Pilzticker Bayern 23:
Funde vom 02.10.2014 - 19.12.2014



Pilzticker Bayern 23




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns





Vilseck: Die köstlichen Rauchgrauen Schwefelköpfe haben ihre  giftigen grünen Geschwister verdrängt

Reinhold schreibt am 19. Dezember 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm, 

habe heute Rauchgraue Schwefelköpfe und Austernseitlinge bei Vilseck in der Oberpfalz gefunden. An meinem Schwefelkopfplatz gab es den ganzen Herbst über nur die Grünen -  jetzt wachsen an den gleichen Stellen die essbaren Grauen.

Bei dem Wetter ist das kein Wunder, jeden Tag haben wir fünf bis 13 Grad bei sehr hoher Feuchtigkeit. Mein Kameraakku war leider leer. Insgesamt hatte ich rund 500 Gramm Schwefelköpfe und 100 Gramm Austernpilze."

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Oberpfalz: Goldstielige Pfifferlinge und Kiefernreizker in Massen!

Reinhold schreibt am 30. November 2014:

"Hallo Pilzsammler,

in der Oberpfalz gibt es noch massenhaft Goldstielige Pfifferlinge (Duftleistlinge) und, nicht zu glauben: Am 29. November fand ich Kiefernreizker in Massen."


Kreis München: Ein kapitaler Keiler und ein jecker Steinpilz zum 11.11.'14


Maria schreibt am 12. November 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm und Pilzfreunde,

Mitte letzter Woche ist unser Föhn mit einem Temperatursturz von über zehn Grad zusammengefallen.  Es folgten Nebel, Nieselregen und in der Nacht zum Donnerstag der erste Schnee, der aber im Tagesverlauf wieder verschwand..

.Da die Temperaturen jedoch im roten Bereich blieben, fuhren wir aus purer Neugier am Freitag in einen unserer Schwammerlwälder. Das Ergebnis: sieben Steinpilze verschiedener Größe, allesamt madenfrei, die kleinsten allerdings etwas wässrig.



Am Samstag gingen wir in einen anderen Teil des Waldes. Wir fanden zwei Hexenröhrlinge. Auf dem Rückweg stießen wir auf den Fliegenpilz und den Steinpilz. Während ich das Foto (oben) machte, hörte ich aus der Richtung, in die ich wollte, Hundegebell und Geschrei.

Kurz darauf kam mir eine Frau entgegen, die einen ziemlich aufgeregten Terrier an der Leine hinter sich herzog. Sie berichtete, dass ihr gerade eben ein kapitaler Keiler über den Weg gelaufen sei. Die Hunde fanden Gefallen aneinander und beruhigten sich. Wir gingen ein Stück zusammen und sie erklärte mir den Umweg über die Felder, den wir auch nahmen, um uns ordentlich nasse Füße zu holen.

Dieser und andere Wälder mit viel Dickicht und Unterholz sind ab jetzt beim geringsten Verdacht auf Schwarzwild wieder tabu. Jedenfalls bis zum nächsten Jahr, wenn Mais und Getreide die Schwarzkittel wieder aus dem Wald locken.

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Nach zweitägiger Waldpause zog es uns gestern auf dem Weg zu unserer Hofmetzgerei doch noch einmal in ein übersichtliches Hochwaldstück direkt an der Straße. Das zweite Foto zeigt die Ausbeute. Das komische Etwas vorne hätte ein Prachtkerl von Steinpilz werden können; mit Tagesdatum 11. November blieb aber nur die Faschingsausgabe von ihm übrig, die an einen jecken Korkenzieher erinnert, siehe Foto links. Es war nicht leicht, ihn unbeschadet aus dem Erdreich zu holen und zu säubern.

Zum Lohn hat er köstlich geschmeckt – in Butter gebraten mit Gnocchi. Der Rest, ebenfalls einwandfrei, ging an meinen Zahnarzt – zum Dank dafür, dass er mich heute nur ein kleines bisschen gequält hat.

Gruß Maria"

(2 Fotos © Maria)

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Landkreis München: In der Nähe der Rückegasse warteten schon sieben Steinpilze auf Maria





Foto: Gut bewacht werden sieben Steinpilze und ebenso viele Hexenröhrlinge von Pelzmantelträger Leo. Wer weiß, welche Überraschungen im Wald in den kommenden Tagen noch auf den Vierbeiner und auf Maria warten. (2 Fotos © Maria)

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Maria schreibt am 4. November 2014:

"Hallo, Heinz-Wilhelm,hallo Pilztickerer,

welch ein Tag!

Ein Föhnhimmel, wie es ihn nur bei uns in Bayern gibt. Strahlender Sonnenschein rückt die farbenfrohen Herbstkostüme der Laubbäume ins allerbeste Licht, eine sanfte Brise sorgt für etwas Bewegung im Farbenreigen und die Nadelbäume wachen in dunkler Würde über das bunte Spiel.

Angesichts der Temperaturen ist es in Begleitung eines Pelzmantelträgers natürlich am schönsten im Wald – quer durch raschelndes, trockenes Laub und über weiches, dunkles Moos.

Und wenn man dann noch rund um eine klassische alte Rückegasse, die Leo zielsicher angesteuert hat, weil dort noch Wasser vom letzten Regen steht, so einen Fund macht, wie wir heute: Herz, was willst du mehr?

Die Steinpilze, sieben an der Zahl, und auch die Hexen, drei große und ein kleines Quartett, waren allesamt gar nicht oder nur im unteren Stielbereich madig. Und die Schnecken hatten den Löwenanteil für uns stehen gelassen.

Ich bin echt gespannt, was dieses Wahnsinnspilzjahr noch alles bringen wird.

Morgen und übermorgen soll es regnen und abkühlen, dann sollen die Temperaturen wieder steigen, was bedeuten könnte….

Herzliche Grüße und vielleicht noch viele Überraschungen

Maria"







Aschaffenburg/Spessart: "Die Leistlinge scheinen jetzt den Röhrlingen Platz zu machen"


Alexandra schreibt am 29. Oktober 2014:

"Hallo liebe Pilzfreunde,

nachdem es quasi wochenlang bei uns im Spessart keinen Steinpilz gab, hatte ich die letzten Tage wieder Glück!

Denn vermehrt kann man jetzt Goldröhrlinge, Rotfußröhrlinge und Steinpilze finden, außerdem haben Tintlinge und Parasole ihren Auftritt. Trotz kühler Temperaturen um die 10° Celsius ohne Bodenfrost scheint es eine kleine Rückkehr der Vermissten zu geben.

Vereinzelt gibt es noch Herbsttrompeten, Trompetenpfifferlinge und Pfifferlinge. Die Leistlinge scheinen also Platz für die  Röhrenpilze zu machen.

Ich hoffe, das hält noch eine Weile an!

Die zwei Fotos zeigen meine Funde.

Viele liebe Grüße aus dem Raum Aschaffenburg!

Alexandra"


Foto: Huschhusch, ins Körbchen! Sagen sich Totentrompeten, Trompetenpfifferlinge und zwei Steinpilze sowie ein Schälchen mit Goldröhrlingen. (2 Fotos © Alexandra)







Sonntagsglück im Windbruchwald: Leo bremste für zwei Steinpilze, am Ende waren's neun

Maria schreibt am 26. Oktober 2014:

"Hallo, Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerlfreunde,

nachdem ich letzten Montag feststellen musste, dass die Maden auch vor den Hexenröhrlingen nicht halt machen, wollte ich schweren Herzens die Schwammerlsaison 2014 beenden.

Das, was mit "Gonzalo" über unser schönes Oberbayern hereingebrochen ist, hat mich auch wirklich stark sein lassen. Aber seit gestern ist der Oktober wieder golden, wenn auch empfindlich kühler. Nun, das entspricht der Jahreszeit. Und will man an so einem wunderschönen Sonntag wie heute in Ruhe mit dem Hund gehen, muss man ein ziemlich abgelegenes Plätzchen suchen. Ich entschied mich für einen unserer Schwammerlwälder.

Gleich am Eingang begrüßten uns einige Schopftintlinge. Wir gingen, da der Weg stellenweise recht glitschig war, wie üblich quer waldein. Feucht, aber nicht nass. Es war kein einziger Pilz mehr zu sehen, dafür aber an einer Stelle ordentlich Windbruch. Ich ließ Leo Stöckchen apportieren. Plötzlich blieb er abrupt stehen und bellte kurz. Beim Näherkommen sah ich, dass er für zwei wunderschöne Steinpilze gebremst hatte.

Was tut der wahre Schwammerfreund in so einer Situation? Richtig, er lobt und belohnt den Hund und beginnt weiterzusuchen. Wir verließen unseren Wald nach insgesamt zweieinhalb Stunden mit neun Steinpilzen und zwei Hexenröhrlingen.

Für den Transport mussten eine Hundetüte und die Jackentaschen herhalten, weil ich ja eigentlich nicht mehr suchen wollte. Gesichtet haben wir noch einige Fliegenpilze und zwei Baumstämme mit Hallimasch, der aber bereits hinüber war.

Zuhause stellte sich heraus, dass nur eineinhalb Steinpilze madig und die Hexen völlig madenfrei waren. So was nennt man wohl Sonntagsglück.

Liebe Grüße Maria"

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Landkreis München: Ratlosigkeit über den unerwünschten Besuch bei den Steinpilzen

Maria schreibt am 13. Oktober 2014:

"Hallo, Heinz-Wilhelm, liebe Schwammerlfreunde,

in den Wäldern sieht es recht trist aus, und das, obwohl nach viel zu trockenen Tagen endlich der Regen einsetzt hat. Ab und zu eine Gruppe Schopftintlinge am Wegesrand oder im Gras, hier und da neben alten, schon unansehnlichen Exemplaren noch ein junger Violetter Schleierling, ein paar Stäublinge und eingesprengselt mal ein Milchling, Trichterling oder sonstiger Einzelgänger.

Bedeckt halten sich die Ockertäublinge*, die in manchen Jahren im Moos sprießen wie im Frühjahr der Löwenzahn. So sorgen sie für Farbe. Bei uns heißt's, sie seien die Boten vom endgültigen Ende der Schwammerlzeit.

Die Steinpilze haben tatsächlich nochmal ordentlich nachgelegt, und zwar nebst Mehlräslingen und Pfefferröhrlingen. Leider ist jedoch wegen der Maden von dreien höchstens mal einer zu gebrauchen. Eine kurze Rundum-Druckprobe, im Zweifelsfall noch ein Bruchstückchen aus dem Hut und der Bursche bleibt, wo er ist. Das mag ärgerlich sein - oder vielleicht auch erfreulich: hat er doch nun die Chance, für Nachwuchs zu sorgen.

Die vielen verwurmten Steinpilze sorgen bei meinen Begenungen mit anderen Schwammerlsuchern immer wieder für Diskussionsstoff. Viele, vor allem ältere, "Kollegen" meinen, so was hätten sie selten oder gar noch nie erlebt und rätseln, woran es wohl liegen könnte.

Stolz bin ich wieder auf zwei Premieren: drei schöne Herbstlorcheln und ein Prachtexemplar von einer Grubenlorchel**. Alle vier blieben stehen. Die Hellen, da sie ziemlich nahe an einem Baumstamm wuchsen, der eine stark frequentierte Hunde-Nachrichtenbörse ist. Diesem Umstand verdankte ich auch den Fund. Die Dunkle, weil ich das mit dem Bauchgrimmen nicht ausprobieren wollte.

Ich hoffe, ich habe damit Dein Herz nicht allzu sehr bluten lassen, lieber Heinz-Wilhelm.

Liebe Grüße und allen Pilz-Tickern weiterhin einen goldenen Oktober - fürs Auge und vielleicht auch für den Magen.

Maria"

Blau = Ungenießbar

* Essbar, aber minderwertig

** Essbar, aber nicht selten individuell unverträglich

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Triftern: Noch einmal sechs Steinpilze für Armin im Superschwammerljahr 2014


Armin schreibt am 13. Oktober 2014:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute früh war ich nochmals beim Pilzesuchen. Viel ist nicht mehr los, aber immerhin fand ich sechs Steinpilze (einer siehe Foto rechts), wenige Pfifferlinge, ein paar Maronen und drei Birkenpilze.

Die beste Zeit ist jetzt naturgemäß vorbei, aber es war ein super Schwammerljahr 2014.

Viele Grüße aus Niederbayern, Armin"

(Foto © Armin)

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Freising/Landshut: Es sieht ganz nach einem goldenen Schwammerl-Oktober aus


Foto: So schön kann der Pilzherbst im Korb aussehen. Dabei schienen sich die Pilze in Oberbayern langsam aber sicher schon verabschieden zu wollen.

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Minka schreibt am 12. Oktober 2014:

"Die Röhrlinge starten nochmal durch zwischen Freising und Landshut.

Am späten Sonntagnachmittag hatte ich diese Fülle an frisch nachgewachsenen Röhrlingen wirklich nicht mehr erwartet: Maronen jung und knackig, Goldröhrlinge, Pfefferröhrlinge, Rotfüßchen, Ziegenlippe.

Die wieder wärmeren Tage haben den Pilzen wohl noch einmal so richtig gut getan. Drei ältere Steinpilze waren leider nur noch schön anzuschauen, dafür standen Schopftintlinge am Wegesrand Spalier sowie reichlich Safranschirmlinge.

Die Trompetenpfifferlinge blieben diesmal unberührt - es kommen noch viele nach. Der Hallimasch hatte auch hier nur ein kurzes Gastspiel, schon eigenartig.

Es sieht ganz so aus, als würde es nach einem gigantischem Pilzsommer auch noch ein goldener Schwammerl-Oktober.

Viele Grüße Minka"

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Foto: Jung und knackig standen sie im Moos, die Maronenröhrlinge. Nach einer Verschnaufpause geht es mit gutem Wachstum der Röhrlinge wieder los. (2 Fotos © Minka)

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Landkreis München: Der Auftritt der Hallimasch glich in diesem Jahr eher einem Spuk


Foto: Schade, zu einer richtig guten Hallimaschernte ist es dieses Jahr nur selten gekommen. Fast überall verschwanden diese guten und beliebten Herbstpilze so schnell, wie sie erschienen waren. (Foto © Gert)

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Maria schreibt am 2. Oktober 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde,

da haben wir's: ein paar warme Tage, ein heißer Tag und dann die Sintflut von oben. Und schon sind sie wieder da, die Maronen und die gehämmerten Steinpilze.

Zwar nicht mehr so üppig wie beim letzten Schub, aber mehr als genug. Bin gespannt, was die Steinpilze machen. Ganz weg waren sie ja nie, ich habe immer wieder Einzelgänger gefunden. Man muss sie allerdings relativ klein erwischen, da Schnecken und Maden anscheinend beginnen, für den Winter vorzusorgen.

Stolz bin ich auf die ersten rostroten Lärchenröhrlinge und die ersten Abgestutzten Keulen meines Lebens. Letztere habe ich allerdings stehen gelassen, da ich nicht genau wusste, was man damit machen kann. Erstere landeten in der Mischpilzpfanne, wo sie mich stark an Goldröhrlinge erinnerten.

Ansosnten sieht's im Wald schwammerlmäßig eher traurig aus. Es fehlen vor allem die Riesenbüschel Hallimasch - der war heuer nämlich ebenso schnell verschwunden, wie er kam.

Liebe Grüße und weiterhin eine interessante Pilzsaison, Maria"

Hallo Maria, 

ja, das rasche Verschwinden der Hallimasch in diesem Jahr ist ein Phänomen! Ich lese das aus allen Regionen Deutschlands, wo sie wuchsen. Und das Staunen und Bedauern der Pilzfreunde darüber ist groß. Schade! Der Hallimasch ist ein vorzüglicher und vielseitig verwendbarer Speisepilz. 

Vielen Dank für den schönen Lagebericht und weiterhin guten Sammelerfolg!

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

Blau = Ungenießbar (trotz anderer Behauptungen)

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Allen Pilz- und Naturfreunden eine schöne Adventszeit

(Foto © Fotolia)

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