Pilzticker NRW 20:
Funde vom 07.08.2017 - 13.08.2017



Pilzticker NRW 20




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Voreifel/Nähe Hürtgenwald: Martin & Mitsammler konnten sich über einen schönen Pilznachmittag freuen


Foto: Drei knackige Steinpilze am Fuße warten neben den zwei Körben noch darauf, eingesackt zu werden. Martin und Mitsammler hatten einen sehr schönen Pilznachmittag - sieht man von den lästigen Zecken einmal ab. (2 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 13. August 2017:

»Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

wie wir Pilzsammler so sind, konnten wir es nicht lassen und sind heute Nachmittag nochmal losgezogen.

Diesmal wählten wir in unserem Sammelgebiet aber eine andere Runde. Es herrschte ganz schöner Betrieb im Wald, was die Konkurrenten betrifft. Dennoch hat es sich für uns wieder gelohnt. Beide Körbe zusammen wogen 12,2 Kilo.

2,5 Kilo gingen an die Steinpilze, den Rest machten die Maronen aus. Allerdings hatten wir auch einen Zeckenbiss zu beklagen, abgesehen davon, dass sich einige der Plagegeister auf dem T-Shirt einfanden.

Die auf dem Foto rechts erkennbaren Rotkappen haben wir von unserem Nachbarn bekommen.

Einen guten Start in die neue Woche wünscht Martin aus Eschweiler«







Der Pilzwanderung auf dem Unnenberg folgt ein Grillabend mit Pilzen


Achim schreibt am 13. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich mit Familie zum Sonntagspaziergang auf dem Unnenberg, dem höchsten Berg im Oberbergischen, an der Grenze zum Sauerland.

Das Bild zeigt meine Kinder mit ihren Pilzkörben. Zum Abendessen gibt es zum Grillfleisch eine leckere Beilage aus Maronen, Steinpilzen, Flockenstieligen Hexenröhrlingen, Pfifferlingen und einer Ziegenlippe.

Viele Grüße aus Gummersbach, Achim«

Foto rechts: Man sieht es Achims Kindern an: Die Pilzwanderung hat ihnen Spaß gemacht - und am Erfolg fehlte es auch nicht. (Foto © Achim)

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Hürtgenwald: Ein Purpurmännchen wurde sorgfältig versteckt, Reizker landeten neu im Korb


Der Speierling schreibt am 13. August 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Sammelgemeinde,

neben den üblichen Funden im Hürtgenwald, über die bereits die Vorschreiber berichtet haben, entdeckten wir einen zumindest für diesen Wald seltenen Pilz: den Dunkelvioletten Dickfuß* (Foto rechts).

Wohlwissend, dass dieser essbar ist, haben wir ihn stehen gelassen und sogar versteckt. Möge er in den kommenden Jahren wieder reichlich erscheinen, das auffällige Purpurmännchen.

Neu bei uns im Korb gelandet sind Reizker, allesamt mit karottenfarbiger Milch und damit frei zum Verzehr. Zudem haben wir viele Brombeeren in Armhöhe gesammelt. Danke, liebe Natur, für diesen kostenlosen »Einkauf«.

Übrigens, meine im Frost schön länger gelagerten Pilze, die wir bislang nicht bestimmen konnten, hat ein Pilzsachverständiger unter die Lupe genommen. Es ist - Trommelwirbel! - der Waldfreundrübling.

Hut- und Stielbruch, Euer Speierling«

(Foto © Speierling)

* Schmeckt sehr unangenehm muffig

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Voreifel: Das Steinpilz- und Maronenjahr ist jetzt schon besser als das vergangene


Foto: Martin und seine Freundin hatten alle Hände voll zu tun bei ihrem Pilzgang in der Voreifel. Die Maronen und Steinpilze sprießen derzeit nur so. Man sieht es den vollen Körben an. (2 Fotos © Martin)

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Martin schreibt am 12. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

seit nunmehr zwei Jahren verfolge ich deine Seite.

Nach meinem heutigen Pilzgang nehme ich mir endlich einmal die Zeit, auch etwas zu posten.

Heute Nachmittag habe ich mit meiner Freundin auf unserer gewohnten Runde (Voreifel, Nähe Hürtgenwald) in cirka zwei Stunden 2.7 Kilo Steinpilze und acht Kilo Maronen aller Altersklassen gefunden.

Viele Maronen mussten wir stehen lassen, da sie bereits verschimmelt waren. Und bei den Steinis war ganz offensichtlich schon jemand vor uns da. Aber wir wollen uns mal nicht beklagen. Unsere Nachbarin wurde mit Pilzen versorgt, zwei Trockenmaschinen laufen und den Rest gibt es morgen.

Bereits vergangene Woche (Freitag) fanden wir fünf Steinpilze und eineinhalb Kilo Maronen. Dazu sahen wir acht Flockis, die ich aber nicht mitnehme.

Insgesamt haben wir damit schon jetzt mehr sammeln können als im gesamten letzten Pilzjahr!

Allen ein gutes und erfolgreiches Sammelwochenende!

Martin aus Eschweiler«


Foto: Schön haben Martin und seine Freundin die gesäuberten Pilze hier ausgelegt. Schon jetzt haben sie mehr gefunden als im gesamten vergangenen Jahr.





Nettetal: Trotz eines schönen bunten Fundes hätte sich Jürgen mehr Steinpilze gewünscht


Jürgen schreibt am 11. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zurück in heimischen Gefilden, sind meine Erwartungen trotz reichlich Regen in letzter Zeit nicht wirklich erfüllt worden.

Die Steinpilze halten sich noch mächtig zurück. Außerdem ist in einem der besten Waldstücke auch bei uns der Harvester durch. :-(

Na ja, einiges ist aber doch zusammen gekommen. Nämlich Hexenröhrlinge, Steinis, Maronen, Pfiffers sowie eine Ziegenlippe und ein Birkenpilz (Foto rechts).

Jetzt heißt nur noch säubern und zubereiten. :-)

Gruß aus Nettetal, Beatrice & Jürgen«


Foto: Jürgen hatte sich etwas mehr Steinpilze gewünscht. Inetwa solche wie dieses ausgewachsene Exemplar. (2 Fotos © Jürgen)


Maui ist ganz aus dem Häuschen: Die schönsten Steinpilze - und ein 500-Gramm-Riese


Maui schreibt am 11. August 2017:

»Hallo,

ich war heute Morgen wieder im Wald bei Hürtgenwald im Landkreis Düren. Und seht mal, was ich gesammelt habe!

Vor dem Korb mit herrlichen Steinpilzen liegt mein prächtigstes Exemplar, das 500 Gramm hatte!

Gruß Maui«

(Foto © Maui)

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Gummersbach: Eine Lese von verschiedenen Pilzarten »in hervorragender Qualität«


Achim schreibt am 11. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

wenn man sich Regen wünscht, darf man sich hinterher nicht beschweren, wenn es ohne Unterbrechung tagelang regnet.

Heute konnte ich es trotz Dauerregens nicht abwarten, nach der Arbeit für zwei Stunden in den Wald zu gehen. Zunächst bin ich zu der Stelle gegangen, an der ich vorgestern die Grüngefelderten Täublinge gefunden hatte. Wie die zwei heute gefundenen bestätigten, handelt es sich tatsächlich um diese Art.

Weiterhin habe ich Pfifferlinge, Maronen, Ziegenlippen und einen Flockenstieligen Hexenröhrling gefunden. Über die zwei Steinpilze habe ich mich besonders gefreut. Alle Pilze (Foto rechts) waren in hervorragender Qualität!

Viele kleine Pfifferlinge habe ich stehengelassen und hoffe auf eine gute Ernte in einigen Tagen.

Viele Grüße aus Gummersbach, Achim«

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Achim wagt sich erstmals an Täublinge heran - und findet gleich die besten, die es gibt


Foto: Nichtsahnend hat Achim den Vogel abgeschossen: Die zwei Täublinge oben sind zwei Grüngefelderte Täublinge, die zum Besten zählen, was die Welt der Edelpilze zu bieten hat. (Foto © Achim)

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Achim schreibt am 9. August 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

heute war ich wieder auf einem Abendspaziergang in einem Wald bei Gummersbach unterwegs. Vor mir müssen bereits andere Sammler unterwegs gewesen sein, da ich viele abgeschnittene und weggeworfene Pilze sah. Meine Ausbeute war nicht sehr groß, aber vielfältig. Für eine leckere Beilage wird es reichen.

Ich fand Pfifferlinge, drei Maronen, mehrere Birkenpilze, von denen aber nur zwei brauchbar waren, und einen schönen Flockenstieligen Hexenröhrling. Zudem einen kleinen Perlpilz und zwei Täublinge, die ich zum näheren Bestimmen mitnahm.

Beste Grüße aus Gummersbach, Achim«

Hallo Achim,

mit Deinen zwei Täublingen hast Du in die 10 getroffen. Das sind Grüngefelderte Täublinge, die besten, die es gibt. Viele Franzosen setzen sie der Périgord-Trüffel gleich. Lies bitte hierzu die zwei Rezepte und weitere Infos, Tageseintrag vom 3. August 2012. Und lies den Pilzticker Hessen, Tageseintrag vom 30. Juli 2017, wo Stefan beschreibt, wie er jüngst totaler Fan dieser Pilzart wurde.

Und merk Dir die Fundstelle, denn Grünfelderige Täublinge kommen zuverlässig über die Jahre wieder.

In diesem Sinne: Gratulation und guten Appetit!

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Hürtgenwald: Steinpilze nach dem Regen für Maui


Maui schreibt am 8. August 2017:

»Ich war am Sonntag bei Hürtgenwald im Kreis Düren Pilze sammeln. Nach dem letzten Regen wuchsen die Steinpilze, die ich gerne einsammelte.

Maui, Niederzier«

(Foto © Maui)

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Gummersbach: Ein Abendfund mit Hund für Achim - und die Hoffnung auf Regen


Foto: Dieses Resultat für Achim nach zwei Wochen urlaubsbedingter Abwesenheit reichte locker für ein leckeres Pilzessen. (Foto © Achim)

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Achim schreibt am 7. August 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach zwei Wochen Urlaubsabwesenheit habe ich heute auf einem Abendspaziergang mit meinem Hund im nahegelegenen Wald nach dem aktuellen Pilzwachstum geschaut.

Anscheinend habe ich in den vergangenen zwei Wochen einiges verpasst. So fand ich mehrere überständige große Steinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge. Zudem gab es viele Täublinge und viele Perlpilze, die ich aber nicht sammele.

Trotzdem fand ich noch einige Maronen, mehrere Pfifferlinge und einen Birkenpilz.

Da es in den nächsten Tagen wieder regnen soll, hoffe ich, dass das Pilzwachstum anhält. Mitte der Woche werde ich wieder auf die Pirsch gehen.

Viele Grüße aus Gummersbach, Achim«

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