Pilzticker Bayern 48:
Funde vom 26.02.2017 - 01.04.2017



Pilzticker Bayern 48




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Milde Temperaturen und das Wissen um die Standorte machten Christian die Morchelsuche bei München leicht


Foto: Zum Kranze gewunden sind hier nicht, wie bei Friedrich Schiller, goldene Ähren, sondern frische Bärlauchblätter, die elf Spitzmorcheln kunstreich umfangen.

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Christian schreibt am 1. April 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

es wäre schon ein schlechter Aprilscherz gewesen, wenn meine Frau und ich heute ohne Morcheln nach Hause gekommen wären. Die milden Temperaturen, ein wenig Statistik und bekannte Fundstellen über lange Jahre helfen natürlich :-).

Und so kam es, wie erhofft: Elf Spitzmorcheln und genug Bärlauch fürs Mittagessen waren die schnelle Ausbeute. Ein Morchelbecherling war auch schon zu sehen. Machen wir's kurz: in München kann's losgehen!

Sonnige Grüße, Christian«


Foto: Eine besonders feiste Spitzmorchel, die im humusreichen Boden wohl eines Auwaldes prima gedeiht, im Größenvergleich neben Christians Pilzmesser. (2 Fotos © Christian)

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Neuburg/Donau: Auch für Gerhard gab es Böhmische Verpeln


Gerhard schreibt am 30. März 2017:

»Hallo Pilzfreunde,

ich war heute im Donauauwald bei Neuburg unterwegs. Dabei habe ich meine ersten Böhmischen Verpeln (Foto rechts) gefunden.

Viele Grüße Gerhard«

(Foto © Gerhard)




Bei Augsburg: Spitzmorcheln, Böhmische Verpeln und Morchelbecherlinge


2 Fotos: Anemonenbecherlinge (links) parasitieren an den feinen Wurzeln von Buschwindröschen. Sie werden im Durchmesser ein bis drei Zentimeter groß und sind ungenießbar. Rechts eine Böhmische Verpel mit entarteter Wachstumsform. (3 Fotos © Jürgen)


Jürgen schreibt am 29. März 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die milden Temperaturen hier in Bayrisch-Schwaben (Regierungsbezirk Augsburg) haben das Wachstum der Frühjahrspilze mächtig beschleunigt.

Waren es am letzten Wochenende die ersten Morchelbecherlinge (Foto rechts) und Anemonenbecherlinge, so konnte ich heute südlich von Augsburg schon jeweils ein gutes Dutzend Spitzmorcheln und Böhmische Verpeln ernten.

Darunter auch das kuriose Exemplar auf dem Foto.

Allen Pilzfreunden wünsche ich einen guten Start in die neue Saison!

Viele Grüße Jürgen«

Blau = ungenießbar





Donauwörth: Die Morchelbecherlinge kommen den Morcheln zuvor


Foto: Im Idealzustand zeigen sich diese Morchelbecherlinge. Die Meinungen über sie reichen von relativ geschmacklos bis hin zu wohlschmeckend. Gut machen sie sich in einer Pilzsahnesoße an Nudelgerichten.


Herbert schreibt am 26. März 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute im Donauried bei Donauwörth in einem Auenwald unterwegs. Ich fand zwar noch keine Morcheln, dafür aber schöne Morchelbecherlinge. Die Waldspaziergänger waren etwas irritiert über meine Ernte. Bärlauch sieht anders aus ;-)

Mit freundlichen Grüßen, Herbert«


Foto: Und hier noch ein einzelner Morchelbecherling, mit »Blähbauch« sozusagen. (2 Fotos © Herbert)








Stefan freut sich über das Frühlingserwachen der Judasohren im Chiemgau


2 Fotos: Nach langem Winterschlaf räkeln sich die Judasohren dank des milden und feuchten Wetters im Geäst des Holunders. (2 Fotos © Stefan)



Stefan schreibt am 22. März 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

bei uns in den Chiemgauer Alpen wachsen derzeit massenhaft Judasohren. Ich habe sie zum erstenmal innerhalb weniger Tage an etlichen Bäumen gefunden. 

Der Winter war lang und sehr kalt und fast scheint es, als hätten die »Ohren« nur darauf gewartet, bis es milder und feucht wird und sie ihre Lauscher ausbreiten können.

Beste Grüße  aus den Chiemgauer Alpen, Stefan«





Im Innenhof der Ruine Steinhart wachsen die Austernpilze


Foto: Austernpilze vor historischer Kulisse. Herbst hat sie im Innenhoft der Burgruine Steinhart im Landkreis Donau-Ries gefunden. (Foto © Herbert)

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Herbert schreibt am 26. Februar 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute im Donau-Ries auf der Burgruine Steinhart unterwegs. Im Innenhof der Ruine stehen ein paar alte Baumstümpfe. Auf einem Stamm entdeckte ich junge Austernpilze. Es ist immer schön, sie so unverhofft zu finden.

Da sie noch klein waren, hoffe ich, dass, wenn sie gewachsen sind, ein würdiger Genießer sie findet. Vor allem aber, dass sie nicht zerstört werden.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert aus Wertingen«

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