Pilzticker RP 12 (Rheinland-Pfalz 12):
Funde vom 06.04.2014 - 03.08.2014 



Pilzticker RP 12




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Margits Mischpilzpfanne mit Winzersteaks und Hühnchenspießen




Margit und Olli schreiben am 3. August 2014:

"Margit bereitete uns heute Nachmittag eine hammerhafte Mischpilzpfanne mit Winzersteaks für mich und Hühnchenspießen für sie selbst und für unseren jüngsten Sohn, Jens, zu.

Das einfache Rezept schreiben wir hier gerne für die Pilzfreunde auf.

Zuerst werden die marinierten Steaks und dann die gewürzten Spieße gebraten und dann in den auf 60 Grad vorgeheizten Backofen gestellt. Anschließend kommen in denselben Bratfond zwei mittelgroße, kleingehackte Zwiebeln, die goldgelb gebraten werden. 

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Foto: Und zum Dritten! Auch dieser prachtvolle Knubbel soll uns erfreuen. Hier erkennen wir dann auch deutlich, dass es sich um Sommersteinpilze handelt. Von der Sonne verwöhnt wie die guten Nahe-Weine. 



Dann die geputzten und in Scheiben geschnittenen Steinpilze dazugeben. Die kleinen Ziegenlippen und die Pfifferlinge werden unverschnitten untergemengt. Anschließend wird das ganze Gemenge mit zwei Teelöffeln gekörnter Brühe auf etwa 1 Kilo Mischpilze abgeschmeckt.

Was nicht fehlen sollte, ist ein kräftiges Bund Petersilie und ein kleiner Zweig Currykraut, beides fein säuberlich gehackt und über die Pilzpfanne gestreut. Diese Masse sollte gut und gerne 10 - 12 Minuten schmoren.

In der Zwischenzeit sollte ein grüner Lollo-Rosso-Salat zubereitet werden. Das Gericht schmeckt traumhaft gut und gibt nach einer halbtägigen Pilzexkursion viel Kraft. Wozu? Na für den nächsten Pilzgang.

Liebe Grüße von Margit und Olli aus den Wäldernin der Nähe der Nahe"


Foto: Die Krönung! Was die Wälder an der Nahe für Margit und Olli bereithielten, haben sie nun veredelt. Eine Mischpilzpfanne, zu der es Winzersteaks und Hühnchenspieße sowie einen Lollo-Rosso-Salat gibt. Wer möchte da nicht zu Gast sein? Es versteht sich von selbst, dass dieses Rezept umgehend Eingang auf unsere Rezept-Seite findet. (5 Fotos © Margit Lindemann)

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Wälder beim Nahe-Tal: Was dem guten Wein gefällt, ist den Sommersteinpilzen nur recht


Foto: Auch diese zwei prächtigen Sommersteinpilze landeten im roten Korb. Am gefallenen Laub ist zu erkennen, dass sie im Eichenwald wachsen. (3 Fotos © Margit L.)


Margit und Olli schreiben am 3. August 2014:

Sei gegrüßt Heinz-Wilhelm, vom Pilzsuchteam Olli und Margit aus dem schönen Nahe-Land.

Unsere gestrige Suche nach den begehrten Steinpilzen aus dem Soonwald blieb erfolglos, denn weder Laub- noch Nadelwald brachten auch nur ein einziges Exemplar hervor, wohl aber ein Prachtstück von einem Goldröhrling

Um keine Zeit zu verlieren, fuhren wir in ein Eichenwaldgebiet mit steilen Hängen unweit vom "Nahetal" mit angrenzenden Weinbergen. Da der Boden dort viel Kalk und Mineralien besitzt, gedeiht hier nicht nur hervorragender Wein, sondern auch der leckere Sommersteinpilz.

Für dieses Gebiet ist sein Erscheinen im Juli oder gar noch im August untypisch, denn üblicherweise wächst er hier bereits im Mai und Juni, meist zeitgleich mit den frühen Pfifferlingen. Uns zur Freude aber wuchsen sehenswerte Prachtexemplare an Sommersteinpilzen. 

Margit hat für den Pilzticker wieder einige schöne appetitanregende Exemplare sowie unseren Gesamtfund abgelichtet.

Tschüss und alles Gute!

Bis zum nächsten Mal, Eure Pilzfreunde Margit und Olli aus der Pfalz"

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Foto: Roter Korb mit herrlichen Sommersteinpilzen und Gemeiner Wegwarte: Für Margit und Olli hat sich der Pilzausflug wieder einmal gelohnt. 


Soonwald: Die Steinpilze warteten in den Höhenlagen zur Saisoneröffnung in voller Pracht 


Foto: Muss er nicht in voller Größe gezeigt werden, dieser Prachtbengel von Steinpilz? Es geht einem das Herz auf, wenn man gleich zu Saisonbeginn auf solche Exemplare trifft.


Margit und Olli schreiben am 23. Juli 2014:

Viele Grüße Heinz-Wilhelm, senden Dir Olli und Margit aus den wiederauflebenden Gefilden unseres herrlichen Soonwaldes.

Bei der gestrigen Exkursion in der Nähe eines Golfplatzes, nicht weit von der "Nahe", entdeckte ich zwei Sommersteinpilze, eine wahre Rarität im Kreis Bad Kreuznach, denn mir sind bis jetzt nur vier Stellen bekannt, wo sie ab und zu und zur passenden Zeit wachsen. Nach wenigen Minuten gesellten sich noch zwei junge Ziegenlippen hinzu, die ich kurzerhand erntete.

Zu Hause angekommen, zeigte ich sogleich diesen Fund meiner geliebten Margit, worauf sie die passende Schlussfolgerung hatte: "Dann wachsen die Steinpilze bestimmt auch schon in höheren Lagen, eventuell auch schon im Eichenwald."


Wir also los - und sie hatte Recht! Nach gar nicht langer Suche fanden wir die allerschönsten Exemplare von Steinpilzen im Nadel- wie auch im Eichenwald. Im weichen Moos des Nadelwaldes entdeckte ich sogar zwei Goldröhrlinge und Margit fand noch zwei junge Netzstielige Hexenröhrlinge.

Heute Mittag bekochte uns Margit mit einer herrlichen Pfanne Waldpilze auf Schnitzel mit Salzkartoffeln, Salat und Spinat. Einige Prachtexemplare hat Margit für den Pilzticker Rheinland-Pfalz abgelichtet. Sag ehrlich: Sind sie nicht einmalig?





Liebe Grüße, Olli und Margit"

(4 Fotos © Margit L.)

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Foto: Und zur Abrundung dieser schönen Geschichte gibt's als Zugabe noch ein weiteres Foto dieser schönen Steinpilze. 


Hunsrück: Auf dem Green waren nicht nur die Golfbälle weiß


Oliver schreibt am 13. Juli 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm und alle Pilzfreunde,

nach einer langen Pause und einigen erfolglosen Pilzwanderungen melden wir uns endlich wieder mit einem für den Anfang guten Sammelergebnis.

Die Wälder in unserer Umgebung bringen leider wegen der zurückliegenden Trockenheit noch keine Pilze hervor. Meine heutige Suche ohne Margit wurde aber trotzdem mit einem Fund herrlicher Wiesenchampignons belohnt, die ich auf dem Grün eines Golfplatzes entdeckte. Siehe das Foto rechts. 

Am Waldrand, gleich in der Nähe, stieß ich auch auf einige Parasole leider schon älteren Semesters. Eine Wiese war voll von jungen Bovisten, die allerdings nicht zu meinem Beuteschema passen.

Bis bald mit vielen Grüßen von Olli und Margit"

(Foto © Oliver L.)

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Blattweiler: Erste Pfifferlinge für Arnulf


Arnulf schreibt am 5. Juni 2014:

"Erste Pfifferlinge gefunden am 31. Mai bei 66484 Battweiler." 


Speyer: Die Gartenmorcheln gaben Gerhard den Hinweis auf ihre Geschwister im Rheinwald


Foto: Über den ersten üppigen Morchelfund des Jahres konnte sich Gerhard aus Dudenhofen freuen. Speisemorcheln in bester Qualität. Es gab sie zu Kalbsschnitzel. Welch ein fürstliches Sonntagsmahl! (Foto © Gerhard H.)


Gerhard schreibt am 6. April 2014:

"Hallo zusammen,

heute haben wir die ersten Morcheln für dieses Jahr gefunden. Fundort war Speyer, Rheinwald, Vorderpfalz.

Nachdem im Garten heute morgen die ersten Rimumo (Rindenmulchmorcheln) gefunden wurden, wollten wir auch gleich im Rheinwald nachschauen. Und siehe da, wir kamen goldrichtig. Genau am gleichen Platz wie in den Vorjahren standen sie, die begehrten Leckerbissen. Jede Menge Speisemorcheln!

Heute Mittag gab es Kalbsschnitzel mit Kartoffeln und Morcheln.

In ein paar Tagen schauen wir wieder vorbei.

Viele Grüße aus der Vorderpfalz.

Gerhard"

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