Pilzticker Niedersachsen 30:
Funde vom 14.08.2017 - 27.08.2017



Pilzticker Niedersachsen 30




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Übersicht aller bisherigen Niedersachsen-Pilzticker




Elm: Die finsteren Trompeten wachsen im Überfluss für eine Neuauflage des »unglaublich köstlichen« Gratins


Agnes und Olaf schreiben am 27. August 2017:

»Liebe Pilzfreunde,

gerade mal vier Tage ist es her, dass ich meine ersten Herbsttrompeten gefunden habe. Nun habe ich anscheinend ein Auge dafür.

Unglaubliche Mengen an diesen Pilzen standen im lichten Schatten unter großen Buchen (2. Foto rechts) im Elm nahe der Ortschaft Lelm im Landkreis Helmstedt.

Ich habe gar nicht suchen müssen, da gibt es bestimmt noch viel mehr von ihnen.

Ein Teil wird diesmal getrocknet. Und dann wird das Gratin von Donnerstag noch einmal wiederholt, weil's so unglaublich köstlich war!

Fröhliche Grüße, Agnes«

(2 Fotos © Agnes)

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Lingen (Ems): In einer viertel Stunde war der Korb gefüllt mit Topmaronen


Foto: Die Maronen sehen wirklich klasse aus. Da hat sich Thomas ein erstklassige Sonntagsessen gesichert. (Foto © Thomas)

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Thomas schreibt am 26. August 2017:

»Moin,

heute morgen war Ernte. In einer viertel Stunde war der Korb von 1A-Maronen gefüllt.

Gruß aus Lingen (Ems), Thomas«


Die ersten Maronen bei Burgdorf/Burgwedel


Chaenschi schreibt zu diesem Foto am 24. August 2017: »Ich habe heute die ersten Maronen in einem kleinen Wald bei Schillerslage (Burgdorf/Burgwedel) gefunden.« (Foto © Chaenschi )

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Landkreis Gifhorn: Eine gefangene und gut bewachte Marone


Foto: Gut bewacht hinter dem Spinnennetz ist diese schöne Marone. Ob Marco es gewagt hat, sie zu befreien? (Foto © Marco)

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Marco schreibt am 23. August 2017:

»Sehr geehrter Herr Bertram,

seit gut zwei Jahren besuche ich Ihre Homepage, um mich über die Beiträge anderer
Pilzsammler zu informieren.

Heute bin ich nach der Arbeit zu einem Waldbereich im Landkreis Celle gefahren, den ich vor zwei Wochen ausgekundschaftet habe, wobei ich einige Maronen fand. Auch heute waren es wieder einige, darunter die besonders gut bewachte auf dem Foto. Neben Maronen habe ich auch eine Fette Henne entdeckt.

Viele Grüße aus dem Landkreis Gifhorn, Euer Marco«

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Kreis Wolfenbüttel: Ein Gratin mit Herbsttrompeten


Foto: Aus diesen Herbsttrompeten bereitete Agnes ein Gratin mit Pilzen zu. Lange kannte sie die Herbsttrompeten nicht. (Foto © Agnes)

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Agnes & Olaf schreiben am 23. August 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

heute bin ich in einem nahegelegenen Wald bei Cremlingen, Landkreis Wolfenbüttel gewesen, um an einigen bekannten Steinpilz-, Maronen- und Parasolplätzen mein Glück zu suchen.

Gefunden habe ich stattdessen einen Teppich von Herbsttrompeten unter großen Buchen und einen kleinen Goldröhrling unter einer alten Lärche am Wegesrand. Keinen einzigen Steinpilz, keine Marone, kein Parasol.

Die Herbsttrompeten kenne ich von Frau Nachbarin aus dem hiesigen Pilzverein, die mir diese unscheinbaren, aber leckeren Pilze letztes Jahr zeigte. Es lohnt sich doch, den einen oder anderen Pilz neu kennenzulernen.

Auch im nahegelegenen Elm gab es in den letzten zwei Wochen nur vereinzelt mal einen Steinpilz, Hexenröhrling, Parasol, ein paar Pfifferlinge oder Semmelstoppelpilze.

Als ich vor einigen Jahren ermutigt durch meinen Hund und durch die Nachbarin mit diesem Hobby begann, kannte ich nur die Champignons, die auf den ungedüngten Weiden meiner Großeltern wuchsen. Gern würde ich auch mit anderen Pilzexperten auf die Pirsch gehen und neue Sorten sicher kennenlernen. Es gibt so viele Pilze, die ich noch gar nicht kenne.

Morgen gibt es nun Gratin aus Kartoffeln und Herbsttrompeten.

Grüße aus Sickte, Landkreis Wolfenbüttel«

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Die Leiden des Pilzsammlers: Totenstille, Konkurrenz aus Osteuropa und Harvester

Johannes schreibt am 22. August 2017:

»Hallo liebe Pilzfreunde,

als aufmerksamer Leser des Pilztickers hatte ich natürlich längst mitbekommen, dass die Pilzsaison auch im Oldenburger Land früh begonnen hat. Aber entweder konnte ich aus Zeitmangel nicht auf die Jagd gehen, oder der sintflutartige Regen hat mich »ermuntert«, doch lieber zu Hause zu bleiben.

Aber jetzt konnte ich endlich mal losgehen. Am Ziel angekommen, wurde mir schnell klar, dass mir eine Menge anderer Pilzfreunde zuvorgekommen sind Vor allem mitgliederstarke Familien aus Osteuropa; sei es ihnen gegönnt. Trotzdem habe ich noch eine schöne Pfanne voller Maronen zusammenbekommen.

Aber eigentlich geriet dieser kleine Erfolg zur Nebensache, denn es verhält sich leider genauso, wie es auch unsere Angelika schreibt: Es ist totenstill im Wald, es gibt so gut wie keine Vögel mehr, und als Naturfreund könnte man heulen. An die Wechselwirkungen, die so etwas mit sich bringt, durch (fehlende) Symbiose usw. möchte ich dabei noch nicht einmal denken. 

Und richtig, diese Verwüstungen im Wald durch Harvester und schwere Kettenfahrzeuge ärgern mich auch, aber das ist wohl oder übel der Lauf der Dinge. Ein Harvester ersetzt zehn Waldarbeiter, und diese Tatsache dürfte leider schwerer wiegen als der Schutz des empfindlichen Bodenmillieus.

Ich erinnere mich dabei gerade an ein mahezu unglaubliches Erlebnis in Kanada, als ein riesiger Baum unten ganz normal abgesägt wurde, während sich hoch oben ein großer Helikopter den kompletten Baum schnappte und damit davonflog, ohne dass auch nur einem Pilzchen ein Haar gekrümmt wurde. Allerdings habe ich meine Zweifel, dass diese Methode ein Modell für Niedersachsen werden könnte.

Schöne Grüße, Euer Hannes«

(Pilz-Ticker-Niedersachsen)

Lieber Johannes,

danke für Deine interessante Schilderung aus Kanada. Ich kannte diese Methode des Luftabtransportes von Bäumen bislang nicht.

Es ist allerdings so, dass die an den entschwundenen Baum gebundenen Pilzmyzelien (Wurzelgeflechte) bis auf weiteres keine Fruchtkörper, also Pilze, mehr hervorbringen können. Ich habe das selbst an einer alten Eberesche beobachtet, unter der ich einige Jahre die fettesten Schildrötlinge gefunden hatte. Nachdem sie gefällt worden war, bedeutete dies auch das Ende der Rötlinge.


Foto: Diese Schildrötlinge, die herzhaft-würzige Speisepilze sind, konnte ich nur einige Jahre lang unter einer alten Eberesche in Leipzig ernten. Nachdem der Baum gefällt wurde, fand ich um den Stumpf im folgenden Jahr nur noch eine Handvoll, ab dann überhaupt keine Pilze mehr. Pilze benötigen den ganzen gesunden Baum für eine gedeihliche Mykorrhiza. (Foto © p-p-s.com)


Zurück zu Deiner Beobachtung: Da bei der Luftentnahme des Baumes der Waldboden nicht komprimiert und damit auf lange Zeit zerstört wird, kann das Wurzelgeflecht der Pilze (Myzel) immerhin ausweichen und wird an die Wurzeln eines anderen Baumes gleicher Art andocken. Es hat den Tod des Baumes auf jeden Fall überlebt.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Deister: Drei Jahre lang pausierten Matthias' Totentrompeten - jetzt sind sie wieder da


2 Fotos: Nach drei Jahren Pause sind sie endlich wieder da, Matthias' geliebte Totentrompeten (links). Und der junge Steinpilz (rechts) wollte auch noch mit. (2 Fotos © Matthias)


Matthias schreibt am 20. August 2017:

»Heute ging es früh wieder in den geliebten Deister.

Und endlich sind sie da, die begehrten Herbsttrompeten. Drei Jahre lang haben sie sich nicht blicken lassen. Somit kann ich meinen Trockenpilzvorrat wieder ein wenig aufstocken.

Einige Steinpilze wollten auch noch mit, und die Trompetenpfifferlinge entwickeln sich auch immer besser. Dazu gesellten sich noch Semmelstoppelpilze und drei Hexenröhrlinge.

Liebe Grüße, Matthias«


Wallenhorst: Viele Maronen, viele Zecken und viel zerstörter Wald


Foto: Maronen und Pfifferlinge sowie die neue Pilzbürste zeigt uns hier Angelika. Obwohl sie gut fand, beklagt auch sie die Zerstörung der Pilzstellen durch Harvester. (Foto © Angelika)

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Angelika schreibt am 19. August 2017:

heute habe ich meine neuen Gummistiefel beim Gang in die Wälder rund um Wallenhorst eingeweiht. Der Erfolg: Pfifferlinge (es werden immer mehr), Goldröhrlinge, Maronen und Braunkappen.

Es gab allerdings viel Abfall beim Ausputzen. Die verbleibende geputzte Menge reichte dann immer noch zum Einfrieren und zum  2-Gang-Menü für zwei Personen: 1.  Pfifferlinge mit Speck, Zwiebeln und saurer Sahne 2. Röhrlinge mit Zwiebeln und Knoblauch. Dazu  gab es Baguette. Köstlich!

Ganz nebenbei und völlig unerwartet habe ich heute eine Pilzbürste erstanden. Die musste dann mit auf das Foto.

Seit meiner letzten Nachricht vom 1. August war ich noch dreimal auf Pilzsuche mit mehr oder weniger Erfolg. Einige Pfifferlinge, Maronen und sonstige Röhrlinge habe ich gefunden. Viele waren bereits überständig oder von Maden und Schnecken zerfressen.

Im Wald ist es still

Übrigens: Das Problem mit dem an Pilzen klebenden Zeitungspapier habe ich nicht mehr, weil ich jetzt alte Geschirrtücher zum Abdecken oder Trennen der Pilze verwende.

Ich stelle immer wieder fest, dass  es nur noch sehr wenige Fluginsekten im Wald gibt, aber jede Menge Zecken. Kaum noch Mücken, Fliegen oder Bremsen. Keine Bienen und Wespen, obwohl noch Blütezeit ist. Ich sehe und höre auch keine Vögel mehr. Die in den Gärten fehlenden Vögel sind also nicht in die Wälder geflüchtet. 

Viele Waldböden in meinen Pilzrevieren  sind durch die Bearbeitung mit den schweren Maschinen zerstört, dort wachsen keine Pilze mehr. Allerdings entwickeln sich jetzt auf den wieder aufgeforsteten Böden neue Pilzbestände, wie Pfifferlinge.

Grüße aus Wallenhorst, Angelika«

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Martins Maronen bei Holte-Lastrup

Martin schreibt am 17. August 2017:

»Habe heute bei 49774 Holte-Lastrup östlich Meppen sehr leckere Maronen gesammelt.«


Den Steinpilzen war der Vogler zu Sabines Bedauern wohl zu trocken

Sabine schreibt am 16. August 2017:

»Hallo,

seit cirka vier Wochen finde ich nun schon allerlei Pfifferlinge im Vogler/Weserbergland.

Andere gern verzehrte Pilze machen sich dagegen rar. Für Steinpilze war es bei uns im Mai wohl doch zu trocken.

Gruß Sabine«

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Dirks Tipp für Emsländer Pilzfreunde: Schaut mal am Ems-Vechte-Kanal nach dem Rechten


Foto: Da standen sie zwischen einem Waldweg und einem Maisfeld, die herrlichen Parasole; genau ein halbes Dutzend. (2 Fotos © Dirk A.)

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Dirk schreibt am 15. August 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

statt aus Hamburg sende ich Dir heute eine Nachricht für den Pilzticker Niedersachsen, speziell für Thomas aus Lingen. Er hatte gestern bei Lingen an der Ems offenbar nur eine einzige Marone gefunden hatte.

Ich war - allerdings bereits am 4. August - für ein Wochenende in Nordhorn an der holländischen Grenze gewesen. Bereits ein Jahr zuvor war ich hier auf tolle Maronenröhrlinge gestoßen.

Dieses Jahr nun habe ich zunächst mindestens 20 sehr schöne Parasole gefunden, die in einem drei Meter breiten Streifen zwischen einem Waldweg und einem Maisacker standen (Foto oben).

Danach bin ich den Ems-Vechte-Kanal entlang gegangen, der die beiden Städte Nordhorn und Lingen miteinander verbindet. Während die Kanal-Seite zum Bombenabwurfplatz Nordhorn-Range sich durch einen Baumbestand aus Eichen auszeichnet, sind es auf der gegenüberliegenden Seite Eichen, aber auch Nadelbäume wie Kiefern und manchmal auch Lärchen.

Auf eben dieser Seite habe ich direkt am schmalen Fußweg (ausschließlich zur Kanalseite) wunderschöne Maronenröhrlinge gefunden (Foto rechts).

Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Gelände bei fortschreitender Pilzsaison ein wahres Pilzeldorado werden kann. Gerne gebe ich dieses Pilzrevier an einen Sammler aus dem Emsland weiter und wünsche gleichzeitig viel Erfolg.

Dirk aus Hamburg«

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Osterode/Harz: Endlich schöne Pfifferlinge statt madige Steinpilze und Maronen


Foto: Endlich hat sich für Ulli im Kreis Osterode der Pilzgang mit vielen Pfifferlingen gelohnt. Vorher gab es fast nur vermadete Steinpilze und Maronen. (Foto © Ulli)

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Ulli schreibt am 14. August 2017:

»Heute war ich mal los - und es hat sich gelohnt. Ich fand 2 Kilo Pfifferlinge.

Fichtensteinpilze und Maronen, die ich in der letzen Zeit fand, waren zum größten Teil außen hui und innen pfui, also von Kopf bis Fuß verwurmt.

Gruß aus dem Landkreis Osterode/Harz, Ulli«


Auch im Emsland sind endlich die Maronen da. Na ja: wenigstens eine...


Foto: Eine junge Marone zeigt Thomas und den Pilzsammlern der Region: Auch im Emsland sind wir nun da, liebe Pilzfreunde! (Foto © Thomas)

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Thomas schreibt am 14. August 2017:

»Im Emsland wird man nun auch fündig, siehe das Foto.

Gruß aus Lingen, Thomas«


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