Vitalpilz Schiefer Schillerporling:
Magen- und Darmheiler und Helfer
im Kampf gegen den Krebs





Mit seinem Heilspektrum steht der Vitalpilz Schiefer Schillerporling oder Glänzendschwarzer Schichtporling (Inonotus obliquus; Pers. Ex Fr.) in der Nähe des Birkenporlings. Wie Piptoporus betulinus, so lindert und heilt auch er den Magen- und Darmtrakt. Er soll auch Magen- und Darmkrebs entgegenwirken und bei Krebserkrankungen allgemein das Wohlbefinden spürbar verbessern.




Johannes' beste Erfahrungen mit der Heilkraft des Schiefen Schillerporlings

Artbeschreibung, Besonderheiten und Fundorte vom Schiefen Schillerporling

Einen Chaga-Tee vom Schiefen Schillerporling herstellen








Foto rechts: Hielten wir diesen Auswuchs nicht immer für eine Art Baumgeschwür? Es ist der Schiefe Schillerporling! Fast, so scheint es, will uns dieser Pilz an einen Klumpen Teer oder an einen verkokelten Astansatz erinnern. Dabei stecken ausgezeichnete Heilkräfte in der bauchigen Kruste!




Prof. Hanns Kreisel heilte mit dem Pilz sein Magenleiden

Die Heilkraft vom Vitalpilz Schiefer Schillerporling wurde von sibirischen Schamanen bereits im 16. Jahrhundert – vermutlich noch weit früher – vorzugsweise bei Verstimmungen und Erkrankungen des Magen-Darmtraktes eingesetzt. Damit wurde vorbeugend auch eine Waffe gegen den Krebs verabreicht.

Schamanen war aufgefallen, dass Menschen, die Tee vom Schiefen Schillerporling regelmäßig als Kräutertee-Ersatz tranken, nicht an Krebs erkrankten. Da die Birke das bevorzugte Lebenselixier vom Vitalpilz Schiefer Schillerporling ist, wird angenommen, dass sich der Pilz mit einem Wirkstoff der Birke, dem Betulin, anreichert, das als antikarzinogen gilt.

Prof. Hanns Kreisel, einer der renommiertesten deutschen Mykologen, war während einer Tagung in Moskau auf die Heilstärke dieses Pilzes aufmerksam geworden. In Kennerkreisen der DDR firmierte er unter dem Namen Tschaga bzw. Tschagapilz oder auch einfach Chaga. Mit Tee vom Tschaga-Pilz konnte sich Prof. Kreisel später wiederholt von Magenleiden befreien. Auch in Polen und in den baltischen Ländern nutzen Kenner seine Wirkung.










Der Verfasser von "CHAGA - König der Heilpilze" ist David Wolfe. In den USA hat er sich einen Namen als Rohkostvordenker und -praktiker gemacht. Mit seinem Buch "Die Sonnendiät - Ein vegetarisches Programm für Vitalität und Superfitness" ist er auch auf dem europäischen Buchmarkt zu einem bekannten Autor geworden.






In sowjetischen Apotheken wurde der Pilz frei verkauft

Bei Forschungsarbeiten anfangs bis Mitte der 50er Jahre fanden sowjetische Wissenschaftler heraus, dass der Tee vom Tschaga den allgemeinen Gesundheitszustand verbessert und bei frühzeitiger Anwendung das Wachstum von Geschwüren einzudämmen vermag. Vollständige Heilung, so die Autoren B. K. Bulotov und E. J. Martinova, sei bei Anwendung des Schiefen Schillerporlings jedoch ein langer, zäher Prozess.

Die Heilwirkung dieses Pilzes speziell gegen Krebs wurde von hohen sowjetischen Gesundheitsinstitutionen, als höchstrangiger von der Akademie für Medizinwissenschaften der Sowjetunion, abgesegnet. Damit war der Weg für den offiziellen Verkauf als Anti-Krebs-Mittel in Apotheken in der UdSSR frei. Da er an Birken wächst, wurde der Schiefe Schillerporling in den Apotheken fälschlicherweise unter dem Namen „Extract iz berezovo griba cagy“ („Extrakt aus dem Birkenpilz“) verkauft.






Foto links: Auf diesem Foto kommt der bauchige Charakter der so genannten perfekten Form des Schiefen Schillerporlings eindrucksvoll zum Geltung. Der Pilz sieht aus wie ein verkrusteter Teerklumpen. Alle Fotos auf dieser Seite stellte uns mit freundlicher Genehmigung Heinrich Holzer zur Verfügung. Er ist Pilzbeauftragter im Nationalpark Bayerischer Wald der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft und schrieb das sehr lesenswerte Buch "Fadenwesen - Fabelhafte Pilzwelt".




Relativierend muss angemerkt werden, dass die sowjetrussischen Wissenschaftler ahnten: der Schiefe Schillerporling ist kein Wundermittel. Sie beobachteten vielmehr in erster Linie eine Linderung der Nebenwirkungen vor allem bei Chemotherapien wie Schmerzreduzierung, Appetitanregung und bessere Befindlichkeit.


Bereits 1938 würdigte ein Deutscher den Vitalpilz Schiefer Schillerporling

Auch der deutsche Arzt und Arzneimittelhersteller Gerhard Madaus würdigte 1938 in seinem "Lehrbuch der biologischen Heilmittel" den Schiefen Schillerporling bzw. Chaga. Er sei anerkanntes Heilmittel in der russischen und estländischen Volksmedizin. Seinen lateinischen Namen führte er mit Polyporus nigricans (Schwarzer Porling) auf. Madaus beschrieb zwei ihm bekannte Fälle von Heilung vom Krebs.

Der in Kalifornien lebende Botaniker in vierter Generation, Christopher Hobbs, eine der international renommiertesten Heilpilz- und Heilkräuter-Kapazitäten, berichtet über folgendes Ereignis, das sich in Polen in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts zugetragen habe: 48 Personen, die an bösartigen Tumoren erkrankt waren, wurden mit Injektionen aus einem Extrakt des Schiefen Schillerporlings und Kobaltsalz behandelt. In der Mehrzahl waren die Patienten an Lungenkrebs oder an Tumoren erkrankte Frauen.

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Bei zehn Personen verschwanden die Tumoren als Folge der Behandlung. Alle stimmten darin überein, dass ihre Schmerzen nachgelassen hätten. Blutungen an Gefäßwänden, verursacht durch die Geschwüre, traten deutlich seltener und längst nicht mehr so heftig auf. Die Patienten konnten ruhiger schlafen und gewannen ihren Appetit zurück.

Rituell wird in Westsibirien ein gestrecktes Reinigungswasser vom Chagatee hergestellt, das Frauen zur Waschung vor allem ihrer Extremitäten, aber auch ihres gesamten Körpers und hier vor allem im Intimbereich benutzen, besonders nach der Menstruation. Sie reinigen Neugeborene ebenfalls mit diesem Wasser.


Wirkstoffe

Bislang weiß man, dass aktive Wirkstoffe des Schiefen Schillerporlings erstens verschiedene Triterpene sind; das sind Hauptbestandteile ätherischer Öle. Zweitens sind dies Tannine, die gut mit Eiweißen reagieren, und drittens Alkaloide, also organische Säuren wie Hydroxybenzoesäure, Vanillinsäure und Syringasäure, die vor allem in der Heidelbeere oder Blauen Weintraube vorkommt.

Dennoch: Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, welcher Wirkstoff der offenbar krebshemmende beziehungsweise das Immunsystem stabilisierende ist.

Heilspektrum

Starke Heilkraft besitzt der Schiefe Schillerporling vor allem bei Colitis bzw. Proktitis ulcerosa (Lokale Entzündung des Enddarms) sowie bei Morbus crohn (Chronisch-körnchenartige Entzündung im Magen-Darm-Trakt).

Der Vitalpilz Schiefer Schillerporling wird in den Ländern, in denen er eine Tradition als Heilpilz hat, generell bei Irritationen des Magens wie Magenverstimmungen, Magenkrämpfen, Magen- und Darmgrippe sowie bei entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (Gastritis) eingesetzt.

In der Krebsbehandlung wurde er erfolgreich angewandt gegen Magenkrebs, Darmkrebs, Blasenkrebs, Lungenkrebs, Hautkrebs sowie bei Mischtumoren.  Des weiteren ist er einsetzbar gegen 

  • Tuberkulose
  • Herzleiden
  • Leberleiden
  • Blutverunreinigung
  • Immunschwäche
  • Allgemeine Erschöpfung
  • Bauchschmerzen


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