Pilzticker Schweiz 5:
Funde vom 18.08.2016 - 03.09.2016



Pilzticker Schweiz 5




Übersicht aller bisherigen Pilzticker Schweiz




Rheintal St. Gallen: Die Krause Glucke von 1,7 Kilo schöpfte das erlaubte Sammellimit fast allein aus


Philipp schreibt am 3. September 2016:

(Diese Nachricht an www.passion-pilze-sammeln.com ist wegen der großräumigen Trockenheit die erste Meldung von Speisepilzen seit dem 29. August):

»Lieber Heinz-Wilhelm,

in der Gegend des St. Galler Rheintals, in die es mich heute erstmals zog, dürfen pro Tag und Person 2 Kilo Pilze gesammelt werden.

Mit der abgebildeten herrlichen Krausen Glucke von 1,7 Kilo (diese Art war ein Erstfund für mich) war mein Tageslimit beinahe erreicht. Für einen Pfifferling und ein paar Semmelstoppelpilze blieb aber noch Platz.

Liebe Grüße, Philipp«

(Foto © Philipp)

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Die Trockenheit im Appenzellerland bringt Philipp dem Parasolhimmel sehr nahe


Philipp schreibt am 30. August 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

trotz der Trockenheit im Appenzellerland konnte ich heute Semmelstoppelpilze, Steinpilze, Pfifferlinge, Ziegenlippen, Flocki, Habichtspilze und Maronen finden. Außerdem war ich dem Parasolhimmel sehr nahe, was das Foto rechts veranschaulichen soll.

Der Regen würde aber trotzdem gut tun.

Herzliche Grüße Philipp«

(2 Fotos © Philipp)

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Foto: Auch im Appenzellerland wachsen jetzt, wie links oben zu erkennen ist, die Habichtspilze. Ziegenlippen, Maronen, ein Steinpilz, Semmelstoppelpilze und Pfifferlinge machten Philipps Fund perfekt.





Sihlsee/Kanton Schwyz: Die Hechte und Zander sind bissmüde, die Maden um so hungriger


2 Fotos: Zwei von drei Steinpilzen, die für Walti noch übrig blieben. Die Wälder am Sihlsee sind trocken, die Maden haben Hunger. (2 Fotos © Walti)

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Walti schreibt am 25. August 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war am Montag und Dienstag am schönen Sihlsee im Kanton Schwyz auf Zander und Hecht am Fischen. Leider war nicht viel los, so dass ich mich in der Nähe in den Wald auf Pilzsuche machte.

Leider war der viel zu trocken, und die wenigen Steinpilze, die ich fand, waren schon von den Würmern erobert. Trotzdem konnte ich noch drei Stück mit nach Hause nehmen.

Liebe Grüße Walti«







Aller Anfang ist auch in Zürich schwer: Bernd sucht erste Pilzplätze an seinem neuen Wohnort


Foto: Nach einem Umzug ist es nicht leicht, in unbekannten Wäldern Pilzplätze zu entdecken und sie gegen die alteingesessene Konkurrenz zu verteidigen. Für den Anfang freute sich Bernd, der aus dem Allgäu nach Zürich zog, über diese erste gefundene Marone. (Foto © Bernd L.)

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Bernd schreibt am 24. August 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

bereits seit Jahren beobachte ich den Pilz-Ticker. Eine wundervoll informative Webseite, immer aktuell. Beim Anblick der vielen Funde mit den herrlichen Pilzen wird man immer animiert, in den Wald zu gehen.

Als Steinpilz verwöhnter Allgäuer bin ich nun nach Zürich gezogen. Ich gehe immer wieder in die Wälder, um für mich neue Fundstellen zu erschließen. Bisher mit sehr mäßigem Erfolg.

Heute fand ich meine erste Marone, bei der es dann aber auch blieb.

Herzliche Grüße aus Zürich, Bernd L.«

Lieber Bernd,

das Suchen auf eigene Faust ist die beste Schule, weil Du so die typischen Waldlandschaften von Grund auf kennenlernst, in denen bestimmte Pilzarten wachsen. Mittel- und langfristig wird sich das für Dich auszahlen.

Wenn Du Dich vertiefend mit Pilzen beschäftigen möchtest, kann ich Dir den Verein für Pilzkunde Zürich ans Herz legen. Er ist weithin bekannt für seine hohe Kompetenz und sehr rührig. Hier findest Du Weiterbildung ersten Ranges. Man sollte die Chance nutzen!

Viel Freude und Erfolg in den Wäldern wünscht Dir, mit besten Grüßen, Heinz-Wilhelm





Ein toller Pilzrundgang im Rheintal mit vielfältigen Funden für Philipp


Foto: Das Bild deutet an, dass Philipp einen schönen Pilzgang im Rheintal hatte. Vielfalt war Trumpf. Dabei hatte er so gute Speisepilze wie Frauentäublinge, Reizker und Butterpilze sogar noch stehen gelassen.


Philipp schreibt am 20. August 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm

mein heutiger zweistündiger Pilzrundgang im Rheintal erbrachte eine große Pilzvielfalt.

Semmelstoppelpilze, Mohrenköpfe, Steinpilze, Marone, Parasol

und schöne Eierschwämme nahm ich mit. Frauentäublinge, Reizker und Butterpilze ließ ich aus Unsicherheit stehen. Um es hinterher zu bereuen. Hätte ich sie doch nur mitgenommen, dachte ich bei mir. Sogar Parasolen hatte ich stehen gelassen!

Außerdem entdeckte ich drei kleine Trompetenpfifferlinge und eine ganze Kompanie Rötlicher Gallerttrichter. Leider erwiesen sich die Steinpilze als madig. Ansonsten war es ein toller Rundgang!

Liebe Grüße, Philipp«


Foto: Die schön anzuschauenden Steinpilze (links) waren bei näherer Betrachtung leider madig. Die Rötlichen Gallerttrichter (rechts) hätte Philipp ruhigen Gewissens mitnehmen können. Sie machen sich, roh oder leicht überkocht, gut im Salat. (3 Fotos © Philipp)







Das Warten auf die Steinpilze im Appenzellerland hat endlich ein Ende


Foto: Über die ersten Steinpilze und Maronen im Appenzellerland durfte sich Philipp freuen. Und er rechnet mit mehr!

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Philipp schreibt am 18. August 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

in den letzten Tagen konnte ich in den Appenzeller Wäldern die ersten Steinpilze und Maronen ergattern. Das Wetter ist pilzfreundlich und lässt auf mehr hoffen.

Herzliche Grüße Philipp«


Foto: Philipp hat lange genug auf sie gewartet, nun sind sie endlich da: Die Steinpilze, einer von ihnen links, und die Maronen wie rechts das Exemplar. (3 Fotos © Philipp)

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