Pilzticker Bayern 43:
Funde vom 12.10.2016 - 15.10.2016



Pilzticker Bayern 43



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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns




Augsburg: Genug Schwammerl für ein Pilzgericht mit Semmel-Brezen-Gugelhupf


Foto: An den Feuchtstellen der Westlichen Wälder Augsburgs konnten sich Angie und Christian über so herrliche Maronenröhrlinge wie diesen freuen. Am Ende war allerhand zusammengekommen, siehe das zweite Bild. (2 Fotos © Angie)

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Angie und Christian schreiben am 15. Oktober 2016:

»Wir waren heute Nachmittag wieder in den Westlichen Wäldern bei Augsburg unterwegs, wie viele andere Pilzsammler auch.

Zunächst war fast gar nichts zu finden. Einige Parasole auf einer lichten Waldstelle. Leider waren fast alle schon ziemlich alt. An einer aß sich der Schwarzhörnige- oder Schwarzfühlerige Totengräber satt, ein recht schmucker Aaskäfer.

Dann kamen wir an einen sehr feuchten Hang. Hier standen auf einmal ganz viele junge Maronen, allesamt einwandfrei. Also suchten wir weiter nach solch feuchten Stellen. So füllte sich unser Korb nach und nach. Einige Herbstrotfußröhrlinge (Xerocomellus pruinatus) und Goldröhrlinge gesellten sich hinzu.

Genug, damit unsere Freunde morgen ein schönes Pilzgericht mit einem Semmel-Brezen-Gugelhupf genießen können.

Angie und Christian«

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Bei einem entspannten Waldspaziergang mit der Familie zum Glück den Pilzkorb nicht vergessen


Foto: Das Ergebnis eines entspannten Waldspazierganges mit seiner Familie zeigt und hier Armin. A Hoibe Weizen gehört in Niederbayern einfach dazu. (Foto © Armin)

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Armin schreibt am 15. Oktober 2016:

»Heute Nachmittag war ich mit meiner Familie im Wald beim Spazieren gehen. Natürlich hatte ich meinen Pilzkorb dabei. 

Gefunden haben wir insgesamt 6 Steinpilze, darunter vier große und zwei kleine, einiges an Maronen und einen Birkenpilz. Die meisten Pilze fanden wir am Waldrand.

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«



Manfred baut sich in Zusmarshausen eine Maronen-Autobahn


Foto: Da hat Manfred aber noch was vor sich. So viele Maronen, die hier eine regelrechte Maronen-Autobahn bilden (18-spurig oder so ähnlich), erfordern ihre Putzzeit. Jetzt geht's mit den Pilzen erst richtig los, meint der stolze Finder. (Foto © Manfred)

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Manfred schreibt am 14. Oktober 2016:

»Viele junge Maronenröhrlinge bei Zusmarshausen. Die Pilzsaison geht jetzt erst richtig los!

Viele Grüße Manfred«







Bei Simbach am Inn in Niederbayern geht die Pilzernte munter weiter


Armin schreibt am 14. Oktober 2016:

»Heute früh war ich wieder beim Schwammerl suchen und habe einiges an Steinpilzen, Maronenröhrlingen, Birkenpilzen und Parasolpilzen  gefunden. 

Gruß aus Simbach am Inn, Armin«

(2 Fotos © Armin H.)




Foto: Auch für Armin geht die Pilzlese munter weiter. Nach dem sehr zögerlichen Start kann er in den Wäldern von Triftern bei Simbach am Inn regelmäßig seinen Korb gut füllen.







Donaurandbruch: Die schönsten Steinpilze fand Richard beim Verlassen des Waldes


Richard schreibt am 13. Oktober 2016:

»Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich in den Wäldern am Donaurandbruch nahe Kirchroth unterwegs.

Das Pilzrevier mit den naturnahen Laubmischwäldern besuche ich eigentlich nicht so oft, da die Ausbeute in den letzten Jahren etwas nachgelassen hat.

Die heutige Pilzernte war dann wider Erwarten sehr ergiebig. Und wie auch Armin fand ich die schönsten Steinpilze (Foto rechts) beim Verlassen des Wales. Zu ihnen gesellten sich noch Birkenpilze, Lärchenröhrlinge und Parasolpilze.

Ich wünsche allen Schwammerlfreunden, dass der zunehmende Mond das Pilzwachstum günstig beeinflusst und im Oktober noch viele prall gefüllte Körbe nach Hause getragen werden können.

Liebe Grüße, Richard«

(Foto © Richard)


Regensburg: Ein kräftiger Steinpilz-Senior


Richard reicht einen Steinpilzfund vom 12. Oktober nach:

»Servus Heinz-Wilhelm,

ich habe noch ein sehenswertes Steinpilzfoto vom 12. Oktober entdeckt.

Ein toller Bursche, oder? Es handelte sich um einen Grenzgänger; ich fand ihn genau auf der Grenze zwischen den Regierungsbezirken Oberpfalz und Niederbayern.

Liebe Grüße Richard«

(Foto © Richard)




Ein Pfundskerl von Steinpilz lässt Armin beim Verlassen des Waldes  jubeln


Foto: In der Hallertau wächst nicht nur der Hopfen, sondern auch der Steinpilz. Einen besonders großen und massigen hat Armin gefunden. Er stand, etwas versteckt im Gras, am Waldrand. 570 Gramm wog er - ein Pfundskerl sozusagen. (Foto © Armin)

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Armin schreibt am 12. Oktober 2016:

»Liebe Schwammerlsucher,

dieses Prachtexemplar von Steinpilz, cirka 18 Zentimeter und 570 Gramm schwer, fand ich heute in der Hallertau.

Nachdem ich schon einige kleinere Steinpilze gefunden hatte und eigentlich bereits auf dem Heimweg war, fand ich ihn am Waldrand, etwas versteckt im Gras.

Viele Grüße Armin«


Helmuts Freude bei der Rotfußernte und Fragen zum Kartoffelbovist


Foto: Wenn die Rotfüße so dastehen, macht das Suchen Spaß, schreibt Pilzfreund Helmut. Recht hat er! Zumal die dunklen Hüte eine gute Qualität versprechen. (2 Fotos © Helmut)

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Helmut schreibt am 12. Oktober 2016:

»Hallo,

ich bin inzwischen ein Fan vom Pilz-Ticker. Es lohnt sich nur dann in den Wald zu gehen, wenn Einträge im Ticker zu finden sind.

Dann sind ziemlich sicher auch bei uns Pilze zu finden, wie heute in Reichertshausen.

Zum Bild von den Rotfußröhrlingen: da macht Suchen Spaß!

Sind die Kartoffelboviste (Foto rechts) Dickschalige? Giftig?! Seit 40 Jahren gehen wir immer in den gleichen Wald. Heute habe wir erstmalig diese weißen Pilze gesehen. Es gab mehrere davon.

Dem Pilz-Ticker alles Gute!

Liebe Grüße Helmut«

Hallo Helmut,

danke für die gutgemeinten Wünsche für den Pilz-Ticker!

Zu Deiner Frage: Ja, es ist für mich der giftige Dickschalige Kartoffelbovist. Das Stroh- oder Kartoffelgelb muss nicht unbedingt durchgehende Grundfarbe sein; manchmal gilben auch nur kleinere Flächen. Der Dünnschalige Kartoffelbovist wäre lebhaft felderig gemustert.

Beide zeigen inetwa die gleichen Vergiftungssymptome, die bei Verdauungsbeschwerden und Bauchkrämpfen beginnen, um über Schwindel, Schweißausbrüche und Erbrechen schlimmstenfalls mit Blutdruckabfall und Kollaps (Dickschaliger) oder Schock (Dünnschaliger) zu enden. Dass die Pilze sehr unangenehm nach Leuchtgas riechen, ist ein guter Schutz gegen Verzehrabsicht.

Nur innen völlig weiße Boviste sind nicht giftig!

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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