Jürgens anderes Parasol-Rezept
Pilzfreund Jürgen aus Diemelstadt hat gegen den übermächtigen Trend, die Parasole als "Wiener Schnitzel" zuzubereiten, einen anderen Vorschlag. Er schreibt:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
nachdem ich vorgestern und gestern so viele Parasolen gefunden habe, wusste ich nicht so genau, was ich damit anfangen sollte. Meine Nachbarn nehmen kaum noch welche, weil sie (verstehe ich) erst mal von Parasolen satt sind.
Heute Abend und Nacht habe ich mir viele Rezepte im Netz angesehen. Das Meiste ist immer das Gleiche: Panieren, braten, fertig. Da ich gerne koche und backe, habe ich mich noch mal an den Herd gestellt und einiges aus probiert.
Ich glaube, ich habe eine Rezeptur gefunden, die vielen Leuten mal einen Versuch wert wäre. Ich stelle es hiermit mal vor:
Den frisch geernteten Parasol säubern, nicht waschen. Je nach Größe halbieren oder vierteln. Dann in Mehl wenden und in aufgeschlagenem Ei (nach Menge der Parasole) wenden, bis der Pilz gut mit Ei umhüllt ist.
Danach in Paniermehl wenden und von beiden Seiten leicht salzen und pfeffern. Damit wäre das Panieren und Würzen fertig.
Butter in die Pfanne geben und, wenn sie zerlassen ist, mit 3,5%iger Milch ablöschen. Die panierten Stücke reinlegen und goldbraun braten. Kurz bevor der Sud verkocht oder aufgebraucht ist, etwas Schlagsahne dazu geben.
Ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze weiterbraten und dann noch einen Teelöffel Philadelphia in die Pfanne dazugeben und vorsichtig umrühren, bis der Sud verdickt.
Dazu gibt es Bratkartoffeln oder einen guten Krautsalat. Eine Scheibe trockenes Brot tut's auch.
Das sollte nur eine kleine Anregung gewesen sein. Dauert mit Vorbereitungen ca.15 Minute, ist also ohne weiteres machbar.
Wünsche einen guten Appetit!
Lg., Jürgen"
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Sep 15, 26 12:21 PM
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