Pilzticker RP 61:
Funde vom 21.10.2020 - 23.10.2020



Pilzticker RP 61




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Die Rückkehr herrlicher Steinpilze im wunderschönen herbstlichen Altenkirchener Wald


Foto: Und da sind sie wieder! Eine ganze Weile musste Markus nahezu ohne Steinpilze auskommen, jetzt sind sie zurück bei Altenkirchen im Westerwald. Allerdings wuchsen sie vereinzelt, zwangen ihn zur Suche. Aber gerade das macht Spaß im herbstlichen Wald. (4 Fotos © Markus E.)

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Markus E. schreibt am 23. Oktober 2020:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

ungeplant bin ich am gestrigen Nachmittag wieder einmal in den Westerwald gestartet. Das Wetter war einfach zu schön und einladend.

Die »zweite Welle« ist in meinen Revieren zwar noch nicht angekommen, aber einige schöne, sehr vereinzelt stehende Steinpilze konnte ich dennoch finden. Dazu noch zwei junge, relativ helle Birkenpilze.

Stehen bleiben durfte eine Schar junger Butterpilze und ein einsamer Falscher Pfifferling (2. Foto rechts), der zwar auf etwas gebrechlich wirkendem Bein stand, dafür aber herrlich orangeleuchtend auf einer kleinen Lichtung posierte, der drollige Geselle. An diesem vielversprechend wirkenden Platz werde ich nicht zum letzten Mal gewesen sein. Hinzu kam noch ein hübscher Drilling vom Parasol (1. Foto rechts).

Festhalten möchte ich noch, dass es, unabhängig von den Pilzfunden, zur Zeit einfach wunderschön ist, durch die Wälder zu streifen.

Liebe Grüße Markus«

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Foto: Sie sind, wie Markus es erhofft und ein wenig auch erwartet hatte, wieder da, die Steinpilze. Und sie dürften, was er nicht angesprochen hat, von ausgezeichneter Qualität sein.

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Es gibt sie doch noch im Pfälzer Wald, die Röhrlinge


Annette schreibt am 22. Oktober 2020:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzticker-Freunde,

lange haben die Röhrlinge im Pfälzer Wald auf sich warten lassen. Heute konnten wir vor allem viele schöne Birkenröhrlinge finden (Foto rechts).

Bereits letzte Woche gab es in den lichten Buchen-Eichenwäldern der Rheinebene eine wahre Schwemme von Parasolen. Es war eher ein Sammeln als ein Suchen.

Liebe Grüße aus der Südpfalz und Euch allen erfolgreiche Wanderungen!

Annette und Stephan«

(Foto © Annette)

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Traben-Trarbach: Steinpilze von hervorragender Qualität


Foto: Es ist nicht die herausragende Menge an Steinpilzen für Jürgen und Beatrice, dafür sind sie von hervorragender Qualität. (Foto © Jürgen)

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Jürgen schreibt am 22. Oktober 2020:

»Moin Heinz-Wilhelm,

mein Urlaub ist nun leider vorbei. Deshalb habe ich nicht mehr ganz so viel Zeit, um die Wälder unsicher zu machen.

Vergangenen Samstag und Sonntag wie auch gestern Vormittag waren wir im Hochwald unterwegs. Die Ausbeute war zahlenmäßig nicht so toll, dafür jedoch qualitativ hochwertig. Samstag und Sonntag waren es jeweils 4, gestern 6 Steinpilze.

Speziell am Sonntag waren wir, nach den Schnittstellen zu urteilen, wohl zu spät dran. Aber was soll's.

Allen Sammlern weiterhin viel Fundglück! Und bleibt gesund!

Liebe Grüße Jürgen«

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Goldröhrlinge im Überfluss, ein sagenhafter Rotkappenschub und ein Megahexenring


Foto: Ein Bild mit über 50 Espenrotkappen trudelt uns nicht gerade jeden Tag ins Haus, weshalb es sich den Rang als Aufmacherfoto verdient hat. Die Pilze sind alle in einem Alter, heißt, sie hatten ziemlich sicher alle die gleiche Startzeit bei der Fruchtkörperbildung, stammen vielleicht sogar von ein und demselben Wurzelgeflecht. (7 Fotos © Margit)

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Margit und Oliver schreiben am 21. Oktober 2020:

»Hallo Heinz Wilhelm,

gestern Nachmittag sind wir nochmals in ein anderes Gebiet gefahren, um Steinpilze & Co. zu finden.

Wir suchten etwas weiter weg von den Rheinhöhen. An den Straßenrändern fanden wir unzählige Parasolpilze und massenweise Goldröhrlinge (1. Foto rechts). Den Goldröhrlingen zieht Margit übrigens immer die schleimige Oberhaut mit einem scharfen Messer ab.

Auch fanden wir wieder relativ viele Kuhmäuler und tatsächlich den ein oder anderen Fichtensteinpilz. Dieses Mal fanden wir auch einen Rauhfußröhrling und noch einige Wiesenegerlinge. Zu meiner Überraschung entdeckte ich auch zwei vereinzelte Edelreizker, beide im Bestzustand. So waren wieder drei Körbe gut mit Pilzen gefüllt.

Wir versäumten diesmal leider, im Wald ein abrundendes Foto von unserem Gesamtfund zu machen, dafür hat Margit die Körbe dann noch im Kofferraum abgelichtet. Wie man sieht, fehlte es da schon an Tageslicht und es war mehr als trübe an der Einmündung des Waldweges von der Straße aus. 

Auch heute waren wir wieder unterwegs, auch in anderen Waldabschnitten. Das trug uns über 50 Espenrotkappen ein!

Nachdem ich meine Margit zwischenzeitlich etwa 30 Minuten aus den Augen verloren hatte, und das ohne Handy, einfach wie früher, entdeckte ich auf einer großen Wiese einen Megahexenring mit großen Parasole, mindestens 30 bis 40 Stück. Ich nahm jedoch keine mehr mit, weil wir gestern schon so viele eingesammelt hatten. Der Kreis hatte gute 50 Meter Durchmesser. Leider hatte ich, wie gesagt, kein Smartphon und keine Kamera dabei, und Margit war locker einen Kilometer entfernt von mir, wie sich bald darauf herausstellen sollte.

Wir fanden heute keinen Steinpilz, jedoch noch Goldröhrlinge, einen Birkenpilz und einige kleine Parasole sowie sehr viele Schopftintlinge für unsere geliebte Mischpilzpfanne am Abend.

Von dem Gesamtfund haben wir die meisten Pilze unseren Freunden geschenkt, denn die Mengen können wir unmöglich selbst essen oder verarbeiten. In zwei Tagen kamen also wieder drei Weidenkörbe und ein Einkaufskorb voller Pilze mit nach Hause.

Margit hat wieder mehrere Fotos geknipst, extra für den Pilzticker.

Das Pilzsuch-Team aus dem Nahe-Land«

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4 Fotos: Ein schöner Steinpilz vom Vortag; zwei Parasole am Straßenrand und ein einsamer Pilzsammler, der tief ins Bild hineingeht und einen verräterischen roten Korb mit sich trägt; zwei von über 50 Rotkappen sowie ein einsamer Birkenpilz: all das haben Margit und Oliver bei ihren letzten Pilzgängen eingesammelt.

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