Pilzticker Sachsen 34:
Funde vom 28.09.2014 - 03.10.2014



Pilzticker Sachsen 34




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Wälder um Dresden: Unmengen an Steinpilzen, an Pilzsammlern und leider auch an Maden


Foto: Viele Steinpilze, viele Maden. Während die Qualität der Steinpilze im Juli und August hervorragend war, leiden sie seit September unter Madenbefall. Das gilt für nahezu alle Wälder deutschlandweit. (Foto © Angela)


Angela schreibt am 3. Oktober 2014:

"Wir waren heute in der Umgebung von Dresden unterwegs.

Im Wald fand eine mittlere Völkerwanderung statt. Es gab allerdings auch Unmengen an Steinpilzen. Leider waren schon sehr viele madig."

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Die Neue Harth wird allmählich zur Mülldeponie und zum Tretplatz ahnungsloser Pilzsammler


Ronny schreibt am 3. Oktober 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

hier wieder mal ein Foto von mir vom Jagdfieber in der Neuen Harth. Viel war es nicht, was ich in fünf Stunden Suche gefunden habe. Dafür sind die hier gezeigten Eichenrotkappen von guter Qualität. Zusätzlich gab es noch Birkenpilze

In der Harth ist mittlerweile alles niedergetrampelt und der Müll wird immer mehr. Leider müssen auch einige Pilzsammer die schönen ungenießbaren Pilze einfach umlatschen bzw. umwerfen. Schade.

Ein schönes Wochenende mit lieben Grüßen an Dich und alle anderen vernünftigen Pilzsammler."

(Foto © Ronny)

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Hartha: Die herrlichsten Pilze standen gleich am Elternhaus und auf der Kuhweide


Foto: Kein bunter, aber ein wunderschöner Strauß Parasolen für Alexander. Mancher Pilzsammler ist der festen Überzeugung, dass sie von Weiden besser schmecken als aus dem Wald. (Foto © Fam. Heer/Privat)



Alexander schreibt am 2. Oktober 2014:

"Grüß Gott an alle Schwammerlsucher, 

für ein kurzes Wochenende fuhr ich wieder mal nach Hartha in Sachsen, mein Heimatdorf.

Auf einer Kuhweide endeckte ich schon von weitem die wunderschönen Parasol, die Ihr auf dem Foto oben seht. Direkt bei meinem Elternhaus wachsen bei der Lärche die Goldröhrlinge. Meine Mutter berichtete, dass es sich derzeit lohnt, in unsere Wälder suchen zu gehen, denn der Mond nimmt zu und es hat geregnet. Leider war für einen Waldgang meine Zeit zu knapp.










Foto: Ein prächtiger Goldlröhrling. Er wuchs unter einer Lärche direkt am Elternhaus von Alexander im sächsischen Hartha. 

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Doch die Woche zuvor war ich unterwegs zu  meinen Pilzplätzen in Vorarlberg/Österreich. Dort habe ich die typischen Herbstvertreter gefunden: Egerlinge, Herbstrompeten,  Frauentäublinge, Violette Leistlinge, Trompetenpfifferlinge, Duftpfifferlinge und auch schon die ersten Judasohren.

Am Wochenende bin ich wieder unterwegs. Mal schauen, was es da zu entdecken und zu bestaunen gibt. 

Bis dahin "Gut Fund" Alexander"

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Foto: Ein Pilzfund aus dem Vorarlberger Land von Alexander. Neben den beschriebenen Arten sehen wir genau in der Mitte noch einige Schwarzblauende Röhrlinge. (3 Fotos © Alexander Heer)







Osterzgebirge: Richard kam den flunkernden Einheimischen auf die Schliche  


Richard schreibt am 29. September 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

Mitte letzter Woche waren wir mal im Osterzgebirge. Erwartungsgemäß gab es hier einige andere Pilze als in den Wäldern um Dresden. Zwischen Berggiesshübel und Petrovice wachsen entgegen der Behauptungen Einheimischer viele Steinpilze, Maronen, große Violette Lacktrichterlinge, Parasole und Rotkappen.

Ein ganzes Nest Birkenrotkappen fanden wir direkt am Weg zur Bienmühle, teils mit 25 Zentimeter Hutdurchmesser. Nach einem Essen in einem zum Restaurant umgebauten Flugzeug ging's wieder gen Heimat.


Am Wochenende war ich dann nochmal am Diebsteig. Röhrlinge waren so gut wie keine zu finden, die Pfifferlinge hingegen wachsen immer noch wie ein Rasen.

Immer wieder ärgerlich ist, wieviel Müll im Wald gelassen wird. Das nächste Mal nehme ich einen Beutel mit.

Gruß Richard"

(2 Fotos © Richard)

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Neue Harth: Die Rotkappen finden einfach kein Ende, haben aber ihren Namen gewechselt


Rolf schreibt am 28. September 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

in der Neuen Harth südlich Leipzig/Markkleeberg wachsen immer noch Rotkappen. Allerdings haben sich die Partnerbäume und damit auch der Artname geändert.

An Espen (Silberpappeln) findet man sie nur noch gelegentlich. Dafür sind jetzt die Eichenrotkappen an der Reihe, und das erfreulicherweise nicht zu knapp. Auch schöne andere Raufußröhrlinge und Goldröhrlinge wachsen in der neu erschlossenen Mischung aus Eichen, Birken und Lärchen.

Das einzige, was hier dieses Jahr ausbleibt, sind leider die Steinpilze, die ich auch an ihren angestammten gut tragenden Stellen nicht finde. Bei der Entschädigung kann ich damit aber ganz gut leben. :-) 

Viele Grüße Rolf"

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Foto rechts: Da blenden einen beinahe die Rotkappen, Birkenpilze und Goldröhrlinge. In der neuen Harth setzt das Röhrlingswachstum nach einer kleinen witterungsbedingten Pause mit viel Regen und Wind zum Endspurt an. 

(2 Fotos © Rolf)




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