Eine leckere Steinpilzpastete


Ein tolles Rezept für eine Steinpilzpastete hat uns Uta aus Berlin zugesandt. Gerne stellen wir es hier vor.




Foto: Das ist sie, Utas Steinpilzpastete. Wahlweise kann man, wie hier, nur einen kleinen ganzen Steinpilz aufrecht stehend in die Mitte drapieren, oder über die gesamte Länge der Pastete.


Zutaten

Benötigt wird eine Pastetenform oder eine kleine Kastenform, wie man sie zum Brotbacken verwendet , ca. 26 x 11 x 8 cm.

  • Ein handelsübliches Paket Blätterteig
  • Butterschmalz oder anderes Fett nach Geschmacksvorliebe
  • 1 mittlere Zwiebel oder 2 Schalotten
  • Nach Möglichkeit mindestens ein kleiner Steinpilz, der ganz bleiben soll
  • Steinpilze oder andere Pilze, in Stücke geschnitten 
  • Blattspinat oder Mangold
  • 200 Gramm Ricotta
  • 100 ml Schlagsahne
  • 2 Eier und 1 Eigelb
  • Frische Kräuter, z.B. Petersilie und Thymian 
  • Salz 
  • Pfeffer


Zubereitung

Da der Spinat, wenn er eingefroren ist, die meiste Zeit beansprucht, beginnt man am besten damit. Heißt: Spinat oder Mangold vorbereiten, also tiefgefrorenen auftauen, anbraten und abkühlen lassen. 

Unbedingt das Wasser aus dem Spinat herauspressen, damit das Innenleben der Pastete nicht zu flüssig wird.  

Unbedingt einen oder mehrere rohe Steinpilze in Höhe der Kastenform oder Pastetenform übrig lassen und beiseite legen. 

Die restlichen Pilze vorbereiten, säubern, kleinschneiden, mit Butterschmalz anbraten, abkühlen lassen. 

Zwiebeln/Schalotten hacken und glasig anbraten. 

Blätterteig antauen lassen

Petersilie kleinhacken

Ein Ei trennen - und das Eigelb beiseite stellen.




  • Während Spinat, Zwiebeln und Pilze abkühlen, die Pasteten-Form ausfetten und Boden und Wände mit dem leicht aufgetauten Blätterteig auslegen bzw. bedecken. 

Tipp: Den Blätterteig kann man auf leicht bemehlter Unterlage mit dem Nudelholz leicht auswalzen, falls er nicht den erforderlichen Maßen entspricht. 

  • Eine Blätterteigplatte für den Deckel der Pastete übrig lassen.
  • Die bereits abgekühlten Zutaten in eine Schüssel geben, mit Ricotta, Schlagsahne, kleingehackter Petersilie, Thymianblättchen, Salz und Pfeffer vermischen und abschmecken. Man sollte mit den Gewürzen nicht sparen, da Eier, Fett und Blätterteig sehr viel davon ziehen. Erst wenn man beim Abschmecken die Würze auch durchdringt, kann man davon ausgehen, dass der Geschmack auch nach dem Backen noch Bestand hat.
  • Dann die zwei Eier - wer mag, auch noch das Eiweiß vom getrennten Ei - dazugeben und nochmals gut vermischen. 
  • Inzwischen den Backofen auf 180 Grad vorheizen und mit den letzten Arbeiten beginnen:
  • Einen Teil der Masse in die mit Blätterteig ausgelegte Form geben, so dass der Boden ca. 3 cm hoch bedeckt ist. 
  • Jetzt den oder die kleinen rohen Steinpilze in die Mitte stellen bzw. so verteilen, dass zwischen ihnen noch Platz für die vorbereitete Masse ist. 
  • Dann vorsichtig die Masse um den oder die Pilze herum verteilen. 

Die Form muss nicht bis oben hin gefüllt sein, da sich die Masse in der Regel noch etwas beim Backen ausdehnt. 



  • In die Mitte der für den Deckel aufgehobenen Blätterteig-Platte ein Loch stechen, damit später der Dampf entweichen kann (ich habe das mit einem Apfel-Ausstecher gemacht) und mit der Teigplatte die Pastete so abdecken, dass, außer durch das Loch in der Mitte, nichts mehr von der Masse darunter zu sehen ist. 
  • Überstehenden Teig an den Seiten kann man von außen nach innen klappen und leicht an die Deckplatte aus Blätterteig drücken. 

Wer noch Teig übrig hat, darf auch Verzierungen aufbringen. 

  • Nun ist es Zeit, die Oberfläche der Blätterteigdecke mit Eigelb zu bestreichen und die Form auf die unterste Leiste des Backofens zu schieben. Ca. 40 bis 45 Minuten bei 180 Grad backen. 
  • Die Pastete in der Form etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form nehmen. 

Befindet sich lediglich ein ganzer Pilz in der Mitte, so schneide ich zur Präsentation vor Gästen die Pastete von der Mitte her auf. Bei mehreren ganzen Pilzen beginne ich wie bei einem Kastenbrot auch vorne. 

Mir schmeckt die Steinpilzpastete am besten noch leicht warm, besonders mit etwas Kräuterschmand dazu. 

Die Pastete hält sich im Kühlschrank mindestens vier bis fünf Tage. 

Jetzt kann ich nur noch guten Appetit wünschen!

Lieben Gruß

Uta

(3 Fotos © Uta)


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Allen Pilz- und Naturfreunden eine schöne Adventszeit

(Foto © Fotolia)

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