Pilzticker Thueringen 1:
Funde vom 08.08.2011 - 04.10.2012



Pilzticker Thueringen 1




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Übersicht aller bisherigen Thüringen-Pilzticker




Wälder im Großraum Jena

Villa schreibt am

4. Oktober 2012:

"Hossa Heinz-Wilhelm,

nun ist das Pilzwachstum im Großraum Jena richtig in Fahrt gekommen.

Birkenpilze, Hohlfußröhrlinge, Sandpilze, Butterpilze, Steinpilze und ein regelrechter Maronen-Boom. Herz was willst du mehr?

Auch das bestellte Buch über die Pilzsammler von dir ist da und ich lese es mit viel Vergnügen.

Villa, im Pilzglück"

Foto: Ein Herbstgemälde, wie geschaffen für einen Kunstmaler. Ob wohl Fotografin Villa deshalb das herrliche Bild vorsorglich gerahmt hat? Man riecht förmlich den Wald und schmeckt schon die Pilze nur beim Betrachten dieser bestrickenden Pilzimpression. Und die bescheidenen Hagebuttenfrüchte erhöhen symbolisch noch den Erntedank für einen unvergesslichen Pilzgang am 3. Oktober 2012. Wahrhaftig: Jena lebt! (Foto © Villa/Jena lebt).


Und hier ist Villas Pilz- und Lebenslust-Seite:

http://jenalebt.blogspot.de/search/label/Pilze

Hallo Villa,

ein Glückspilz im Pilzglück wie Du - ja, was will man mehr? Die Lese hätte ich zu gerne mitgemacht - das ist ein richtiges Herbst-Highlight für den Pilz-Ticker! Vielen Dank für das anmutige Gemälde!

Weiterhin viel Erfolg und Lesespaß wünscht Dir

Heinz-Wilhelm

Pilzticker Thueringen 1



Trockenborn bei Stadtroda, Saale-Holzland-Kreis

Villa schreibt am

23. September 2012:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

leider konnten wir aus Thüringen lange keine Pilzfunde melden. Mit Staunen las ich von der Invasion der Steinpilze in Bayern. Hier war es einfach zu trocken in den letzten Wochen. Dies scheint sich aber nun bald zu ändern, erste Anzeichen
waren gestern da.

Einige wenige Goldröhrlinge, Sandröhrlinge, Boviste, Maronen- und Rotfußröhrlinge habe ich gesammelt.

Riesenschirmpilze frei von Getier wurden zu herrlichen Schnitzeln verarbeitet!

Sehr gefreut habe ich mich auch über eine schöne Fundstelle Edelreizker. Ich schätze sie sehr in einer Mischpilzmahlzeit.

Der Herbst trägt schon sein buntes Kleid in den Wäldern und ich höre die Pilze wachsen.

Liebe Grüße,

Villa"

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Foto: Über 30 Zentimeter misst diese Parasole, die Villa - neben anderen - gefunden hat. Nach längerer Pilzpause meldet sich endlich auch der Thüringer Wald als traditionelles Pilzparadies zurück. Nach Einschätzung von Pilzberatern wird es noch einen guten Pilzherbst, auch mit Steinpilzen, geben (Foto © Villa/Jena lebt).

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Zwischen Kahla und Stadtroda, Saale-Holzland-Kreis

Bernd schreibt

zu "Villa" vom 19. Juli 2012:

"Liebe Villa,

ich war auch im Wald zwischen Kahla und Stadtroda - meine Ausbeute war allerdings sehr mager, 2 Steinpilze, 1 Rotkappe und ein paar Perlpilze. War ich wohl im falschen Wald? Das war am 22. Juli. Aber es bleibt ja noch die Hoffnung...

Viele Grüße

Opa Bernd"



Trockenborn bei Stadtroda, Saale-Holzland-Kreis

Villa schreibt am

19. Juli 2012

"Lieber Heinz-Wilhelm,

nun schießen sie, die Pilze. Besonders auf den lichten Waldwegen. In Trockenborn bei Stadtroda der heutige Fund: viele, viele madenfreie Steinpilze, im Moos drei wunderschöne Rotkappen, Birkenpilze, Maronen und Sandröhrlinge.

Hach, ist das eine schöne Zeit!

Liebe Abendgrüße

Villa"

Foto: Solch herrliche Bilder kennen wir traditionell aus dem September. In diesem Jahr aber sind die Steinpilze - und andere Röhrlinge - früh dran wie selten (Foto © Villa/Jena lebt).


Thüringer Wald, Saale-Orla-Kreis, Vogtland

Monika schreibt am

18. Juli 2012:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

die Steinpilze stehen in diesem Jahr in größeren Gruppen
beieinander, sind aber gerade erst 'geschlüpft', wie unser Enkel Gunnar sagte. Die sehr guten Steinpilzjahre scheinen alle 6 Jahre vorzukommen - ich glaube da eine gewisse Regelmäßigkeit zu erkennen: 2000, 2006, 2012...

Viele Grüße aus dem Wald und alles Gute für Dich!

Monika"

Foto: War das ein Steinpilz Jahr, 2006! Monikas Vater† will mit seiner Geste andeuten: Schaut her, mehr als genug! Sogar hinten, im eigenen Garten, prangen die Steinpilze. Und wer genau hinschaut, wird entdecken: Sie wachsen dem Vater gar über den Kopf... Das Foto ist ein bemerkenswertes Dokument zu einem ganz und gar außergewöhnlichen Pilzjahr (Foto © Monika Tahl).

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Wälder um Kahla, Mittleres Saaletal südl. Jena

Villa schreibt am

14. Juli 2012:

"Hallo Herr Bertram,

die feuchte Witterung in diesem Jahr lässt die Pilze derzeit gut in Thüringen wachsen. Maronenröhrlinge werden immer seltener, in den Wäldern um Kahla nehmen dafür die Steinpilze zu.

Auch sehr viele Perlpilze sind zu finden, aber ich kann sie nicht so recht von den Pantherpilzen unterscheiden und lasse sie lieber im Wald. Ziegenlippen und Rotfüße sind in Massen anzutreffen, auch die schönen Pfifferlinge wachsen.

Herzliche Grüße,

Villa"

Hallo Villa,

erst einmal vielen Dank für Dein schönes kleines Pilz-Tagebuch. Es liest sich wunderbar!

Ich habe hier bewusst einen Perlpilz als Foto ausgewählt. Sein wesentlicher Unterschied zum (viel selteneren) giftigen Pantherpilz ist das blasse bis kräftig fleischlichrötliche Aussehen.

Hinzu kommt, was hier allerdings nicht zu sehen ist: Der Perlpilz (Amanita rubescens) hat am Stiel eine geriefte Manschette, die anfangs absteht und treffend "Plisséeröckchen" genannt wird.

Die des Pantherpilzes (Amanita pantherina) ist dagegen "unordentlich gefaltet" und stets ungerieft. Aber Achtung: Auch sie steht anfangs ab, hängt zwischenzeitlich und liegt dann an.

Der essbare Graue Wulstling (Amanita spissa) ist in seinen Manschetten- und Riefungsmerkmalen vollkommenen identisch mit dem Perlpilz. Nur dass er einen graubraunen Hut mit schmutziggrauen Hüllflecken hat (der Pantherpilz hat weiße Hüllreste).

Zur sicheren Unterscheidung gibt es ein ganz billiges, jedoch hervorragendes Büchlein: "Pilze sicher bestimmt" von Katharina Bickerich-Stoll. Kaum ein Pilzbuch arbeitet die Unterschiede, auch zum Grauen oder Gedrungenen Wulstling, so eingängig und prägnant heraus. Eine Investition für ein paar Pfennige, die sich lohnt!

Weiterhin guten Erfolg und viele Grüße,

Heinz-Wilhelm

Plothener Teiche bei Schleiz

Monika schreibt am

4. Januar 2012:

"Hallo in die Runde!

Ich bin neu hier und ganz begeistert. Habe diese Seite gerade entdeckt, weil ich etwas zum Birkenporling und seiner gesundheitlichen Wirkung gesucht habe.

Hier meine Meldung: Bei einem Winterspaziergang am 04.01.12 fand ich eine ganze Menge Samtfußrüblinge. Für diese pilzarme Jahreszeit eine mittelgroße Freude! Der Fundort liegt in ca. 500m Höhe im Plothener Teichgebiet. Das ist eine wunderbare wasser-und waldreiche Gegend in der Nähe von Schleiz in Thüringen und den Saaletalsperren.

Ich liebe es, Pilze zu suchen, in der Natur zu sein und habe auch schon spektakuläre Pilzfunde zu verzeichnen und schöne Fotos gemacht. Ich werde mich jetzt öfters hier melden. Danke nochmal für die schöne Seite!

Viele Grüße,

Monika"

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Foto links: Winterrüblinge am Stubben einer gefällten Esche in Leipzig. Gut drei Wochen wachsen sie nun schon fleißig nach, so dass kein Mangel an herrlichen Winterpilzsuppen besteht...




Hallo Monika,

herzlich willkommen! Ein schöner Fund, die Winterrüblinge. Ja, sie mögen Feuchtigkeit und Weichholzbäume an Gewässern. Und so wie Du die Gegend beschreibst, klingt das ja nach einem wunderbaren Pilzgebiet. Weiterhin viel Glück bei Deinen Pilzgängen - und fürs neue Jahr!

Beste Grüße von

Heinz-Wilhelm

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Thüringen, rechts der Saale


Villa schreibt am

9. Oktober 2011:

"Hallo Herr Bertram,

ich liebe Ihre Pilzgeschichten!

In Thüringen gibt es zur Zeit, rechts der Saale sehr gute Steinpilzfunde, Maronen- und Sandröhrlinge, Schirmpilze und Ziegenlippen natürlich auch. Als begeisterte Pilzfreundin:

http://jenalebt.blogspot.com/search/label/Pilze

freue ich mich sehr über Ihre großartige Seite und wünsche Ihnen einen schönen Herbst mit vielen neuen Pilzgeschichten.

Villa, auf dem Weg in den Wald"


Foto: Jetzt ist die hohe Zeit der Maronenröhrlinge. Mit ihnen beginnt meist der Schub der Spätherbstpilze. Früher zählte man sie zur Gattung von Xerocomus, heute zur Gattung der Dickröhrlinge (Boletus).

Hallo Villa,

vielen Dank für das freundliche Lob! Einen schönen Blog habt Ihr da, der duftet ja förmlich nach Pilzen und schmeckt nach Lebensqualität. Ich wünsche Euch in Eurer herrlichen Waldgegend weiterhin viel Freude und gute Funde!

Herzlichst

Heinz-Wilhelm

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Wälder bei Jena und Gera, besonders Kahla

8. August 2011

"Lieber Herr Bertram,

durch Zufall bin ich auf Ihre wunderschöne Website gestossen. Nun habe ich ganz entsetzt festgestellt, dass beim Pilz-Ticker ja mein Heimatland Thüringen gar nicht dabei ist. Das soll sich ändern. Ich werde jetzt meine Pilzfunde bei Ihnen melden - versprochen.

Vorige Woche habe ich im Raum Kahla (bei Jena) einige Sandpilze, Pfifferlinge und Perlpilze gefunden, zwei Tage nach einem ergiebigen Regen. Vorher war es hier sehr trocken (Region Gera-Jena).

Viele herzliche Grüsse für heute aus Gera,

Bernd Schmerse"

"Lieber Herr Schmerse,

vielen Dank für das feine Lob; das erfreut und motiviert. Klasse wäre es, wenn Sie ab und zu kleine Pilzmeldungen aus Ihren Heimatwäldern durchgeben würden. Der recht nahe Thüringer Wald ist ja traditionell eine der ganz großen Pilz-Regionen in Deutschland. Weiterhin guten Erfolg!
Herzliche Grüße

Heinz-Wilhelm Bertram

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