Pilzticker Bayern 21:
Funde vom 01.09.2014 - 15.09.2014



Pilzticker Bayern 21




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Bayerns





Rottal: Eine schöne Pilzpfanne für Armin, gesucht in 45 Minuten


Foto: Geschmackvolle Pilzvielfalt, zusammengetragen in kurzer Zeit vor der Arbeit. Armin kann sich über anhaltend gute Sammelerfolge in dieser Pilzsaison freuen. (Foto © Armin)

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Armin schreibt am 15. September 2014:

"Servus Heinz-Wilhelm,

heute war ich vor der Arbeit cirka 45 Minuten beim Schwammerlsuchen. Einige Pfifferlinge, Steinpilze, Krause Glucken und Birkenpilze hab' ich gefunden. 

Gruß aus dem Rottal in Niederbayern, Armin"

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Marktheidenfeld: Ein schönes Pilzgericht und Schwerstarbeit für die Stöckli

Thomas schreibt am 13. September 2014:

"Hallo liebe Pilzfreunde,

in der Gegend um Marktheidenfeld gibt's keine Klagen! Zum x-ten mal dieses Jahr wunderschöne junge Steinpilze!

Sie leiden allerdings unter ordentlichem Madenbefall, so dass nur cirka die Hälfte im Korb landet. Aber mit tollen Rotkappen (madenfrei) und Hainbuchenröhrlingen sowie an meiner "geheimen Stelle" heute sieben Krausen Glucken war das ein toller Waldspaziergang!

Ein schönes Pilzgericht in der Pfanne und sieben(!) Ebenen auf dem Stöckli Dörrgerät hat's eingebracht! Ein toller Tag im Wald!"

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Landkreis München: Gezeter im Holz und ein Steinpilz neben dem Auto

Maria schreibt am 10. September 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

eigentlich sollte es nur ein entspannter Spaziergang werden. Aber die vielen wunderschönen Fliegenpilze aller Reifestadien in dem Waldstück unserer Wahl haben mich nicht nur in ihren Bann, sondern auch ins Holz gezogen. Und wenn man dann auch noch über eine kleine knackige Hexe stolpert, packt es einen doch.

Die Ausbeute waren einige schöne Steinpilzchen, einige Maronen, von denen ich die meisten nach Druckprobe im doch sehr nassen Moos stehen ließ, ein paar Birkenpilze, einige wunderschöne Körnchenröhrlinge, weitere Hexenröhrlinge und ein stattliches Hexenzwillingspärchen.

Auf der anderen Seite des Baumstamms, an dem sie wuchsen, war ein Eichkätzchen am Turnen und flüchtete, als wir kamen, mit wütendem Gekecker Richtung Krone. Was einen Eichelhäher dazu veranlasste, schimpfend davonzufliegen. Durch das Gezeter fühlte sich Meister Lampe so empfindlich in seiner Nachmittagsruhe in einer nahen Grasinsel gestört, dass er das Hasenpanier ergriff. Mein Leo natürlich hinterher, jedenfalls soweit die Schleppleine es erlaubte.

Nach Wiederherstellung der Ordnung packte ich meine Hexen ein und wir gingen zurück zum Auto. Beim Öffnen des Kofferraums fiel mein Blick zufällig auf etwas Rundes Braunes im Gras.

Es erwies sich als knapp 30 Zentimeter hoher Steinpilz mit einer Kappe von knapp 15 Zentimetern Durchmesser. Der Prachtkerl war, bis auf das untere Stielviertel, einwandfrei und ergab ein hervorragendes Steinpilzschnitzel natur für Zwei.

Über die restliche "Beute" durfte sich wieder unser Nachbar freuen.

Gruß Maria"

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Steinpilze und Rotkappen ohne Ende in der Oberfpalz

Bernd schreibt am 10. September 2014:

"Hallo Pilzfreunde,

also jetzt sprießen auch in der Oberpfalz die Steinpilze ohne Ende, von Rotkappen gibt's so viele, dass ich wirklich nur noch die allerbesten mitnehme.

Ich wünsche allen Pilzbegeisterten viel Spaß beim Sammeln und eine gute Ernte."



Geralds Plädoyer für genügsameres Pilzesammeln: "Es wäre für alle genug da"


Foto: Ein Plädoyer für genügsames Sammeln von Pilzen hält Gerald. Und dokumentiert das mit diesem Foto schöner Steinpilze und Espenrotkappen, die in Reih' und Glied posieren. (Foto © Gerald)


Gerald schreibt am 9. September 2014:

"Neumarkt/Oberpfalz -

In diesen Tagen reichen schon 30 Minuten, um eine leckere Mahlzeit zu sammeln.

Schade nur, dass einige Sammler in ihrer Gier waschkorbweise 50, 100 oder gar noch mehr Steinpilze aus den Wäldern schleppen müssen, um sie dann fotogen auf Tischen zu präsentieren.

Es wäre genug für ALLE da, wenn es diese Sammler nicht geben würde. 

Viele Grüße an alle, die sich ebenfalls lediglich ein bis zwei Mahlzeiten aus dem Wald holen.

Gerald"

Hallo Gerald, 

ein leidenschaftliches Plädoyer! Es erreichten mich die vergangenen Wochen einige Schreiben ganz ähnlicher Tonart, in denen die Absender ihrem Ärger über das massenweise Sammeln Luft machten. Ich werde dieses Thema nach Saisonende in einer neuen Rubrik aufgreifen, habe aus diesem Grund alle diesbezüglichen Posts archiviert.

Nur soviel vorweg: es wird wohl immer Pilzsammler mit verschiedenartigen Motivationen geben: die Einen, die genügsam mehr oder weniger für den Tag oder für morgen sammeln, die Anderen, die mit Leidenschaft einen Wintervorrat anlegen. Der Dritte mag gewiss auch kommerzielle Ziele verfolgen.

Und vergessen wir jene Vielsammler nicht, die ausgesprochen großzügig Pilze in der Verwandtschaft, unter Freunden, in der Nachbarschaft oder im Seniorenstift verschenken. Nicht selten an Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in den Wald gehen können. Ich persönlich kenne nicht wenige solcher Sammler. 

Weiterhin viel Spaß und solch gute Funde wie heute wünscht Dir, 

mit herzlichen Grüßen, Heinz-Wilhelm

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Es herbstelt schon richtig bei den Pilzen zwischen Starnberger und Ammersee


Minka schreibt am 8. September 2014:

"Hallo an alle Pilztickenden,

der Sonntagsausflug in die Münchner Seenlandschaft musste natürlich am späten Nachmittag mit einem Blick in die Wälder zwischen Starnberger See und Ammersee gekrönt werden.

Es herbstelt schon richtig - Hallimasch (Foto rechts) und Fliegenpilze, Parasol, Safranschirmling, Tintlinge, Maronen, ein paar Reifpilze, Raufußröhrlinge. Bei den Täublingen herrschten überwiegend Schwärzende Täublinge vor.




Schöne Farbkleckse lieferten die Violetten Schleierlinge im Fichten- und Buchenmischwald. Ziegenlippe und Pfefferröhrling waren nicht mehr zu gebrauchen und durften im Wald aussporen. Dafür gab es zum Schluss noch drei ordentliche Steinpilze, Qualität und stattliche Größe betreffend.

Dieses Pilzjahr ist auch im Frühherbst eine Pracht!

Minka aus München"

Foto links: Schopftintlinge

Blau = Ungenießbar

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Foto rechts: Violette oder Dunkelviolette Schleierlinge sind eine schöne Belebung für den herbstlichen Pilzwald. Leider nicht für die Bratpfanne. Die Pilze sind zwar prinzipiell essbar, schmecken aber leicht widerlich. Kein anderer Pilz auf dem europäischen Kontinent hat einen höheren Eisengehalt. 

(3 Fotos © Minka)




Markus freut sich über die Pilzvielfalt in den Wäldern des westlichen Münchner Umlandes 

Markus schreibt am 8. September 2014:

"Hallo,

ich bin der Markus aus dem Münchner Westen in Oberbayern.

Bei mir in den Wäldern rund um München wachsen zurzeit Steinpilze, Espenrotkappen, Maronen, Habichtspilze, Fliegenpilze, Birkenpilz, Anisegerling, Flockenstieliger Hexenröhrling, jedoch sehr selten Pfifferlinge und Schopftintlinge."


Münchner Südosten: Der dritte Bronzeröhrling, die ersten Heiderotkappen, eine mit Baby

Maria schreibt am 7. September 2014:

"Doch noch mit Sahne -

Hallo Heinz-Wilhelm,

welch eine Woche! Habe den dritten Bronzeröhrling oder Schwarzhütigen Steinpilz meiner Schwammerlsucherkarriere gefunden. Ein weiteres Zwillingspärchen ging vor Jahren auf das Konto meiner Mutter, die, solange sie suchen gehen konnte, ein Adlerauge für Pilze hatte.

Ein guter Bekannter hat mich zu seinen Pfifferlingsplätzen mitgenommen. Und heute habe ich neben den üblichen Maronen und einigen schönen Steinpizen die ersten Heiderotkappen (oder Birkenrotkappen) meines Lebens gefunden. Es waren vier an der Zahl, die größte knapp 30 Zentimeter hoch mit einem ungefähr sechs Zentimeter kleinen Baby dran.

Habe das Prachtstück mit den schönsten Steinpilzen meinem Nachbarn geschenkt, einem leidenschaftlichen Schwammerlgänger der besten alten Schule, der leider aus gesundheitlichen Gründen heuer daheim bleiben muss.

Mal sehen, welche Überraschungen das Pilzjahr noch bereit hält...

Gruß Maria"

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Triftern: Die Rotkappen haben erstmal die Oberhand


Foto: Die herrlichen Rotkappen haben derzeit die Oberhand über die Steinpilze. Hier hat Armin gleich drei gefunden. 


Armin schreibt am 7. September 2014:

"Servus Heinz- Wilhelm,

heute früh war ich wieder unterwegs in Trifterns Wälder.

Gefunden hab' ich erneut viele Steinpilze und Rotkappen. Steinpilze (siehe Foto rechts) gibt's zur Zeit etwas weniger, aber dafür um so mehr Rotkappen.

Grüße aus dem schönen Rottal in Niederbayern, Armin"

(2 Fotos © Armin H.)

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Gefriertruhe voll: Tobias beschließt das einzigartige Pilzjahr 2014 mit einem letzten Korb Rotkappen


Tobias schreibt am 7. September 2014:

"Hallo, 

heute Morgen war ich noch einmal im Wald im Landkreis Mühldorf/Obb., obwohl die Gefriertruhe schon übergeht.

Nachdem ich schon ziemlich frustriert war, weil fast jeder Steinpilz madig war, beschloss ich, zu meinem Rotkappenplatz zu fahren. Und mein Gefühl täuschte mich nicht.

Eine Rotkappe schöner als die andere, so standen sie da. Dazwischen der eine oder andere Birkenpilz und sogar ein paar kleine brauchbare Steinpilze.

Mit diesem Fund werde ich nun das außergewöhnliche Pilzjahr 2014 bereits Anfang September beschließen und hoffe, dass das nächste ähnlich erfolgreich wird wie dieses wirklich einzigartige Schwammerljahr.

Grüße Tobias"

(Foto © Tobias)

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Armins souveräne Art, Pilze zu sammeln, ist vorbildlich


Foto: Da liegen sie, die Prachtstücke von Steinpilzen und Rotkappen, die Armin wieder einmal gefunden hat. (2 Fotos © Armin H.)


Armin schreibt am 1. September 2014:

"Servus! Die Steinpilzernte bei Triftern in Niederbayern geht munter weiter. Heute war ich wieder beim Schwammerlsuchen unterwegs, gefunden hab' ich wieder viele Steinpilze, ein paar Reherl und acht Rotkappen.

Grüße aus Niederbayern, Armin" 

Lieber Armin, 

die Kontinuität, mit der Du sammelst, die Abstände, die Du zwischen Deinen Pilzgängen einhältst und Deine Ernteerfolge imponieren mir! Die Wachstumsphasen, die Du den Pilze lässt und das sichere Gefühl zu wissen, wann es wieder so weit ist, sind ein schönes Lehrstück und Beispiel für einen ebenso souveränen wie gelassenen Pilzgänger. Klasse! 

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