Pilzticker Hessen 28:
Funde vom 25.07.2014 - 29.07.2014



Pilzticker Hessen 28



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Der sehr seltene Schwarzhütige Steinpilz verschönerte Jürgens erneut erfolgreichen Pilzgang


2 Fotos: Links sehen wir den sehr seltenen, vom Aussterben bedrohten und deshalb streng geschützten Schwarzhütigen Steinpilz (Boletus aereus). Jürgen ließ ihn vorschriftsgemäß stehen. Was um so leichter fiel, als er genügend Exemplare des Fichtensteinpilzes fand, den wir auf dem rechten Bild sehen. (2 Fotos © Jürgen)


Jürgen schreibt am 29. Juli 2014:

"Guten Tag Heinz-Wilhem,

ich hatte heute Morgen einen wichtigen privaten Termin. Danach bin ich gleich ab in den Wald, den ich dieses Mal recht ziellos durchstreift habe. Das war aber durchaus zum Vorteil, denn wieder einmal konnte ich eine neue Stelle aufstöbern. Alles war derart zugewachsen, dass ich beinahe gar nicht reinkam beziehungsweise mich eigentlich gar nicht reintraute.

Kriechend habe ich also dieses Dickicht erobert, und das im strömenden Regen. Aber es hat sich gelohnt, denn da fand ich zunächst einen sehr schönen Flockenstieligen Hexenröhrling und etwas weiter den ersten Steinpilz. Worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe. Nun weiß ich, wo ich demnächst wieder reinkriechen werde.

Dann ging es wieder in den Fichtenwald. Er warf erneut schöne Steinpilze, Anisegerlinge und ein paar Maronen ab. Es kamen insgesamt 1960 Gramm zusammen.

Nachmittags bin ich noch einmal mit einer Freundin in den Wald gegangen. Viel war nicht mehr zu finden, außer einigen Maronen.

Auf dem Heimweg haben wir dann eine kurze Pause gemacht. Plötzlich sprang sie auf und zeigte mir einen wunderschönen SteinpilzIch dachte das gibt es doch nicht, das ist ja ein lupenreiner Schwarzhütiger Steinpilz. Er stand ca. 50 cm von der Stelle, an der ich vor zwei Jahren meinen ersten gefunden habe. Da der Pilz ja streng geschützt ist, habe ich ihn stehen lassen. Dafür habe ich das Foto exklusiv!

Liebe Grüße Jürgen"

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Diemelstadt: Dieses Mal waren die Konkurrenten nicht da


Jürgen schreibt am 28. Juli 2014:

"Guten Abend Heinz-Wilhelm,

auch heute war ich wieder draußen. Das Wetter war herrlich und es hat richtig Spaß gemacht. Diesmal war ich wieder in meinem Fichtenwald und es war keine Konkurrenz da. Wieder einmal die schönsten Steinpilze. Wie gemalt und total frei von Maden. Dazu kammen noch ein paar schöne Maronenröhrlinge, ein paar schöne Pfifferlinge und Anisegerlinge.

Liebe Grüße Jürgen"

(Foto © Jürgen)

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Diemelstadt: Die befreundete Konkurrenz hatte die Körbe bereits voller Steinpilze

2 Fotos: Auf dem Rückweg gab's noch einen Riesenschirmpilz (li.). Zuvor hatte Jürgen an seiner neu entdeckten Steinpilzstelle unter anderen auch den Steinpilz (re.) gefunden. Ein Ausgleich für die entgangenen Steinpilze in seiner angestammten Fichtenschonung. (2 Fotos © Jürgen)


Jürgen schreibt am 27. Juli 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

beim schönsten Sonnenschein bin ich heute wieder frühzeitig in den Wald, um zu sehen, wie es den Pilzen so geht. Habe Pilzsammler getroffen, die ich sehr gut kenne. Sind aus dem Fichtenbestand gekommen, wo auch ich immer vorbeischaue.

War klar, da musste ich nun nicht mehr rein. Sie hatten die Körbe voller Steinpilze! Gut für sie, schlecht für mich. Bin dann weiter an die neue Stelle - und wurde wieder fündig. Schöne Steinpilze und schöne Maronen durfte ich bald mein Eigen nennen. Auf dem Weg nach Hause bin ich dann noch an eine Stelle gegangen, wo Parasolen wachsen. Und siehe da, wieder ein sehr schöner, großer Parasol.

Liebe Grüße.Jürgen"

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Offenbach: Die Stockschwämmchen landeten umgehend in einer leckeren Pilzsuppe


Foto: Ein stattliches Büschel von Stockschwämmchen im besten Alter hat Margarete gefunden. Es sind ausgesprochen wohlschmeckende Pilze, die sich hervorragend für eine Pilzsuppe eignen. Die Merkmale, die sie vom sehr giftigen Nadelholzhäubling unterscheiden, findet Ihr im Pilzticker Sachsen 20, und zwar in der Meldung vom 15. Juli 2014. (Foto © Margarete)


Margarete schreibt am 26. Juli 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

heute Morgen waren wir mit den Rädern in den Wäldern unterwegs und haben einen Stubben mit Stockschwämmchen gefunden.Wunderbar! Zuerst haben wir kontrolliert, ob sich nicht ein Nadelholzhäubling verirrt hat. Dann haben wir einen Teil geerntet. Die Pilzsuppe ist schon fertig und wird heute Abend verspeist. Das wird sicher lecker! 

Auf dem Rückweg wurden noch madenfreie Grüngefelderte Täublinge, Papageientäublinge sowie ein Flockenstieliger Hexenröhrling entdeckt und mitgenommen.

Viele Grüße Margarete"

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Bad Hersfeld: Ein Riesensteinpilz und fünf kleine Begleiter ergeben eine schöne Pilzpfanne


Alexander schreibt am 26. Juli 2014:

"Hallo,

auch ich möchte mich nach der "Winterpause" zurückmelden. Ich war zwar schon einige Male im Wald, habe aber stets nur eine Hand voll Pfifferlinge gefunden. Was vor allem daran lag, dass die Waldarbeiter vergangenes Jahr meine besten Fundstellen zerstört haben.




Dieses Mal sprang nun endlich ein zwar kleines, aber leckeres Mischpilzpfännchen heraus. Es bestand aus zwei Pfifferlingen, zwei Semmelstoppelpilzen, einem jungen Hainbuchenraufuß-röhrling und einem schönen großen Sommersteinpilz.

Allein schon der Duft beim Braten ist einfach immer wieder absolut genial!

Viele Grüße und vielen Dank für dieses schöne Forum!

Alexander Otto aus Bad Hersfeld" 

(2 Fotos © Alexander O.)

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Diemelsee: Regen und Wärme beflügeln das frühe Wachstum der Pilze




Foto links: Ein Hexenring der besonderen Art ist Jens gewachsen. Schön hat er seinen Steinpilzfund um ein Werbebanner vom Diemelsee drapiert. Dort verbringt er in seinem Wohnmobil alljährlich seinen Sommerurlaub. Glücklich, wer in dieser waldreichen Region bei ergiebigen Pilzgängen ausspannen kann! 





Jens schreibt am 25. Juli 2014:

"Hallo Heinz -Wilhelm und Pilzfreunde,

ich habe mir mal Urlaub vom Internet gegönnt. In der Zeit vom 8. Juli bis zum 25. Juli bin ich neun Mal für ein bis zwei Stunden auf der Pilzsuche gewesen. 

Die Vielfalt der jetzt schon erscheinenden Pilze ist erstaunlich. In Massen gibt es Pfifferlinge (siehe Foto rechts) und Perlpilze, daneben giftige Pantherpilze - und leider auch Maden. 




Verteilt über oben genannten Zeitraum beläuft sich mein Ertrag an Pfifferlingen und Steinpilzen auf 5,8 Kilo netto. Links auf dem Foto seht Ihr einen Einzelsteinpilz. 

Die ungewöhnlichen Regenmengen und die Wärme sind eindeutig die Ursache für das in diesem Jahr außergewöhnlich frühe Pilzwachstum! 

Viele Grüße, Euer Jens"

(3 Fotos © Jens)

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