. April 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

eine 60km-Fahrradtour mit der Familie nach einem Geheimtipp eines Pilzfreundes trug uns weiter nördlich von unseren heimatlichen Gründen doch noch ein respektabeles Ergebnis ein.

Direkt neben sumpfigen Flächen und Teichen bei einer Pferdekoppel fanden wir im Schatten noch einen schönen Schwung schönster Speisemorcheln. Tataa!

Viele liebe Grüße, Oliver«

(4 Fotos © Oliver)


Foto: Allein fünf Gelbe Speisemorcheln sind auf diesem Foto zu entdecken. Zwischen ihnen liegen noch abgefallene Äste vom Obstbaum.


Foto: Dass diese Streuobstwiese Morchelland sein dürfte, lassen schon die ungeernteten faulenden Äpfel erkennen. Solche vernachlässigten oder gar aufgegebenen Kulturlandschaften sind ideal für Speisemorcheln.

Pilz-Ticker-Bawue


Foto: Auch das ungemähte Gras, hier erkennbar an blühendem Löwenzahn, sowie der Wildwuchs in den Bäumen geben Hinweise darauf, dass dieser Obstgarten mehr oder weniger sich selbst überlassen ist. Das ist Morchelland!

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