Pilz-Ticker-MV
(Mecklenburg-Vorpommern)



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Mecklenburg-Vorpommerns




Mecklenburgische Seenplatte: Johannas Freude über den Steinpilzriesen


Micha schreibt am 11. Oktober 2019:

»Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte senden Anke, Michael und Johanna.

Nach dem Abendessen haben wir noch einen kleinen Spaziergang unternommen. Unter einer großen Eiche stand dieser wunderbare Riesensteinpilz.

Der Hutdurchmesser entspricht einem großen flachen Speiseteller. Wir nehmen diesen Größenvergleich, weil wir im Urlaub kein Maßband dabeihaben. Inzwischen wurde der Pilz zum Trocknen zerteilt. Er war komplett madenfrei!«

(Foto © Micha)

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Ein schöner Urlaubsfund für Micha bei Mirow, zum Trocknen, Einfrieren und Sofortverputzen


Foto: Diesen schönen Fund an der Mecklenburgischen Seenplatte machten Micha & Mitsammler. Die schönen Steinpilze sind für einen Urlaubsfund mehr als beachtlich! (Foto © Micha)

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Micha schreibt am 10. Oktober 2019:

»Ein schöner Pilzfund gelang uns hier im Urlaub bei Mirow, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. 

Nachdem es in der Nacht durchgeregnet hatte, sind wir nach dem Frühstück in den Wald gegangen. Es gab zunächst im nassen Moos einzelne Steinpilze am Wegesrand. Dazu fanden wir einzelne Pfifferlinge, Maronen, Sandpilze, Pfefferröhrlinge, zwei Filzröhrlinge, drei Butterpilze und einige Birkenpilze. Diese gibt es zur Zeit mit den Maronen zuhauf.

Maden zeigen sich zur Zeit überhaupt nicht, was natürlich sehr erfreulich ist. Wir trocknen die Steinpilze auf Backpapier im Ferienhaus auf der Fußbodenheizung, ansonsten werden sie in der Pfanne gegart und dann portionsweise eingefroren. Natürlich essen wir die Pilze auch sofort gebraten mit frischen Kräutern und Ei.«






Viele Pilzarten bei Carpin, inklusive des Rosenroten Gelbfußes

Anna schreibt am 6. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

vielen Dank für die schöne Plattform!

Wir sind gerade im Urlaub nahe des Nationalparks Müritz bei Carpin. Gestern waren wir auf einer Wiese ganz in der Nähe und haben mindestens 20 Parasolpilze gefunden! Außerdem jede Menge Schopftintlinge und Wiesenchampingnons, Stäublinge, Rotfußröhrlinge und Holzritterlinge.

Ein paar Schritte weiter fanden sich u.a. kleine Maronen und ein Rosenroter Gelbfuß (Rosa Schmierling), den ich noch nie gefunden habe. Wir haben fast alle Pilze stehen gelassen, bis auf die Maronen, da ich mir das Sammeln von Lamellenpilzen zum Verzehr nicht zutraue. Heute werde ich noch mal tiefer in den Wald gehen, um Ausschau nach Röhrlingen zu halten.

Liebe Grüße Anna«


Vorpommern-Greifswald: In einer bewaldeten Schafskoppel wartete auf Juliane das Pilzglück


Juliane schreibt am 3. Oktober 2019:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

ich verfolge diesen Ticker schon sehr lange, habe täglich nachgeschaut, doch leider bisher nicht viele Pilze gefunden, bis auf ein paar schöne Parasole. In unseren Wäldern war bisher alles trocken geblieben.

Ursprünglich komme ich aus Templin, da meine bessere Hälfte aber in MV wohnt, bin ich immer hier. Gestern Nachmittag war dann endlich mal schönes Wetter, so dass ich mit meiner Schwägerin im Landkreis Vorpommern-Greifswald losgezogen bin.

Anfangs haben wir nur noch einige Butterpilze gefunden, nachdem wir bemerken mussten, dass uns offenbar schon einige Sammler zuvorgekommen sind. Dann entschieden wir, unser Glück doch in einer bewaldeten Schafskoppel zu versuchen. Und auf einmal klappte es! 

Unter anderem haben wir einige Braunrote Lacktrichterlinge, viele Maronen, einige Steinpilze, eine wunderschöne Ziegenlippe, einige Butterpilze und Körnchenröhrlinge gefunden. Und Vierbeiner Abby hat schön auf einen Maronenröhrling aufgepasst (1. Foto rechts).

Die meisten Pilze haben wir gestern noch im Dörrautomaten getrocknet, aus dem Rest haben wir eine schöne Pilzpfanne gezaubert.

Da ich sonst nie viel Glück hatte beim Sammeln, war das gestern mein »Pilzparadies«.

(2 Fotos © Juliane)

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Greifswalder Bodden: Die Steinpilze im neu entdeckten Revier standen für Johannes Spalier


Foto: Sie standen Spalier! So beschreibt Johannes das Auftreten der vielen schönen Steinpilze, die er am Greifswalder Bodden gefunden hat. Und zwar dank der Schnippelreste eines Konkurrenten, die ihn freundlicherweise zu der Stelle geführt haben. (3 Fotos © Johannes)

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Johannes schreibt am 28. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nun ist es auch in meinen Pilzwäldern in der Region um den Greifswalder Bodden soweit: der nach dem ergiebigen Regen vor cirka zwei Wochen lang ersehnte Steinpilzschub ist endlich da!

Der gestrige Fund ließ mein Pilzsammlerherz höher schlagen. Ein »Kollege« hatte mich dankenswerterweise durch die hellen Schnippelreste, die sich sehr gut auf dem dunklen Waldboden abheben, auf ein ganzes Steinpilzfeld in einem Buchen-Mischwald aufmerksam gemacht.

Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn so einen Fund habe ich noch nie gemacht. Trotz des Vorgängers waren nach genauem Hinschauen noch reichlich Pilze vorhanden. Sie standen förmlich Spalier, um von mir abgeholt zu werden (siehe das Foto oben).

Was mich dazu noch freute, war, dass ich endlich einmal das Kuhmaul (Foto rechts) gefunden habe, ein sehr eigentümlicher Pilz. Ich fand den Geschmack doch leider etwas zu säuerlich. Daneben fand ich noch Butterpilze und Maronen sowie Grünspanträuschlinge. Diese zu probieren habe ich mich dann aber doch nicht getraut.

Viele Grüße Johannes«


Foto: Da kam ordentlich was zusammen! Schönste Steinpilze in bester Qualität und in einer Anzahl wie noch nie hat Johannes an seinem neuen Wachstumsplatz gefunden.






Ueckermünde: Ein kleiner Abstecher in den Wald füllte den Korb schnell mit Maronen und zwei Steinpilzen


Ronny schreibt am 28. September 2019:

»Hallo Herr Bertram,

ich war auf der Durchreise auf einen Abstecher im Wald um Ueckermünde. Inmitten der vielen Blaubeerbüschel, die zum Teil noch trugen, standen die schönsten Maronenröhrlinge und zwei sehr schöne Steinpilze, ganz so, wie wir sie uns in Brandenburg längst wünschen.

Aber auch in Brandenburg geht es jetzt allmählich los mit dem Pilzwachstum.

Beste Grüße Ronny«

(Foto © Ronny B.)

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So viele Maronenröhrlinge bei Schaabe auf Rügen


Miriam schreibt am 27. September 2019:

»Lieber Heinz -Wilhelm,

ich bin zur Zeit auf Rügen im Urlaub unterwegs. Da das Wetter etwas durchwachsen ist, war ich die letzten Tage hauptsächlich im Wald und habe massenweise Braunkappen, also Maronen (Foto rechts), gefunden.

Heute war ich noch mal kurz 30 Minuten im Wald, um zu schauen, ob es endlich mal Steinpilze gibt. Da bin ich wieder an 40-50 kleinen Maronen vorbei. Da von gestern noch viele übrig sind, habe ich sie alle stehen gelassen.

Viele liebe Grüße Miriam«

(Foto © Miriam)

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Ferdinandshof bei Torgelow: Johannes freut sich über seine ersten Espenrotkappen


Foto: Johannes freute sich riesig, zum erstenmal Espenrotkappen gefunden zu haben. Hinzu kamen die zwei Birkenpilze (rechts). (Foto © Johannes)

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Johannes schreibt am 23. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute beruflich im Landkreis Vorpommern-Greifswald in der Nähe von Ferdinandshof unterwegs und habe zufällig in einem Birken-Pappel-Wäldchen diese schönen Birkenpilze und Espenrotkappen gefunden.

Es sind meine allerersten Rotkappen, daher hat mich der Fund riesig gefreut. Sie werden heute abend sortenrein gebraten, um den vollen Geschmack erleben zu können. Jetzt muss ich nur noch die anderen Rotkappenarten endlich mal auftreiben.

Viele Grüße, Johannes«


Darßwald: Das Paradies der schönen Wälder und der schönen Pilze


Foto: Eine wunderschöne Impression mit stämmigen Maronenröhrlingen, fotografiert von Detlef im Darßwald, Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft.


Helga und Detlef schreiben am 25. August 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

wenn es ein anderes Wort für »Paradies« gäbe, wäre es der Darß, sagte eine Kölnerin, die wir mit dem Fahrrad trafen. Sie hat recht.

Wir haben die Pilze in der Kernzone I, die geschützt ist, natürlich nicht angerührt und sie nur vom Weg aus fotografiert. In der Kernzone II, haben wir erlaubterweise am Wegesrand gesammelt.

Der wunderbare Steinpilz (1. Foto rechts) schmeckte köstlich. Herrlich anzuschauen waren auch die kräftigen Birkenpilze (2. Foto rechts).

Da wir in den Berliner und Brandenburger Wäldern in den letzten zwei Jahren nicht verwöhnt wurden, waren wir beim Anblick der Pilze sehr erfreut wenn nicht entzückt.

Zunehmend waren auch Parasole zu sehen.

Nun sind wir wieder im staubigen Berlin und grüßen alle herzlich.

Helga und Detlef«

(3 Fotos © Detlef)

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Ahrenshoop: Die Maronen wachsen noch an den gleichen Stellen wie vor 45 Jahren


Foto: Die schönsten Maronen sammelten Helga und Detlef. Und das dort, wo Helga sie bereits vor 45 Jahren gefunden hatte. (Foto © Detlef)

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Helga und Detlef schreiben am 19. August 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

unsere kleine Urlaubsreise hat nach zwei Regentagen schon Erfolg gebracht.

Neben etwas stürmischem Meer und Sonne gab es für uns herrliche Maronen. Sie standen sehr zuverlässig an den Stellen, an denen ich (Helga) vor 45 Jahren schon erfolgreich war- in weichen moosigen Stellen an Buchen. Wir sind vor der Völkerwanderung anderer Urlauber in den Wald geflohen!

Ein überständiger Steinpilz wurde gesichtet, Champignons auf einer Wiese hinter Strom und sehr viele Täublinge am Waldrand. Leider kennen wir diese nicht zuverlässig.

Detlef hat aus Versehen die schönsten Bilder gelöscht, auf denen auch Baumpilze waren- möglicherweise Lungenseitlinge. Wir werden sie nachreichen und hoffen auf Deinen fachlichen Rat.

Nun soll es erst einmal ausreichen.

Die herzlichsten Grüße von den Berlinern  Helga und Detlef«


Greifswald: Drei Prachtburschen von Perlpilzen für Johannes


Foto: Überaus prächtige und kräftige Perlpilze hat Johannes im Greifswalder Raum gefunden. Ihren ausgezeichneten Geschmack hob u. a. Pilzfreund Franz vom Pilzticker Bayern hervor, siehe hier (Tageseintrag vom 15. August 2017), eine Einschätzung, der ich mich gerne anschloss. (Foto © Johannes)

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Johannes schreibt am 16. Juni 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auf meiner heutigen Pirsch nach Sommersteinis in den Wäldern um Greifswald war ich leider nicht erfolgreich. Dafür wurde ich mit knackfrischen Perlpilzen und einer kleinen Flockenhexe belohnt. Außerdem fand ich noch drei kleine Frauentäublinge.

Viele Grüße, Johannes«


Auch im äußersten Nordosten haben es die Röhrenpilze dieses Jahr eilig


Foto: Gleich eine ganze Familie schöner Flockenstieliger Hexen fand Johannes bei einem seiner frühen Pilzgänge in einem Wald am Greifswalder Bodden. (2 Fotos © Johannes)

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Johannes schreibt am 29. Mai 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

schon lange verfolge ich deinen Blog und bin immer wieder begeistert von den tollen Meldungen. Da der Ticker von Mecklenburg-Vorpommern leider immer etwas schwach auf der Brust ist, hier etwas Verstärkung von mir aus dem Gebiet um den Greifswalder Bodden: Auf meinem Pilzgang am Sonntag stieß ich in einem Mischwald nahe Greifswald auf Goldröhrlinge und Flockenstielige Hexenröhrlinge.

So zeitig im Jahr habe ich noch nie Goldröhrlinge gefunden, was für das momentan gute Pilzwetter spricht. Ich bin gespannt, was sich sonst auf meinen nächsten Streifzügen durch die Wälder noch so aufstöbern lässt.

Viele Grüße Johannes«


Foto: Als er gar schon Goldröhrlinge entdeckte, musste er staunen: so früh im Jahr hatte er sie noch nicht gefunden.


Drei Arten Winterpilze zum letzten Pilzgang des Jahres für Alma


2 Fotos: Da muss Alma schon von Schleswig-Holstein in den Landkreis Rostock fahren, um Austernseitlinge und Judasohren (Foto oben) und Winterrüblinge (unten) zu finden. 


Alma schreibt am 2. Januar 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

normalerweise senden wir dir Bilder aus unserem Wohnort in Schleswig-Holstein, aber in unserem Urlaub lassen wir das Jahr mit Pilzen aus Mecklenburg-Vorpommern ausklingen, und zwar in der Nähe von Teterow.

Auf unserer letzten Tour des Jahres 2018 haben wir heute einige Samtfußrüblinge, Judasohren und Austernseitlinge gefunden.

Dir und allen Pilzsammlern einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahr.

Bis bald, eure Alma.

Viele Grüße!«

(2 Fotos © Alma)

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Mecklenburgische Seenplatte: Reichlich Reizker für Reik


Reik schreibt am 5. Oktober 2018:

»Moin Heinz-Wilhelm,

obwohl es die vergangenen drei Wochen bei mir an der Mecklenburger Seenplatte nicht viel geregnet hat, dachte ich: geh mal los, schau mal nach den Pilzen.

So war der Waldboden bei Stavenhagen auch nicht nass, aber feucht, und das ist keine schlechte Voraussetzung für Pilzwachstum.

Jedenfalls reichte es für üppige Reizkerfunde, zu sehen auf dem Foto rechts. Die Pilze ließen wir uns ganz frisch zu viert gut schmecken. Alle sind davon satt geworden.

Die Maronen, Rotfußröhrlinge und Steinpilze, die wir in Senken im Wald außerdem fanden, habe ich getrocknet. Auch Pfifferlinge gehörten zu unserem Fund.

Eine schöne Zeit Euch allen und viele Grüße an Dich, Heinz-Wilhelm,

von Reik«

(Foto © Reik)

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Viele Röhrlinge für Birgit und Marlis beim kleinen Waldgang bei Fürstensee


Birgit schreibt am 7. September 2018:

»Ein kleiner Waldspaziergang in Fürstensee, unweit Neustrelitz, mit meiner Freundin Marlis hat uns erste Erfolge gebracht.

Dabei stand gar kein Pilzesammeln auf dem Plan - sie standen einfach da am Wegesrand. Um so größer war unsere Freude: Es waren, wie das Foto zeigt, ein super Birkenpilz, Rotfußröhrlinge, ein sehr schöner Pfifferling und viele Ringlose Butterpilze. 

Es war unser erster Erfolg 2018!«

(Foto © Birgit)

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Goldgelbes Leuchten und ein weißes Keulchen bei Rostock


Foto: Einen Winterpilzgang, der ein passables Resultat eintrug, hatte Benjamin bei Rostock. Er fand Austernseitlinge, eine Handvoll Winterrüblinge und Judasohren (von links).

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Benjamin schreibt am 17. Dezember 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute waren wir in der Nähe von Rostock Pilze sammeln.

Unser Ausflug hat sich gelohnt. Alle drei beliebtesten Winterpilzarten waren vorhanden: Reichlich Austernseitlinge und Judasohren sowie einige Samtfußrüblinge.

Außerdem haben sich beispielsweise Goldgelbe Zitterlinge und eine Keulenart gezeigt, die schön anzusehen war, ich aber nicht näher bestimmt bekommen habe.

Viele Grüße Benjamin«


2 Fotos: Welch ein Kontrast! Wir sehen einen Goldgelben Zitterling (links) und ein schon älteres Weißes Spitzkeulchen (rechts), das unscheinbarer kaum sein könnte. Beide sind ebenso unergiebig wie ungenießbar. (3 Fotos © Benjamin)


Die Steinpilze und Maronen wachsen üppig an der
Mecklenburger Seenplatte

Reik schreibt am 3. Oktober 2017:

»Liebe Pilzfreunde,

im Landkreis Mecklenburger Seenplatte sind die Steinpilze und Maronen endlich üppig da. Wir haben heute 5 Kilo gesammelt. Nun soll es kälter werden, vielleicht war dies schon unser letzter Schwung für dieses Jahr.

Viele Grüße Reik«


Landkreis Ludwigslust-Parchim: In 15 Minuten war Hennris Korb voll

Hennri schreibt am 27. September 2017:

»Ich habe heute im Landkreis Ludwigslust-Parchim wunderschöne Maronen gefunden. Ich war seit Wochen auf der Suche nach Pilzen, heute hatte ich endlich den erhofften Erfolg. In 15 Minuten war mein Korb voll.«


Sülsdorf: Wer soll die vielen Urlaubspilze nur alle essen?


Rolf schreibt am 26. September 2017:

Hallo Heinz-Wilhelm,

in meinem Urlaub in Travemünde/Lübeck war ich zusammen mit guten Freunden in Wäldern Nähe Sülsdorf in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs.

Gefunden haben wir eine bunte Palette an Speisepilzen. Dabei sind Maronen, Steinpilze, Butterpilze, Rotfußröhrlinge, Champignons, Flaschenboviste und diverse andere.

Viele Grüße aus Travemünde, Rolf aus Hückelhoven«

(Foto © Rolf)

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Vorsicht, Pilzfreunde:

Sehr seltene hoch giftige Spitzgebuckelte Rauköpfe in der Rostocker Heide

Benjamin schreibt am 19. September 2017:

»Hallo,

ich habe am Wochenende erneut die sehr seltenen Spitzgebuckelten Rauköpfe gefunden. Dieses Mal habe ich mir die Funde von einer Pilzberaterin bestätigen lassen. Sie hat die Pilze gleich für ihre Sammlung behalten.

Sie wuchsen am Rande eines Feuchtgebietes in der Rostocker Heide. Es scheint, als ob der Pilz in Mecklenburg-Vorpommern gar nicht mehr so selten ist, oder ich hatte einfach nur viel Finderglück. Vermutlich lässt auch hier der Klimawandel grüßen.

Viele Grüße Benjamin«

Lieber Benjamin,

vielen Dank für diese ebenso interessante wie auch wichtige Nachricht als Ergänzung zu Deiner Fundmeldung der gleichen Pilzart vom 18. August 2017 (siehe auch die Fotos). Damit müssen Pilzsammler in der Region Rostocker Heide vermehrt auf der Hut sein!

Spitzgebuckelte wie auch Orangefuchsige Rauköpfe sind äußerst tückische Giftpilze, die eine bis zu 12tägige Latenzzeit im Organismus haben. Fast immer nach Verzehr wird dieser Pilz erst nach Tagen als giftig erkannt. Sein Nierengift Orellanin hat zu diesem Zeitpunkt die Nieren bereits weitgehend unrettbar zersetzt.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Müritz: Die Parasole lachten, die Pfifferlinge versuchten, sich zu verstecken


Foto: Es geht einem das Herz auf, wenn man die Parasole so herrlich dastehen sieht. Ein Quartett zum Reinbeißen, aber bitte sehr erst, nachdem sie gut durchgebraten wurden. Unzureichend gegarte Parasole bewirken erhebliche Magenverstimmung.

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Angie schreibt am 23. August 2017:

»Servus,

zur Zeit sind wir im Urlaub im Müritz-Nationalpark. Bei einer Radltour gestern haben uns immer wieder schöne Parasolpilze angelacht. Ein paar versteckte Pfifferlinge entlang des Weges fanden auch Platz in unserem Korb. Jedenfalls war es ein vorzügliches Abendessen.

In den Buchenwäldern von Serrahn findet man neben vielen Kartoffelbovisten bereits die Kälte liebenden Samtfußrüblinge und viele Täublinge (an die wir uns immer noch nicht rantrauen).

Unterwegs gibt es immer wieder Riesenschirmlinge - scheinbar werden sie hier nicht gesammelt. Wir hätten heute wieder locker eine mehrköpfige hungrige Familie sattmachen können.

Herzliche Grüße Angie & Christian«


Foto: Das gibt ein Bußgeld! Wer achtlos an Parasole vorbeiradelt, muss pro Pilz 10 Cent in die Pilzkasse zur Förderung des Nachwuchses zahlen. Ernst beiseite: So schön radelt es sich in der Region Müritz!


Foto: Nun ja, so ganz versteckt waren diese Pfifferlinge für den Pilzkorb dann doch nicht... (3 Fotos © Angie)


Der Spitzgebuckelte Raukopf

Ein seltener, tödlicher Pilz aus der Kummerower Heide


Benjamin sendet am 18. August 2017

dieses Foto. Es zeigt - mit größter Wahrscheinlichkeit - Spitzgebuckelte Rauköpfe, die zu den giftigsten Pilzen Europas zählen. Ihr Gift Orellanin hat eine Latenzzeit von 8 bis 12 Tagen. Wenn dann die Vergiftungssymptome eintreten, sind die Nieren meist schon folgenschwer zersetzt.

Zu beachten neben dem markanten Buckel ist der teilweise gebänderte rostbraune Stiel mit Gelbanteilen (Foto rechts).

Die Pilze sind in Mecklenburg-Vorpommern sehr selten. Wenn sie aber da sind, dann in hellen Scharen. Sie wachsen im sauren Fichtenwald, fast immer am Rand von Mooren. Benjamin hat sie in der Kummerower Heide bei Stralsund gefunden.

Bei der Bestimmung wirkte Reinhold Krakow von der Website Steinpilz Wismar mit.

(2 Fotos © Benjamin)

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Ein Fund der sehr seltenen Rotbraunen Rasentrüffel an der Mecklenburger Seenplatte


Anne schreibt am 14. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

kannst du bei der Identifikation dieser Urlaubsbekanntschaft helfen?

Gefunden wurden die Pilze an der Mecklenburger Seenplatte auf Sandboden mit Bewuchs von Kiefern und Buchen Mitte August bei länger anhaltendem schönen Wetter an einem schattigen Platz.

Auffällig war ein an Marzipan erinnernder Geruch im Anschnitt.«

(2 Fotos © Anne)

Hallo Anne,

es ist die sehr seltene Rotbraune Rasentrüffel (Hydnobolites bzw. Hydnotrya tulasnei), ein minderwertiger Speisepilz (Schulnote 4), der 2 bis 6cm groß wird und im Mischwald des Flachlandes, hingegen so gut wie nie in montanen Regionen, an feuchten, moosigen Stellen wächst. Teilweise wird der Pilz auch als ungenießbar bezeichnet.

Fotografisch hast Du den Pilz sehr charakteristisch dargestellt. Ich finde, es sind die aussagestärksten Bilder, die man im deutschsprachigen Netz von der Rotbraunen Rasentrüffel, deren Querschnitt stark an Blutwurst erinnert, finden kann. Klasse!

Bei der Bestimmung kräftig mitgeholfen hat Christian Olsson, Pilzberater im Vogtlandkreis. Danke, Christian! 

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Mecklenburgische Seenplatte: Benjamin freut sich über die ersten Speisepilze


Foto: Die Körnchenröhrlinge haben hier das Sagen, unter den Täublingen sehen wir u.a. vermutlich Olivfarbene Frauentäublinge. (Foto © Benjamin)

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Benjamin schreibt am 7. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

jetzt lohnt es sich auch in der Kummerower Heide und in der Rostocker Heide in den Wald zu gehen.

Bei zwei längeren Spaziergängen habe ich eine Vielzahl an Pilzen gefunden. Ich habe Safranschirmlinge, Körnchenröhrlinge, Perlpilze, diverse nicht näher bestimmte Täublinge und massenhaft Maggipilze gefunden.

Ich wünsche allen eine erfolgreiche Pilzsaison!

Benjamin«


Foto: Auch diese drei Safranschirmlinge fand Benjamin. Zu erkennen sind sie an dem Pilz rechts, dessen Schnittstelle stark rotbraun färbt. (2 Fotos © Benjamin)


Der erste Sommersteinpilz bei Neubrandenburg

Reik schreibt am 6. Juni 2017:

"Moin Pilzfreunde,

wir haben nach Regenfällen bei Neubrandenburg den ersten Sommersteinpilz gefunden."


Feldberger Seenplatte: Maipilze, Speisemorcheln und sogar schon eine Krause Glucke

Reik schreibt am 22. Mai 2017:

»Moin liebe Pilzfreunde,

wir waren am Wochenende an der Feldberger Seenplatte unterwegs und haben Maipilze und Speisemorcheln gefunden.

Bei Neubrandenburg, der Kreisstadt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, habe ich zudem eine Krause Glucke auf Kiefernrindenmulch sowie einen Chaga gefunden.

Viele Grüße Reik«

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Vorpommern-Greifswald: Eine märchenhaft schöne Großkolonie von Austernpilzen für Gudrun


Foto: Welch ein Fund von Austernseitlingen! Gudrun hat noch nie so viele »Kalbsschnitzelpilze« an einem Baumstamm gesehen wie in diesem Fall. Und die Pilze sehen sehr gut aus. Vorne die Überständigen sind vermutlich Schüpplinge. Im Hochformat hierunter sehen wir die herrlichen Pilze aus der Nähe.


Gudrun schreibt am 24. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

meine neueste Entdeckung ist ein Stamm, der mit prächtigen Austernseitlingen bewachsen ist. So viele an einem Stamm habe ich noch nie gesehen!

Viele Grüße aus dem Norden

Gudrun«

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Foto: Und weil's so schön ist, die Austernpilzkolonie in aller Pracht noch einmal in der Seitenansicht. Die Pilze sind in tadellosem Zustand, jeder einzelne ist, wie man sieht, verwertbar. (3 Fotos © Gudrun)


Landkreis Rostock: Bens Fotostudien am Spechttintling und einem verirrten Zapfenbesucher


Collage: Der ungenießbare Spechttintling wird hier in drei Entwicklungsstadien von Ben festgehalten. In der Mitte hat er seine beste Zeit. Links rollt sich der Rand bereits nach oben ein - der Pilz beginnt zu vergehen. Rechts sehen wir die Leichname.

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Ben schreibt am 6. November 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

eigentlich wollte ich heute gucken, ob sich dieses Jahr an meiner Hallimasch-Stelle bei Kritzmow im Landkreis Rostock doch noch ein Pilz blicken lassen würde. Aber da wurde ich leider enttäuscht.

Dafür habe ich einige wunderschöne Spechttintlinge gesehen und in unterschiedlichen Stadien fotografiert. Schließlich fand ich an einem Lärchenzapfen ein paar Zapfenrüblinge,
dich ich auch fotografisch festgehalten habe.

Was ich aber erst zu Hause bemerkt habe, war, dass sich noch zwei andere Pilze ins Bild
geschlichen hatten. Wie die Pilze heißen weiß ich leider nicht.

An Speisepilzen war nicht viel zu holen, außer ein paar Rauchblättrigen Schwefelköpfen und Schopftintlingen habe ich nichts entdeckt.

Viele Grüße aus Mecklenburg-Vorpommern, Ben«

Blau = ungenießbar


Foto: Zu vermuten ist, dass dies Kiefern- oder Fichtenzapfenrüblinge sind, die sich an einen Lärchenzapfen verirrt haben. Beide Arten wären essbar, werden jedoch von Pilzfreunden wegen ihrer Unergiebigkeit so gut wie nicht gesammelt. Helmlinge an Zapfen sind dagegen ungenießbar. (Collage/4 Fotos © Ben)


Waren-Müritz: Nach zig erfolglosen Pilzgängen war die Freude über den ergiebigen Spätfund riesengroß


Foto: War das eine Freude für Sandra und Mitsammler, als sie nach einem bislang erfolglosen Pilzjahr diesen späten Fund machten. Wir sehen links unten Birkenpilze, rechts unten den Bilderbuch-Steinpilz, hinten Parasole und dazwischen das große Gewimmel der »jungen knackigen Maronen«.

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Sandra schreibt am 4. November 2016:

»Hallo,

nach vielen erfolglosen Pilzrunden in den Wäldern von Mecklenburg-Vorpommern war diese Saison leider nicht ergiebig. So schön allein die verbrachten Stunden im Wald auch sein mögen, beim achwievielten Mal ohne Pilze im Korb ist es dann doch ernüchternd.

Am Dienstag, 1. November, machten wir uns noch einmal auf, um in einem für uns traditionell ergiebigen Wald im Waren-Müritz-Kreis noch einmal nachzuschauen.

Und dieses Mal sollten wir das Glück auf unserer Seite haben! Reichlich junge knackige Maronen, einige Birkenpilze (Foto rechts), Schopftintlinge und Parasole und sogar einen Bilderbuch-Steinpilz konnten wir finden.

Unsere Freude war deshalb so groß, weil wir dieses Pilzjahr eigentlich schon abgeschrieben hatten.

Liebe Grüße aus Mecklenburg-Vorpommern, Sandra«


Foto: Und diese Maronen kommen zu denen vom Foto oben noch hinzu. Ein mehr als respektabler Fund! (3 Fotos © Sandra)


Stockschwämmchen und Rauchblättrige Schwefelköpfe für Ben bei Rostock

Ben schreibt am 3. November 2016:

»Hallo, am Sonntag war ich bei Rostock im Mischwald. Röhrlinge scheint es wenige zu geben. Ich habe nur einen Rotfußröhrling gefunden.

Dafür gab es eine Menge Stockschwämmchen und Rauchblättrige Schwefelköpfe, die, nach Kontrolle durch die Pilzberatung, auch in der Pfanne landeten.

Aber Vorsicht, auch ein paar Nadelholzhäublinge waren zu finden.

Viele Grüße Ben«

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Vorpommern: Junge Maronen ohne Maden, knuffig und fest

Gudrun schreibt am 30. Oktober 2016:

»In einigen Waldabschnitten in Vorpommern gibt es auffällig viele Butterpilze an den Wegrändern. Und Riesenschirmpilze. Sonst nichts.

Ich bin heute 10 km weiter in einen anderen Wald gefahren. Dort wachsen jetzt massenhaft junge Maronen ohne Maden. Knuffig und fest. Und einige (geschützte) Birkenpilze, die ich jetzt nicht mehr anrühren werde. Danke für Deinen Hinweis. Die Ur-Dorfbewohner werden sie trotzdem sammeln. Man müsste Tafeln mit geschützten Pilzarten aufstellen.

Viele Grüße Gudrun«


In Nord-West-Mecklenburg findet man im Wald sogar Pilzsammler

Kerstin schreibt am 24. Oktober 2016:

Nord-West-Mecklenburg:

Hallimasch (finde ich in Ostholstein (OH) auch), Sternschuppiger Riesenschirmpilz (in OH so gut wie nie vorkommend), vereinzelte Reizker, diverse Stäublinge, und Rauchblättrige Schwefelköpfe (leider nur ein Fund, aber in OH noch seltener) und noch etwas Kleinzeug.

Keine Krause Glucke, obwohl der Wald ideal schien. Aber es lohnt auf jeden Fall, mal zu schauen.

Und ich bin in Nordwest-Mecklenburg tatsächlich einem anderen, netten Pilzsammler im Wald begegnet. Das war für mich schon eine Attraktion, denn in Ostholstein habe ich die Wälder fast alleine für mich. Allerhöchstens verraten mal Pilzstümpfe die Anwesenheit von anderen Pilzsammlern.«

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Vorpommern: Die Vielfalt der Pilzarten einschließlich dem Schwärzlichen Birkenpilz nimmt jetzt zu


Foto: Links sehen wir die braunhütigen Gemeinen Birkenpilze, rechts die düsteren Schwärzenden Birkenpilze. Viele wissen nicht, dass diese Art geschützt ist. (Foto © Gudrun)

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Gudrun schreibt am 21. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

im Nordosten ist das Pilzaufkommen in diesem Jahr anders als sonst. Man findet Maronen, aber man muss sie suchen, das kennen wir verwöhnten Pilzsucher in dieser Region sooo nicht. Oft sind sie dann schon zu groß und nass triefend. In Fichtenwäldern gibt es momentan nur Kartoffelboviste  und Kremplinge

Heute war ich in einem Birkenwald, dort gab es ganz frische junge Hallimasche, massenhaft Butterpilze, Schirmpilze und schönste Fliegenpilze. Die Wildschweine haben ein paar junge Birkenpilze stehen lassen, siehe mein Erntekorb.

Die Vielfalt an Pilzen hat sich in den letzten Tagen vergrößert. Bei uns war die Temperatur tagelang unter 10 Grad, weshalb Steinpilze und die kleinen schwarzen Maronen möglicherweise nicht wachsen.

Den Birkenwald habe ich heute neu entdeckt. Ist der Schwärzliche Birkenpilz geschützt? 

Viele Grüße Gudrun«

Hallo Gudrun,

zunächst einmal: Es ist schön, dass endlich auch einmal hin und wieder ein Lagebericht aus Deutschlands Nordosten kommt. Das war bisher ein überwiegend weißer Fleck. Vielleicht könntest Du noch den Landkreis nennen, in dem Du überwiegend suchst.

Zu den Birkenpilzen: Alle Pilzarten der Gattung Leccinum, das sind Raufußröhrlinge, sind nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) geschützt. Also der Gemeine Birkenpilz mit seinen Variationen wie zum Beispiel Dein Schwärzlicher Birkenpilz genauso wie sämtliche Rotkappenarten. Sie sind laut BArtSchV »Besonders geschützte Arten«.

Das heißt, man darf pro Person und Tag je nach Erlaubnis der zuständigen unteren Landesbehörden (in der Regel das Landratsamt) 1 oder maximal 2 Kilo aller Pilzarten insgesamt, d. h. nicht geschützte Arten wie Hallimasch oder Täublinge eingeschlossen, entnehmen.

Das ist, zumindest auf dem Papier, eine strenge Auslegung. In einem Kommentar habe ich hierzu deutlich Stellung genommen.

Eine Zusammenfassung zum Thema Pilze und Naturschutz findest Du hier.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Pilze gibt es nur an Orten mit mehr Regen und in ganz lichten Wäldern

Gudrun schreibt am 8. Oktober 2016:

»Liebe Pilzfreunde,

nun gibt es endlich auch in Vorpommern wieder Pilze. Aber noch nicht an den gewohnten Stellen.

Gestern und heute habe ich mehrere (sonst) gute Pilzstellen aufgesucht. Nichts. Gefunden habe ich die Pilze an Stellen, wo ich sonst nie schaue.

Durch einen Fliegenpilz geleitet, habe ich in einem neu entdeckten Waldstück – mit sehr lichtem Kiefernwald mit Gras und dickem Moos – viele Maronen gefunden. 

Auch heute gab es knackige Maronen in einem fies und kahl gerodeten Tannenwald mit viel Moos. In den großen Rodungs-Schneisen wuchsen nur viele Knollenblätterpilze und Kremplinge.

In den üblicherweise guten Pilzwäldern wächst momentan nichts. Pilzfunde gibt es also nur an Orten mit mehr Regen und in ganz lichten Wäldern.

Viele Grüße aus dem Nordosten, Gudrun«

Liebe Gudrun,

vielen Dank für diesen informativen und interessanten Lagebericht! 

Einen schönen Pilzherbst wünscht Dir Heinz-Wilhelm

Pilz-Ticker-MV


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