Pilzticker Thueringen 11:
Funde vom 20.08.2014 - 31.08.2014



Pilzticker Thueringen 11




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Thüringens





Gräfenhain: Das außergewöhnliche Pilzjahr beschert Thomas "eine sehr schmackhafte Pilzmahlzeit"

Thomas schreibt am 31. August 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

im angestammten Revier bei Gräfenhain im Landkreis Gotha gab's am Sonntag Nachmittag, also zu Ende des Such- und Sammelwochenendes, immer noch einen gut gefüllten Korb mit Flockstieligen Hexenröhrlingen, Steinpilzen, Pfifferlingen Sandröhrlingen und Maronen. Eine sehr schmackhafte Pilzmahlzeit.

Es ist tatsächlich ein außergewöhnliches Pilzjahr bisher!

Viele Grüße aus Gotha Thomas"

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Jena: Die Steinpilze wachsen ununterbrochen, Rotkappen bester Qualität gibt es in großer Zahl 


Foto: Sie wachsen in großer Anzahl und bieten beste Qualität: Michael hat gleich 20 Rotkappen in erstklassiger Qualität gefunden, vermutlich sind es Espenrotkappen. 


Michael schreibt am 30. August 2014:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

gestern zog es mich wieder in die Wälder westlich von Jena. Ich war ziemlich demutsvoll unterwegs und kam nach Betreteten  des Waldes kaum mehr zum aufrechten Gang, soviele Pilze gab es zu ernten. Es ist nochmals etwas mehr geworden, was ich daran ablese, dass ich weitaus weniger Strecke benötigte, um den Korb randvoll zu bekommen.

Die Steinpilze wachsen hier ununterbrochen. Von komplett verfaulten alten Steinpilzen bis zu jüngsten Fruchtkörpern ist alles in Mengen da. Ich nehme im Moment nur noch die allerbesten Exemplare. Das soll das unten stehende Foto andeuten. Auf ihm kann man 14 Steinpilze zählen; verborgen im Gebüsch waren es noch deutlich mehr.

Die Goldröhrlinge sind nun auch voll da. Maronen findet man kaum, und wenn, dann verwurmt. Verschiedene Reizker gibt es auch in großer Anzahl.

Verglichen mit der vergangenen Woche, gibt es jetzt Rotkappen in großer Zahl. Ich konnte in einem Bereich von ca. 50 mal 50 Metern stolze 20 Exemplare bester Qualität ernten. Die nächste Generation war auch schon sichtbar und steht wohl Anfang kommender Woche erntereif da.

Viele Grüße Michael"

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Foto: Und auch Steinpilze im Topzustand stehen in diesen Tagen in Jenas Wäldern dicht an dicht. Michael brauchte nicht zu suchen; er holte ab. (2 Fotos © Michael)



Die große Röhrlingsparade im pilztastischen Jahr


Foto: Es wimmelt einmal mehr auf dem Tisch von Jana. Das ist die große Röhrlingsparade mit Steinpilzen, Maronen, Rotkappen, Hexenröhrlingen, Sandröhrlingen, Birkenpilzen und Butterpilzen. (2 Fotos © Jana)


Jana schreibt am 28. August 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

ich muss sagen, dieses Jahr ist pilztastisch! Ich war ja schon gestern recht erfolgreich, aber das wurde heute um einiges überboten. Und es kommt noch genug nach, so dass Pilzsucher in den nächsten Tagen sicher noch gut finden werden. 

Ich werde nun bestimmt mal ein paar Tage pausieren, auch wenn es mir schwer fallen wird. Heute durften mit ins Körbchen bzw. in die zwei Körbe: 

Maronen, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Espenrotkappen (Foto rechts), Steinpilze, Sandröhrlinge, Birkenpilze und ein paar wenige Butterpilze. 

Liebe Grüße Jana"

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Hermsdorf/Stadtroda: Nun treten auch die Maronen an - und Jana glaubt an "sehr ergiebige" Tage


Foto: Auch die Pfifferlinge sind in den Korb eingezogen. Ein schönes Pilzstillleben mit sorgsam sauber geputzten Pilzen. (Foto © Jana)


Jana schreibt am 27. August 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

nach dem gestrigen Regen war ich heute gleich kurz nach 7 Uhr im Wald. Die Entscheidung war gut, denn es kamen erneut Rotkappen und Steinpilze nach. Auch ein paar Pfifferlinge durften mit in den Korb einziehen. 

Nun scheint auch die richtige Zeit für die Maronen zu sein, denn davon gab es heute auch einige Exemplare. Ich denke, dass die nächsten Tage wieder sehr ergiebig sein werden.

Liebe Grüße Jana"







Hermsdorf/Stadtroda: Nur gut, dass Jana als Erste bei den vielen Steinpilzen war


Foto: Zwei schöne Steinpilze im Buchewald. Ob sie zu denen zählten, die wegen Wurmbefalls im Wald zurückbleiben mussten? 


Jana schreibt am 22. August 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

nach dem die Funde vorgestern ja nicht ganz schlecht waren, bin ich heute früh gleich wieder los. Kein Auto weit und breit, herrlich. Und es sollte sich wieder lohnen. 

Es gab erneut viele Steinpilze und einige Rotkappen. Einen Eindruck vom Aufkommen der Steinpilze gewinnt man gut auf dem Foto links. Dazu gesellten sich noch ein paar wenige Flockenstielige Hexenröhrlinge und Reizker. Von den Steinpilzen musste ich viele zurück lassen, da sie teils schon im kleinen Stadium total verwurmt waren. 

Nach zwei Stunden hatte ich genug und trat den Heimweg an. Und da zeigte sich dann, dass ich wohl doch nicht mehr alleine im Wald war. Autos über Autos!

Liebe Grüße Jana"


Foto: Dieser Fund kann sich mal wieder sehen lassen. Steinpilze, Espenrotkappen, Flockis und Reizker hat Jana in ihren Pilzrevieren zwischen Hermsdorf und Stadtroda gefunden. (3 Fotos © Jana)







Jana: "Sehr freute ich mich über den Fund von ein paar wenigen Pfifferlingen"


Jana schreibt am 20. August 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

auch heute zog es mich wieder hinaus in den Wald. Die gleiche Idee hatten noch mehr Pilzgänger, denn schon am Straßenrand standen einige Autos. Es ist schon verblüffend, wo sie alle herkommen. 

Diesmal gab es nicht mehr so die Menge wie in den vergangenen Tagen. Dennoch fanden wieder viele Rotkappen den Weg in meinen Korb. Dazu gesellten sich noch einige Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge

Sehr freute ich mich über den Fund von ein paar wenigen Pfifferlingen, denn sie sind in unserer Region nicht so häufig anzutreffen. Maronen ließen sich auch schon einige blicken, jedoch war der Großteil total verwurmt. Alles in allem war es wieder ein erfolgreicher Pilzgang. 

Und nicht, dass ich es vergesse: Es gab wieder drei Harztöpfe, somit erhöht sich die 
Anzahl auf sieben Stück, die ich dieser Jahr bereits fand. 

Liebe Grüße 
Jana"

(Foto © Jana)

Anmerkung: Jana wollte diesen Bericht mit Foto gestern senden, kam jedoch aus technischen Gründen nicht durch. Der hier beschriebene Pilzfund datiert also auf den 19. August 2014

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Michael: "So viele Steinpilze auf einem Fleck konnte ich in diesem Waldabschnitt noch nie finden"

Michael schreibt am 20. August 2014:

"Lieber Heinz-Wilhelm, 

gestern war ich wieder in Jena im Wald unterwegs. Nach knapp einer Stunde war der Korb zum Bersten gefüllt. Vorrangig Steinpilze bester Qualität, auch verhältnismäßig viele Rotkappen, ein paar Birkenpilze, einige Butterpilze und wenige Goldröhrlinge.

Die Flockenstieligen Hexenröhrlinge scheinen langsam durch zu sein, da waren nur noch wenige zu finden. Eine kleine Marone konnte gefunden werden, dazu einige Edelreizker.

Dennoch kann ich bestätigen, was hier im Pilzticker beschrieben wird: es ist ein außerordentliches Pilzjahr.

Soviele Steinpilze und vor allem in allen Altersklassen gleichzeitig auf einem Fleck konnte ich diesem Waldabschnitt noch nie finden. 

Viele Grüße, Michael"

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Der Pantherpilz verursachte die meisten Pilzvergiftungen in der DDR - auch Todesfälle


Aus Vorsichts- und Sicherheitsgründen müsste auch der Pantherpilz vorgestellt werden, schrieb uns Simone aus Erfurt - und schickte uns dieses Foto. Da er sehr giftig ist, in der DDR die meisten Pilzvergiftungen verursachte, auch Todesfälle, stellen wir hier seine Hauptmerkmale vor:



Hut: Hellbraun über graubraun bis dunkelbraun, Hutrand gerieft (robuste Pantherpilze im Gebirge können auch ungeriefte Hutränder haben). Velumflöckchen reinweiß, leicht abstreifbar, können vom Regen vollständig abgewaschen sein. 

Stiel: Schlank, im Alter hohl, weiß, feinfaserig, mitunter auch feinflockig. Ring (Manschette) "unordentlich", ungerieft. Stiel steckt in einer kleinen, unauffälligen Knolle. Achtung: Dieses Foto zeigt, dass die Knolle durchaus auch derb sein kann! Über dem wie nach innen umgekrempelten Knollenrand finden sich oft noch mehrere übereinander angeordnete häutige Gürtel. 

Geruch: Rettichartig. 

(Foto © Simone)

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