Pilzticker Bawue 128: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 07.06.2018 - 12.06.2018



Pilzticker Bawue 128




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Landkreis Emmendingen: Hunderte von Steinpilzen gehen an Olivers Konkurrenz


Oliver schreibt am 12. Juni 2018:

»Während die Kollegen Pilzfreunde in den letzten Tagen rund um mich herum hunderte von Steinpilzen aus den Wäldern ziehen, scheine ich dieses Jahr noch etwas fern der Spur zu laufen und befinde mich mehr im Wettlauf mit Schnecken, Maden und Fliegen. So musste ich mich mehr mit Flockis (wie auf dem Foto rechts) und Perlpilzen begnügen.

Es ist furchtbar warm und feucht und der natürliche Konkurrenzkampf wird dadurch stark befördert im südwestlichen Schwarzwald. 

Liebe Grüße Oliver«

(3 Fotos © Oliver)

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2 Fotos: Ein schöner junger Steinpilz blieb diesmal die Ausnahme für Oliver. Ein prächtiger Perlpilz wie auf dem rechten Bild schmeckt allerdings auch sehr gut.






Kronau: Die Artenvielfalt nimmt zu, auch Michaels geliebte Pfirsichtäublinge sind jetzt da


Foto: Da hat Michael mal wieder ein ansehnliches Pilzbüffet zusammengestellt, dominiert von Pfiffers und seinen geliebten Violettstieligen Pfirsichtäublingen. Sie zählen zu den besten Täublingssorten. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 11. Juni 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die Vielfalt bei uns in den Wäldern in der Regoin Bruchsal nimmt zu.

Gesammelt habe ich diesmal viele Pfiffers, Grüngefelderte-, Speise- und meine geliebten Pfirsichtäublinge. Dazu noch 2 Schwarzblauende Röhrlinge.

Viele Grüße Michael«


Calw: Monas unbändige Lust auf Pilzsuche in würziger Waldluft - und auf immer mehr Artenkenntnis

Mona schreibt am 10. Juni 2018:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

heute waren wir wieder in unserem Sammelgebiet im Landkreis Calw unterwegs. Dort haben wir im Moos einige Flockenstielige Hexenröhrlinge entdeckt. Die großen waren meist schon von den Schnecken vernichtet, aber die kleinen waren so gut wie unangetastet. Meist wandern die Hexen bei uns - genau wie die Steinpilze - direkt auf einen leckeren Flammkuchen, die Reste werden im Dörrautomat getrocknet.

Ich möchte gerne noch ein bisschen weiter ausholen. Seit mein Mann mich letzten Herbst das erste Mal mit zum Pilze sammeln in den Schwarzwald mitgenommen hat und ich gleich bei unserer ersten Tour einen Korb voller erstklassiger Steinpilze mit nach Hause nehmen konnte (Foto rechts), leide ich an »Pilz-Fieber«.

Kurz nach der Ansteckung habe ich dann Deine fantastische Website entdeckt und bin seitdem stille Mitleserin. Nun möchte ich aber aktiv werden und meine Funde melden, um die anderen Pilzfreunde zu motivieren - denn auch ich finde die Nachrichten immer sehr spannend und sie machen Lust darauf, sofort mit Körbchen und Pilzmesser bewaffnet loszuziehen.

Das alles hat nicht nur dazu geführt, dass wir im letzten Herbst fast jedes Wochenende in den Pilzen waren, sondern auch dazu, dass ich mein Pilz-Repertoire langsam erweitere. Am Anfang kamen mir nur Steinpilze in den Korb, denn die kannte ich ja schon. Mittlerweile freue ich mich aber auch über Flockenstielige Hexenröhrlinge, Birkenpilze, Maronen und Trompetenpfifferlinge, von denen es letztes Jahr im Schwarzwald wahnsinnig viele gab.

Dieses Frühjahr ging es dann auf Morchelsuche - leider erfolglos. Allerdings weiß ich bis heute nicht, ob es an den gut versteckten Stellen oder am trockenen Wetter lag. Aber mein Ehrgeiz ist geweckt und nächstes Jahr geht die Suche von Neuem los.

In den letzten Wochen waren wir wieder regelmäßig im nördlichen Schwarzwald im Landkreis Calw unterwegs. Leider lassen sich bis jetzt weder Pfifferlinge noch Sommersteinpilze blicken. Dafür gibt es aber schon einzelne Hexen. Auch der Schönbuch, der direkt vor unserer Haustür liegt, geizt momentan noch mit seinen Schätzen.

Nun hoffe ich, auch weiterhin regelmäßig den Pilz-Ticker mit neuen Funden füttern zu können! Aber auch wenn es Tage gibt, an denen wir keine Pilze aus dem Wald mitnehmen, empfinde ich die Zeit im Grünen als sehr erholsam. Zu entdecken gibt es nämlich immer etwas und die Bewegung in der frischen, würzigen Waldluft tut einfach gut!

Vielen herzlichen Dank für deine informative und spannende Website; ich freue mich auf jede neue Nachricht!

Viele herzliche Grüße aus Herrenberg, Mona und Martin«

(3 Fotos © Mona)

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Liebe Mona, lieber Martin,

es ist schön, dass Euch der Pilzticker für Eure Wald- und Pilzgänge motiviert, denn genau das ist sein Hauptanliegen und insgesamt das der gesamten Website. Sie möchte Freude am Pilze sammeln entfachen und den Pilzfreunden anregenden Lesestoff das ganze Jahr über, also auch in der pilzarmen Zeit, bieten.

Zu Eurer bislang erfolglosen Morchelsuche ist zu sagen, dass wir - nach dem vergangenen sehr starken - dieses Jahr ein ausgesprochen schwaches Morcheljahr hatten. Das macht Eure Frage, warum Ihr keine gefunden habt, eher noch schwieriger. Wuchsen sie nur dieses Jahr nicht oder wachsen sie generell nicht, wo Ihr nachgeschaut habt? Die Antwort wird frühestens das kommende Jahr geben können. 

Bis dahin wünsche ich Euch noch viele freudvolle und erfolgreiche Pilzgänge mit anhaltender Leidenschaft, die man gut aus Euern Zeilen herauslesen kann.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Bei aller Gefräßigkeit: Die Leonberger Schnecken waren auch Felix' Verbündete


Felix schreibt am 10. Juni 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch heute war ich wieder in den Wäldern um Leonberg unterwegs. Dieses Mal habe ich nicht nur etliche Sommersteinpilze gefunden, sondern auch die ersten Pfifferlinge, einen Hexenröhrling und einen Goldröhrling. 

Außerdem fand ich knapp 20 Schirmpilze an einer einzigen Stelle, die fast büschelweise wuchsen, aber leider schon deutlich zu alt waren. So konnte ich nur ein paar junge Fruchtkörper mitnehmen. Die gab es dann auch gleich gebraten – sehr lecker. Die übrigen Pilze warten geputzt auf ein gemeinsames Mittagessen mit der Familie.

Bei den Steinpilzen waren fast überall die Schnecken schneller und ich konnte nur noch die Reste einsammeln. Das schöne Exemplar auf dem Foto rechts bildete eine Ausnahme. Bei manchen Exemplaren lag sogar der Hut neben dem fein säuberlich abgefressenen Stumpf. Aber das hatte durchaus sein Gutes, denn so schafften es die Maden nicht mehr bis in den Hut. Letztlich ging es sogar so weit, dass ich meine Pilze nach  den Schneckenversammlungen suchte. 

Viele Grüße Felix«




Foto rechts: Hier hat Felix einen jungen Wurzelnden Schleimrübling fotografiert. Im Mischpilzgericht ist er - ohne den zähen Stiel - durchaus essbar. Er ist ein Speisepilz von mittlerer Qualität.




Foto: Das ist schon eine schöne frühsommerliche Pilzmischung. Felix hat Parasole, Sommersteinpilze, Pfifferlinge, einen Goldröhrling und wohl eine erste kleine Marone (oder einen Hexenröhrling) gefunden. (3 Fotos © Felix)

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Taubertal: Drei Eichhasen für Lotta, die Oma und die Mama


Nicole schreibt am 9. Juni 2018:

»Euch kann man öfter losschicken.«

Das waren meine ersten Worte zu meiner Tochter Lotta und zur Oma, als ich heute von der Arbeit nach Hause gekommen war. Was war passiert?

Voller Stolz präsentierten sie mir einen riesigen Eichhasen (Foto oben) und dazu eine bereits fein säuberlich geputzte Portion (zweites Foto). Auf der - vergeblichen - Suche nach Steinpilzen waren die Zwei regelrecht über gleich drei wunderschöne Eichhasen gestolpert.

Der große wird geputzt und getrocknet, die beiden anderen gab es frisch mit Nudeln und Eichhassahnesoße ;-))

Es war ein überaus leckerer Gaumenschmaus!

Es grüßen Euch Pilzfreunde Lotta mit ihrer Oma und Nicole aus dem Taubertal«

(2 Fotos © Nicole)

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Waldshut: Sommersteinis »in guter Qualität«, aber auch schon viele überständige Riesen


Armin schreibt am 7. Juni 2018:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

ich fand heute Sommersteinpilze im Mischwald in guter Qualität. Es standen aber auch bereits viele überständige Riesen im Wald, die nun die ehrenvolle Aufgabe haben, ihre Sporen zu verteilen.

Mit freundlichen Grüßen, Armin aus Jestetten im Landkreis Waldshut«

(Foto © Armin)

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