Pilzticker Hessen 55:
Funde vom 25.09.2016 - 05.10.2016



Pilzticker Hessen 55



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Übersicht aller bisherigen Hessen-Pilzticker




Das freut Jürgen: Es tut sich doch etwas in den Diemelstädter Wäldern


Jürgen S. schreibt am 5. Oktober 2016:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so schnell wieder melden würde.

Wie immer bin ich heute Morgen raus. Auf meinem Gang, der heute mal länger gedauert hat, konnte ich doch einiges finden. Scheinbar tut sich doch etwas in unseren Wäldern.

So konnte ich eine schöne Krause Glucke, noch einen Birkenporling und meinen ersten Parasolpilz dieses Jahres finden. Ich habe die drei auf dem Foto rechts zusammengelegt. Auch einige kleine Paukenschlegel waren dabei.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag.

Viele Grüße Jürgen«

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2 Fotos: Links ein großer Birkenporling für Jürgens gesunden Wintertee, rechts eine junge Parasole, ein so genannter Paukenschlegel. Man kann sie gut für Füllungen aller Art verwenden. (3 Fotos © Jürgen S.)

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Spessart: Der erste nennenswerte Fund für Christian

Christian schreibt am 4. Oktober 2016:

»Ich hatte meinen ersten nennenswerten Pilzfund in diesem Jahr in den Wäldern des Spessart. Zu zwei Parasolpilzen sind noch einige Goldröhrlinge und jede Menge Rotfußröhrlinge gekommen.

Beste Grüße an alle fleißigen Sammler!«

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Hochtaunus: Wunderschöne Parasole für ein leckeres Abendessen

Mario schreibt am 4. Oktober 2016:

»Als wir heute mit dem Auto durch den Taunus im Hochtaunuskreis fuhren, entdeckte ich sie: eine Vielzahl wunderschöner Parasole. Schnell wurde das Auto an der nächsten Möglichkeit geparkt und einige Pilze eingesammelt. Eine leckere Abendmahlzeit war mir sicher.«


Im Frankfurter Stadtwald gluckte es gehörig, da reichte Jürgens Tasche nicht mehr aus


Foto: Dieses Prachtexemplar von einer Breitblättrigen Glucke hat Jürgen im Frankfurter Stadtwald gefunden. Hoffentlich ist sie noch nicht "gekippt"; alte Exemplare schmecken bitter. Ansonsten: Ein Genuss!

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Jürgen W. schreibt am 4. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

im Taunus war nichts zu holen, dafür im Stadtwald einiges.

Es gab viele große Krause Glucken, die meisten waren aber schon zu alt. Da ich nur eine Tasche dabei hatte, musste ich vorzeitig Schluss machen. Eine stattliche Breitblättrige Glucke fand aber noch Platz in der Tasche. Immerhin, auf dem Heimweg konnte ich noch ein paar Rotfuß- und Goldröhrlinge mitnehmen.

Mit meiner Vorhersage vom 23. Juni nach dem verregneten Sommer, dass wir ein super Pilzjahr bekommen würden, muss ich mich wohl korrigieren. Die Pilze werden wohl noch kommen, aber voraussichtlich nur für kurze Zeit.

Am Donnerstag will ich noch mal in den Soonwald fahren.

Gruß Jürgen«

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Foto: Ganze Backbleche konnte Jürgen mit Krausen Glucken vollpacken. Die Tage der Fetten Henne haben begonnen. (2 Fotos © Jürgen W.)







Darmstadt-Eberstadt: Nichts als unzählige Krause Glucken und Riesenboviste


Tobi schreibt am 4. Oktober 2016:

»Einen schönen guten Abend, Heinz-Wilhelm.

Die Krausen Glucken wachsen bei uns immer noch sehr gut. Allerdings kommen sie einem langsam zu den Ohren raus. Nur gut, dass die vielen Riesenboviste (Foto rechts) da eine willkommene Abwechslung bieten.

Die anderen Pilze lassen leider noch auf sich warten. Wir würden gerne mal wieder Steinpilze, Maronen oder Ähnliches finden. Aber die Wälder sind dazu noch nicht bereit. Sie wollen einfach nur Krause Glucken rausrücken.

Viele Grüße Tobi«

(Foto © Tobi)


Ein toller Fund von besten Birkenporlingen bei Diemelstadt für Jürgen


Jürgen S. schreibt am 4. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

selbst nach vier Tagen Regen im Raum Diemelstadt tut sich hier kaum was. Bis auf Flaschenstäublinge und Grünblättrige Schwefelköpfe wächst hier noch nichts. Kein Steinpilz weit und breit. So etwas habe ich hier noch nicht erlebt. Aber nach sechs Wochen totaler Trockenheit ist das wohl auch kein Wunder.

Dennoch blieb ich nicht ohne Erfolg: Ich fand wunderschöne Birkenporlinge. Der große auf dem Foto rechts misst 23 × 14cm.

Das reicht schon wieder für magenfreundlichem Birkenporlingstee über einen langen Zeitraum. Die Bilder vermitteln sicher einen Eindruck davon.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.

Gruß Jürgen«

(2 Fotos © Jürgen S.)










Nur Magerpilzkost für Christina im Kaufunger Wald

Christina schreibt am 3. Oktober 2016:

»Im Kaufinger Wald in Nordhessen ist weiter Warten angesagt. Heute gab es nur zwei Babyglucken und Babyflaschenboviste, zwei Rehbraune Dachpilze und ein paar Klebrige Hörnlinge. Ansonsten war der Wald, überwiegend Nadelwald, wie leergefegt.

Wir gaben aber nicht auf :)

Blau = ungenießbar


Hessischer Spessart: Statt zur Nullnummer wurde Michaels Pilzgang zu einem Volltreffer


Foto: Steinpilze, groß und klein, hat Michael im hessischen Spessart gefunden. Mit so vielen hatte er nicht gerechnet. (Foto © Michael R.)

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Michael schreibt am 2. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

Hessen legt los! Heute war ich für zwei Stunden in meinem Zauberwald im hessischen Spessart. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Ich fand tolle feste Steinpilze, Maronen, Goldröhrlinge und Trompetenpfifferlinge. Doch Achtung! Auch an tückischen Giftpilzen fehlte es nicht. So begegnete ich einem Orangefuchsigen Raukopf, Pantherpilzen und Kahlen Kremplingen.  

Eigentlich hatte ich mit einer Nullnummer gerechnet, aber wer ein Auge hat, der kann auch finden.

Mit herzlichen Grüßen Michael«

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Ein einsamer verlorener kleiner Goldröhrling im Taunus macht Jürgen traurig

Jürgen W. schreibt am 2. Oktober 2016:

»Ach, es ist schon traurig im Taunus. Heute Morgen fand ich einen einsamen verlorenen kleinen Goldröhrling. Keinen Perlpilz, nichts weiter. 

Gruß Jürgen W.«


Die Krausen Glucken brauchen lange nicht so viel Regen wie viele andere Speisepilze


Foto: Die Krausen Glucken wie diese sind relativ unabhängig von der aktuellen Wetterlage. Sie ernähren sich von toten organischen Substanzen oder vom Kernholz verwundeter, aber noch lebender Bäume, fast immer der Waldkiefer.

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Tobi schreibt am 25. September 2016:

»Einen schönen guten Abend Heinz-Wilhelm, 

bei uns kommen die Krausen Glucken nach wie vor aus dem Boden. Doch nach einer Woche ohne Regen wird es allmählich Zeit, dass es möglichst bald Nasses von oben gibt. Sonst trocknen die wenigen Pilze, die es gibt, aus.

Eine Frage an dich was verursacht denn diesen blauen Schimmel ??

Viele Grüße Tobi«


Foto: Die Krausen Glucken wachsen, wie man sieht, munter weiter in Tobis Wäldern bei Darmstadt-Eberstadt. Voraussetzung für ein gutes Glucken-Jahr ist, dass der Waldboden nicht zu trocken und nicht zu feucht ist. Für manche Regionen wie Darmstadt trifft dies offenbar gerade zu. (2 Fotos © Tobi)

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