Pilz-Ticker-MV
(Mecklenburg-Vorpommern)



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Mecklenburg-Vorpommerns






Woltendorf: Wenn ein Auto beim Pilzesammeln zur Sau wird


Helga und Detlef schreiben am 3. Oktober 2021:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wir sind in Boltenhagen im Urlaub und haben versucht, gut begehbare Wälder mit Pilzen zu finden. Es war nicht so einfach.

Vor längerer Zeit bin ich auf die Seite vom Steinpilz Wismar gestoßen und habe gestaunt, welche Pilze in meiner Mecklenburger Heimat wachsen. Zum Beispiel gibt es in den Woitendorfer Buchenwäldern Herbsttrompeten.

Von Boltenhagen sind es zirka 40 Kilometer und so sind wir also hingefahren. Wir fanden natürlich keine, weil wir die entsprechenden geheimen Stellen nicht kennen. Der Buchenwald ist jedoch wunderbar begehbar und schenkte uns drei Flockenstielige Hexenpilze und wunderbare Strubbelköpfe (z. B. 2. Foto), die allerdings nur zum Ansehen waren.

Sie standen auf einer Fläche von 10 mal 10 Metern in Massen. Es waren auch viele kleine dabei. Das war als Erstfund ein Erlebnis. Wir nahmen danach eine nicht näher definierte alte Straße durch den Wald und fanden, dass unser Auto einem Schwein nach dem Suhlen glich.

Heute fuhren wir vormittags in einen Wald zwischen Grevesmühlen und Börzow und fanden an einer Bahnstrecke gut begehbare Waldstücke und bei Birken an sonnigen Stellen eine gute Portion Pfifferlinge (1. Foto). Das hat uns überrascht, denn es gab hier kaum Pilze.

Mit einem jüngeren Sammlerpaar schauten wir uns gegenseitig in den Korb. Sie hatten einige frische Maronen und wir die Pfifferlinge. Wir haben Ihnen unsere Stellen verraten, weil wir hier ja keine Stammgäste sind.

Dieses Mal nahmen wir bessere Straßen. Detlef, der immer etwas über unsere Brandenburger Kiefernwälder schimpfte, freut sich schon sehr auf sie und ich natürlich auch. Aber die Zeit am Meer entschädigt auch für diese Abstinenz.

Herzliche Grüße von Helga und Detlef"

(Fotos © Detlef)

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Darß: Ein Leberreischling, mitten im Urlaubsort


Foto rechts: Einen schon deutlich überständigen Leberreischling (Ochsenzunge) hat Peter zentral in seinem Urlaubsort auf dem Darß gefunden.

"Der Pilz wuchs an einem Baumstumpf auf einer Erhöhung neben dem Bürgersteig. Für mich ein Erstfund, den ich stehen gelassen habe." Mehr zu diesem interessanten Pilz findet ihr hier, Tageseintrag vom 7. September 2018. 

(Foto© Peter)

20. September 2021

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Darß: Außer Saitenstieligen Knoblauchschwindlingen und Austernpilzen keine besonderen Vorkommnisse


Foto: Es sind wohl eher Lungenseitlinge, die Sommerform der Austernseitlinge, die jetzt in den Wäldern des Darß in großer Menge wachsen. Hier hübsch als Pilzblume. (3 Fotos © Peter)

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Peter schreibt am 18. September 2021:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

wir sind  nach 2007 und 2008 derzeit einmal wieder nahe dem Pilzparadies von Hans-Heinrich Kunde auf dem Darß/Ostsee und ich hoffe darauf, zusammen mit ihm einmal wieder in die Pilze gehen zu dürfen.

Nach zwei Tagen Fahrradtouren durch den Darßer Urwald hat uns das Pilzfieber gepackt, weil es jetzt hier häufig und zum Glück sanft geregnet hat und die Pilze zusammen mit den Hirschen beginnen, die Regie im Wald zu übernehmen.

Imposant und überraschend sind für mich die massenhaften Austernpilze an den abgestorbenen Buchenstämmen und die Saitenstieligen Knoblauchschwindlinge, die ich im Bremer Raum bisher nicht gefunden habe. Ansonsten gab es bisher für mich mit Stockschwämmchen, Pfifferlingen, Steinpilzen und Birkenpilzen keine Besonderheiten.

Lieben Gruß, Peter"

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2 Fotos: Die halbmorschen Baumstämme sind derzeit übersät mit Lungenseitlingen (links). Die Saitenstieligen Knoblauchschwindlinge wachsen auf Totholz, oft der Rotbuche. Die Stiele sind wegen ihrer Holzigkeit nicht verwendbar und pro Kilo Mischpilze sollte man wegen der Schärfe und ihrer (leichten) Magen-Darm-Giftigkeit nur einen einzigen Hut dazugeben. 

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Usedom: Falsche Ferndiagnose und späte Entlarvung am Achterwasser


Foto: Erst die Entnahme der zwei Röhrlinge rechts gab Tom Aufschluss darüber, dass es sich nicht, wie bei dem Pilz links, um eine Maronenröhrling handelte, sondern, wie sich auf dem übernächsten Foto zeigt, um...


Tom schreibt am 3. August 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

im Urlaub auf Usedom habe ich einen Großpilz bei der täglichen Fahrradtour zum Strand beim Wachsen beobachtet, ohne zu ahnen, dass es sich um einen Sommersteinpilz (Foto rechts) handelte.

Zunächst glaubte ich, direkt am Feldrand an einer noch jungen Eiche einen Bovist erblickt zu haben und habe die Fahrt ohne Stopp fortgesetzt. Nach zwei Tagen habe ich meine falsche Einschätzung bemerkt und konnte leider nur noch den Hut meines ersten Fundes 2020 verwerten.

Daraufhin habe ich mich in mir unbekanntem Terrain auf die Suche nach südlich ausgerichteten warmen Eichenbeständen umgesehen und direkt am Achterwasser an einer kleinen Weihnachtsbaumplantage einen sehr schönen, wenn auch teilweise schon unbrauchbaren Fund von Sommersteinpilzen gemacht, dem sich noch Sandröhrlinge sowie Maronen direkt neben Gallenröhrlingen hinzugesellten.

Es war das erste Mal seit langem, dass ich einen Gallenröhrling erst nach der freudigen Ernte entlarven konnte.

Viele Grüße und auf ein weiterhin gutes Pilzjahr!

Tom«

Blau = ungenießbar

(3 Fotos © Tom)

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Foto: ... zwei Gallenröhrlinge, erkennbar an den crèmefarbenen bis schwachrosa Röhren.


Sommersteinpilze im Greifswalder Volksstadion: Da hatte ich aber einen Lauf!


2 Fotos: Als ich heute Morgen im Greifswalder Volksstadion für meinen Morgenlauf auf die Tartanbahn zusteuerte, traute ich meinen Augen nicht: Das sind doch keine Gallenröhrlinge, das sind doch tatsächlich...

Mit den abgebildeten fünf Prachtkerlen habe ich einen neuen Sommersteinpilzplatz entdeckt. Weil sie für jedermann sichtbar waren, ist zu vermuten, dass sie nach den Regenfällen, die seit eineinhalb Wochen über Vorpommern niedergehen - teils nächtelange feine Landregen, teils heftige Wolkenbrüche -, erst seit gestern, höchstens seit vorgestern wuchsen. Nicht eine einzige Made war in den knüppelharten Pilzen, die geputzt 421 Gramm auf die Waage brachten.

Das weitläufige, mit alten Laub- und Nadelbäumen bestandene parkähnliche Oval um das Stadion ist ein Pilzparadies. Ich habe hier schon Fichtensteinpilze, Sandröhrlinge, Netzstielige Hexenröhrlinge, Anisegerlinge, Rotfüße, Stockschwämmchen, Austernseitlinge, diverse Täublingsarten, Schwefelporlinge etc. gefunden.

Die Pilze im Hintergrund auf dem zweiten Foto fand ich auf dem Rückweg vom Stadion. Die Egerlinge sind Anischampignons, im Hintergrund drei Birkenpilze. Ferner fand ich Rotfußröhrlinge, Wiesenchampignons, Büschelige Raslinge und 11 junge knackige Netzstielige Hexenröhrlinge (schon verputzt). Alle Pilze waren mit ziemlicher Sicherheit erst gestern oder vorgestern fruktifiziert. (hwb)

(2 Fotos © p-p-s.com)

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Müritz: Reik & Schwiegervater freuen sich über Regen, Wärme und Pilze

Reik schreibt am 24. Juni 2020:

»Moin Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

mein Schwiegervater hat gestern am Müritz-Nationalpark Sommersteinpilze gefunden,

die sehr lecker waren. Ich selbst habe Boviste und verschiedene Arten Champignos sowie Stinkmorcheln gesehen. Es hat gut geregnet und ist warm - gute Voraussetzungen für das Pilzwachstum.

Liebe Grüße Reik«


Ein seltener Fahler Röhrling wie aus dem Lehrbuch





2 Fotos rechts: Diese zwei Bilder verdeutlichen ausgezeichnet die wichtigsten Merkmale des Fahlen Röhrlings. Er hat einen blassbraungelblichen (fahlen) Hut; zitronengelbe Röhren; einen weißlich-gelblichen Stiel ohne Netzzeichnung, der zur Spitze hin freudig gelb wird und dessen Basis rötlich bis rötlichbraun gefleckt oder gemustert ist; dessen blassgelbes Fleisch bei Anschnitt nicht bläut oder färbt.

Anja hat den seltenen Pilz am 29. Oktober in der Uckermark gefunden und die schönen charakteristischen Fotos geliefert. Dafür vielen Dank!

(2 Fotos © Anja)

(29. Oktober 2019)

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Mecklenburgische Seenplatte: Johannas Freude über den Steinpilzriesen


Micha schreibt am 11. Oktober 2019:

»Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte senden Anke, Michael und Johanna.

Nach dem Abendessen haben wir noch einen kleinen Spaziergang unternommen. Unter einer großen Eiche stand dieser wunderbare Riesensteinpilz.

Der Hutdurchmesser entspricht einem großen flachen Speiseteller. Wir nehmen diesen Größenvergleich, weil wir im Urlaub kein Maßband dabeihaben. Inzwischen wurde der Pilz zum Trocknen zerteilt. Er war komplett madenfrei!«

(Foto © Micha)

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Ein schöner Urlaubsfund für Micha bei Mirow, zum Trocknen, Einfrieren und Sofortverputzen


Foto: Diesen schönen Fund an der Mecklenburgischen Seenplatte machten Micha & Mitsammler. Die schönen Steinpilze sind für einen Urlaubsfund mehr als beachtlich! (Foto © Micha)

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Micha schreibt am 10. Oktober 2019:

»Ein schöner Pilzfund gelang uns hier im Urlaub bei Mirow, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. 

Nachdem es in der Nacht durchgeregnet hatte, sind wir nach dem Frühstück in den Wald gegangen. Es gab zunächst im nassen Moos einzelne Steinpilze am Wegesrand. Dazu fanden wir einzelne Pfifferlinge, Maronen, Sandpilze, Pfefferröhrlinge, zwei Filzröhrlinge, drei Butterpilze und einige Birkenpilze. Diese gibt es zur Zeit mit den Maronen zuhauf.

Maden zeigen sich zur Zeit überhaupt nicht, was natürlich sehr erfreulich ist. Wir trocknen die Steinpilze auf Backpapier im Ferienhaus auf der Fußbodenheizung, ansonsten werden sie in der Pfanne gegart und dann portionsweise eingefroren. Natürlich essen wir die Pilze auch sofort gebraten mit frischen Kräutern und Ei.«





Viele Pilzarten bei Carpin, inklusive des Rosenroten Gelbfußes

Anna schreibt am 6. Oktober 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

vielen Dank für die schöne Plattform!

Wir sind gerade im Urlaub nahe des Nationalparks Müritz bei Carpin. Gestern waren wir auf einer Wiese ganz in der Nähe und haben mindestens 20 Parasolpilze gefunden! Außerdem jede Menge Schopftintlinge und Wiesenchampingnons, Stäublinge, Rotfußröhrlinge und Holzritterlinge.

Ein paar Schritte weiter fanden sich u.a. kleine Maronen und ein Rosenroter Gelbfuß (Rosa Schmierling), den ich noch nie gefunden habe. Wir haben fast alle Pilze stehen gelassen, bis auf die Maronen, da ich mir das Sammeln von Lamellenpilzen zum Verzehr nicht zutraue. Heute werde ich noch mal tiefer in den Wald gehen, um Ausschau nach Röhrlingen zu halten.

Liebe Grüße Anna«


Vorpommern-Greifswald: In einer bewaldeten Schafskoppel wartete auf Juliane das Pilzglück


Juliane schreibt am 3. Oktober 2019:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

ich verfolge diesen Ticker schon sehr lange, habe täglich nachgeschaut, doch leider bisher nicht viele Pilze gefunden, bis auf ein paar schöne Parasole. In unseren Wäldern war bisher alles trocken geblieben.

Ursprünglich komme ich aus Templin, da meine bessere Hälfte aber in MV wohnt, bin ich immer hier. Gestern Nachmittag war dann endlich mal schönes Wetter, so dass ich mit meiner Schwägerin im Landkreis Vorpommern-Greifswald losgezogen bin.

Anfangs haben wir nur noch einige Butterpilze gefunden, nachdem wir bemerken mussten, dass uns offenbar schon einige Sammler zuvorgekommen sind. Dann entschieden wir, unser Glück doch in einer bewaldeten Schafskoppel zu versuchen. Und auf einmal klappte es! 

Unter anderem haben wir einige Braunrote Lacktrichterlinge, viele Maronen, einige Steinpilze, eine wunderschöne Ziegenlippe, einige Butterpilze und Körnchenröhrlinge gefunden. Und Vierbeiner Abby hat schön auf einen Maronenröhrling aufgepasst (1. Foto rechts).

Die meisten Pilze haben wir gestern noch im Dörrautomaten getrocknet, aus dem Rest haben wir eine schöne Pilzpfanne gezaubert.

Da ich sonst nie viel Glück hatte beim Sammeln, war das gestern mein »Pilzparadies«.

(2 Fotos © Juliane)

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Greifswalder Bodden: Die Steinpilze im neu entdeckten Revier standen für Johannes Spalier


Foto: Sie standen Spalier! So beschreibt Johannes das Auftreten der vielen schönen Steinpilze, die er am Greifswalder Bodden gefunden hat. Und zwar dank der Schnippelreste eines Konkurrenten, die ihn freundlicherweise zu der Stelle geführt haben. (3 Fotos © Johannes)

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Johannes schreibt am 28. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

nun ist es auch in meinen Pilzwäldern in der Region um den Greifswalder Bodden soweit: der nach dem ergiebigen Regen vor cirka zwei Wochen lang ersehnte Steinpilzschub ist endlich da!

Der gestrige Fund ließ mein Pilzsammlerherz höher schlagen. Ein »Kollege« hatte mich dankenswerterweise durch die hellen Schnippelreste, die sich sehr gut auf dem dunklen Waldboden abheben, auf ein ganzes Steinpilzfeld in einem Buchen-Mischwald aufmerksam gemacht.

Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn so einen Fund habe ich noch nie gemacht. Trotz des Vorgängers waren nach genauem Hinschauen noch reichlich Pilze vorhanden. Sie standen förmlich Spalier, um von mir abgeholt zu werden (siehe das Foto oben).

Was mich dazu noch freute, war, dass ich endlich einmal das Kuhmaul (Foto rechts) gefunden habe, ein sehr eigentümlicher Pilz. Ich fand den Geschmack doch leider etwas zu säuerlich. Daneben fand ich noch Butterpilze und Maronen sowie Grünspanträuschlinge. Diese zu probieren habe ich mich dann aber doch nicht getraut.

Viele Grüße Johannes«


Foto: Da kam ordentlich was zusammen! Schönste Steinpilze in bester Qualität und in einer Anzahl wie noch nie hat Johannes an seinem neuen Wachstumsplatz gefunden.


Ueckermünde: Ein kleiner Abstecher in den Wald füllte den Korb schnell mit Maronen und zwei Steinpilzen


Ronny schreibt am 28. September 2019:

»Hallo Herr Bertram,

ich war auf der Durchreise auf einen Abstecher im Wald um Ueckermünde. Inmitten der vielen Blaubeerbüschel, die zum Teil noch trugen, standen die schönsten Maronenröhrlinge und zwei sehr schöne Steinpilze, ganz so, wie wir sie uns in Brandenburg längst wünschen.

Aber auch in Brandenburg geht es jetzt allmählich los mit dem Pilzwachstum.

Beste Grüße Ronny«

(Foto © Ronny B.)

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So viele Maronenröhrlinge bei Schaabe auf Rügen


Miriam schreibt am 27. September 2019:

»Lieber Heinz -Wilhelm,

ich bin zur Zeit auf Rügen im Urlaub unterwegs. Da das Wetter etwas durchwachsen ist, war ich die letzten Tage hauptsächlich im Wald und habe massenweise Braunkappen, also Maronen (Foto rechts), gefunden.

Heute war ich noch mal kurz 30 Minuten im Wald, um zu schauen, ob es endlich mal Steinpilze gibt. Da bin ich wieder an 40-50 kleinen Maronen vorbei. Da von gestern noch viele übrig sind, habe ich sie alle stehen gelassen.

Viele liebe Grüße Miriam«

(Foto © Miriam)

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Ferdinandshof bei Torgelow: Johannes freut sich über seine ersten Espenrotkappen


Foto: Johannes freute sich riesig, zum erstenmal Espenrotkappen gefunden zu haben. Hinzu kamen die zwei Birkenpilze (rechts). (Foto © Johannes)

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Johannes schreibt am 23. September 2019:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute beruflich im Landkreis Vorpommern-Greifswald in der Nähe von Ferdinandshof unterwegs und habe zufällig in einem Birken-Pappel-Wäldchen diese schönen Birkenpilze und Espenrotkappen gefunden.

Es sind meine allerersten Rotkappen, daher hat mich der Fund riesig gefreut. Sie werden heute abend sortenrein gebraten, um den vollen Geschmack erleben zu können. Jetzt muss ich nur noch die anderen Rotkappenarten endlich mal auftreiben.

Viele Grüße, Johannes«


Darßwald: Das Paradies der schönen Wälder und der schönen Pilze


Foto: Eine wunderschöne Impression mit stämmigen Maronenröhrlingen, fotografiert von Detlef im Darßwald, Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft.


Helga und Detlef schreiben am 25. August 2019:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

wenn es ein anderes Wort für »Paradies« gäbe, wäre es der Darß, sagte eine Kölnerin, die wir mit dem Fahrrad trafen. Sie hat recht.

Wir haben die Pilze in der Kernzone I, die geschützt ist, natürlich nicht angerührt und sie nur vom Weg aus fotografiert. In der Kernzone II, haben wir erlaubterweise am Wegesrand gesammelt.

Der wunderbare Steinpilz (1. Foto rechts) schmeckte köstlich. Herrlich anzuschauen waren auch die kräftigen Birkenpilze (2. Foto rechts).

Da wir in den Berliner und Brandenburger Wäldern in den letzten zwei Jahren nicht verwöhnt wurden, waren wir beim Anblick der Pilze sehr erfreut wenn nicht entzückt.

Zunehmend waren auch Parasole zu sehen.

Nun sind wir wieder im staubigen Berlin und grüßen alle herzlich.

Helga und Detlef«

(3 Fotos © Detlef)

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