Pilzticker Hessen 3:
Funde vom 05.10.2012 bis 17.10.2012.



Pilzticker Hessen 3




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Übersicht aller bisherigen Hessen-Pilzticker




Wiesbadener Stadtwald: Immer wieder neue Pilzvielfalt

Anna schreibt am

17. Oktober 2012:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nach einer total im Regen versunkenen Pilzführung am letzten Sonntag mit trotzdem fröhlichen Teilnehmern und gefüllten Körben suchte ich heute meinen vertrauten Lieblingswald auf und erlebte eine großartige Überraschung:

Beim Durchstreifen und Einsammeln der geläufigen Herbstpilze stieß ich auf ein kleines mir bekanntes Areal aus Eichen und Maronen;und dort ist offensichtlich eine Wildschweinrotte durchgedüst und hat mir einen umgepflügten Boden mit Mengen von unversehrten jungen Steinpilzen hinterlassen,die ich nur noch auflesen oder abschneiden mußte!

In der Folge fand ich noch Kaffeebraune Gabeltrichterlinge (Pseudoclitocybe cyathiformis), Hain-Schnecklinge (Hygophorus nemoreus), viele Trompetenpfifferlinge, Semmelstoppelpilze und Rotfußröhrlinge. Nicht zu vergessen die Parasolen und die Nebelkappen; und jetzt sitze ich hier mit den Gaben der Natur und bin mal wieder überwältigt.

Gruß Anna"

Hallo Anna,

vielen Dank für diesen schönen Pilz-Überblick mit zwei "Neulingen" Der Kaffeebraune Gabeltrichterling und der Hainschneckling feiern ihren Einstand auf meiner Website.

Viele Grüße,

Heinz-Wilhelm

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Angelikas Pilz-Tagebuch aus dem Raum Wiesbaden

Angelika schreibt am

15. Oktober 2012:

"Hallo aus Mainz!

Habe es die letzten Tage gar nicht an den PC geschafft vor lauter Pilzen! Erst mal dankeschön für das wirklich außergewöhnliche Pilzrezept für Frauentäublinge - da habe ich nicht schlecht gestaunt...muss ich mal probieren!

Ich habe übrigens ein etwas "seltsames" Rezept für Flaschenstäublinge bekommen: halbieren, in Butter braten, Puderzucker drüber und drei Krümel Salz (ganz wenig), karamelisieren lassen, mit Vanille abschmecken und lauwarm mit einer Kugel Nusseis und Himbeersoße servieren... Angeblich sollen die Stäublinge dann wie Marzipan schmecken. Probiert hab ich es noch nicht, aber jucken würde es mich schon.

Meine 9jährige Tochter kann den kleinen weißen Pilzchen nicht widerstehen beim Sammeln, und außer in der Mischpilzpfanne kann ich die kleinen Kerlchen ja nicht verwenden...

Nun meine letzten Sammelergebnisse, Du wirst sie wieder nach Orten auseinandersortieren müssen, da ich ja überall alles Leckere mitnehme ;o)):

6.10. an der Autobahnausfahrt Bischofsheim/Hessen: 7 Riesenboviste, und einige noch nicht aufgeschirmte Parasolen.

7.10. Wingertswiese (Weinberg) bei Hochheim/Hessen: eine Jutetasche voll Schafschampignons (hatte keinen Korb dabei).

9.10. Stadtwald Wiesbaden bei Frauenstein: Trompetenpfifferlinge, Fichtenreizker, Violette Lacktrichterlinge, ein paar kleine Steinpilze und Rotfußröhrlinge, dazu Schopftintlinge, Goldröhrlinge und Rückenschmerzen vom vielen Bücken...

14.10. Soonwald hinter Rheinböllen: ein halber Korb kleine Steinpilze! Das war´s von der Mainzer Pilzfront ;o)

Liebe Grüße, Angelika

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Odenwald, Landkreis Bergstraße: Viele Steinpilze!

Christian schreibt am

13. Oktober 2012:

"Hallo zusammen!

Ich war heute im Wald unterwegs und fand etliche Steinpilze! Da gab es bestimmt so an die 10 KG! Mitgenommen hab' ich aber nur etwa 2,5 Kilo."

Hallo Christian,

vielen Dank. Das bestätigt die Meldungen weiter unten. Womit auch der Odenwald zu den Regionen zählt, in denen sich die Steinpilze in diesem Jahr erst spät einfinden. Pilze sammeln ist Herbstvergnügen! Dann mal wieder raus - und weiterhin so guten Erfolg!

Viele Grüße von

Heinz-Wilhelm

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Wiesbadener Stadtwald: Seltene und selten prächtige Pappelraufüße


Anna schreibt am

11. Oktober 2012:

"Lieber Heinz-Wilhelm,

es gab eine Reihe wunderschöner Sammeltage, und heute, am Ende einer herrlichen Tour mit den oft beschriebenen bunten Funden, wollte ich schon ins Auto steigen. Doch meine Überraschungswiese am Parkplatz lockte mich noch zu einer letzten Runde. Und dann fand ich am Rande eines kleinen Wäldchens aus Eichen, Pappeln, Erlen und Birken diese prachtvollen Pappelraufüße oder Pappelraustiele (Leccinium duriusculus, siehe Foto links).




Foto: Dieses Bild soll die crèmeweißen Röhren zeigen, die in ihrer feinen Körnung beinahe an Grieß erinnern (2 Fotos © Anna Wulfgramm)


Sehen die Zwei nicht toll aus? Und als Beigabe unter der Pappel fand ich noch zwei prächtige Pappelschüpplinge, die einem auch nicht jeden Tag über die Schuhe laufen.

Liebe Grüße, Anna"

Hallo Anna,

tolle Pilze, tolle Bilder!

Vielen Dank und viele Grüße von

Heinz-Wilhelm

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Odenwald bei Höchst

Michael schreibt am

8. Oktober 2012:

"Eine wahre Steinpilzschwemme und damit ein Run auf den Wald hat eingesetzt, leider. Menschen, die sonst nie im Wald zu sehen sind, sammeln jetzt Steinpilze in Kartoffelsäcken.

Hatte aber trotzdem einen schönen Korb mit jungen Steinpilzen, einer Espenrotkappe, einigen Goldröhrlingen und Rotfußröhrlingen. Die von mir geschätzten Maronen machen sich noch rar. Schopftintlinge und auf einer Wiese eine Menge Champignons (an die traue ich mich nicht so ran) waren ebenfalls vorhanden.

Schöne Grüße und viel Erfolg in Wald und Küche!"

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Odenwald bei Höchst

Ilja schreibt am

7. Oktober 2012:

"Ein Wochenendausflug in den Odenwald, der sich gelohnt hat! Auf gut Glück in der Nähe von Höchst an einem Waldparkplatz angehalten und auf die Plizpirsch gegangen: Erstmals in diesem Jahr Steinpilze gefunden, daneben eine Krause Glucke und viele Rotfußröhrlinge aus dem Laubwald. Im Mischwald massenhaft Nebelkappen und Violette Rötelritterlinge sowie einige Reizker und Goldröhrlinge!

Hallo Ilja,

so soll ein Herbstgang in die Pilze sein! Farbenpracht im Korb, Vielfalt für den Gaumen! Schöner als eine Monokollektion von Steinpilzen.

Weiterhin guten Erfolg wünscht

Heinz-Wilhelm

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Wälder bei Bad Schwalbach, Rheingau-Taunus-Kreis

Wieland schreibt am

7. Oktober 2012:

"Pilze im Rheingau-Taunus-Kreis, endlich!

Sowohl gestern als auch heute hatten wir eine sehr gute Ausbeute in den Wäldern nahe Bad Schwalbach: Parasol, junge Birkenpilze, viele frische Reizker und auch Stockschwämmchen.

Drei große Parasolhüte wurden als Schnitzel zubereitet, eine Delikatesse. Wir hoffen auf stabiles Wetter, damit sich der Weg in den Wald weiter lohnt."

Hallo Wieland,

Du bestätigst, was ich schon als Kind empfand: Parasolen zählen in unseren Breiten zu den absoluten Geschmackskönigen! Nur gut, dass ich gerade Dinkelbrei gegessen habe, sonst würde mir jetzt nur beim Gedanken an sie das Wasser im Munde zusammenlaufen...

Viele Grüße und weiterhin gute Lese von

Heinz-Wilhelm

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Wälder im Rheingau: Endlich Steinpilze!

Mario schreibt am

7. Oktober 2012:

"Es ist endlich soweit! Steinpilze ohne Ende. War mit meinem Schwiegervater im Rheingau unterwegs und haben fast 2 Kilo Steinpilze aus dem Laubwald geholt. Aufgeteilt, geputzt und ab in die Pfanne ...

Das Klima der letzten Woche schlägt sich im Wald nieder. Es geht los ... Auch Schopftintlinge und Flaschenboviste gibt es derzeit jede Menge.

Viele Grüße Mario"

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Foto: Der nassglänzende Hut und die feuchten Blätter verraten uns: im Rheingau - das ist der sanft abfallende Hang vom Taunushauptkamm hinunter zum Rhein in südlicher Erstreckung - herrschen jetzt ideale Witterungsbedingungen für Steinpilze. Ein schönes charakteristisches Foto von Mario! (Foto © Mario Neumann)


Stadtwald Wiesbaden: "Plötzlich sind sie da"

Anna schreibt am

5. Oktober 2012:

Hallo Heinz-Wilhelm,

in meinem Lieblingswald bei Wiesbaden (ca.1,5km im Quadrat) war alles zu finden, worauf man hoffen kann. Wohl auch deshalb, weil optimale Bedingungen herrschten: es war es war feuchtwarm, ca.17°.

Also: ein kleiner Spankorb voll Steinpilze, ein ebensolcher voll Totentrompeten (= Herbsttrompeten), Mengen von kleinen Maronen, Goldröhrlinge, viele Hallimasch, Butterpilze, Herbstlorcheln, Semmelgelbe Schleimköpfe,viele Parasolpilze...

Das Meiste wird "mein" Koch, der mitsammeln war, am sonntag zum Erntedank im feinsten Restaurant anbieten; vieles liegt schon im Dörrgerät. die Herbsttrompeten bilden gradezu einen Teppich; gut, dass nur Kenner sie sehen!

Gruß Anna


Foto: Toten- oder Herbsttrompeten sind uns hoch willkommen. Sie eignen sich unter anderem vorzüglich für Suppen, Soßen und Salate.


Odenwald bei Höchst i. Odw.

Michael schreibt am

5. Oktober 2012:

"Schöne Funde auch im Odenwald bei Höchst. Erstmalig habe ich einen Hexenring mit Steinpilzen gefunden. Bei feuchtem Wetter im Mischwald war der Korb in kürzester Zeit mit schönen jungen Steinpilzen gefüllt. Nach den traurigen, weil zu trockenen vorangegangenen Wochen ein tolles Erlebnis, dass sich in der Küche fortgesetzt hat.

Hallo Michael,

aus dem Wald frisch auf den Tisch: das ist Pilzsuche, wie sie sein soll. Herrlich!

Weiterhin guten Erfolg und viele Grüße von

Heinz-Wilhelm

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