Pilzticker Bawue 97: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 01.08.2017 - 03.08.2017



Pilzticker Bawue 97




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Baden-Württembergs




Eine Gesellschaft von Hainbuchenraufußröhrlingen


Julian sendet uns am 3. August 2017

ein schönes Foto mit Hainbuchenraufuß-röhrlingen aus den Löwensteiner Bergen (rechts). Eine kleine Gesellschaft drängelt sich um den Baumstamm. Einige welke und halbgrüne Blätter mit der markanten Aderung (u. a. in der Ecke rechts unten) verraten, dass es sich um diese Art handelt. Es sind sehr wohlschmeckende Pilze!

(Foto © Julian)

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Landkreis Emmendingen: Eine Schar Blutroter Röhrlinge aus dem eigenen Garten


Oliver schreibt am 3. August:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

die hier gezeigten Blutroten Röhrlinge habe ich praktischerweise in meinem Garten gefunden. Sie wuchsen auf einer Rasenfläche.

Viele Grüße Oliver«

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2 Fotos: Blutrote (Filz-)Röhrlinge mit der Hutober- und Hutunterseite. Sie zählen zu den so genannten Kleinen Röhrlingen, die geschlossene Wälder meiden. Es sind Pilze der Wegränder und von Rasenflächen, die in der Auswahl ihrer Laubpartnerbäume wenig wählerisch sind. Manchmal wachsen sie auch gleich im Garten, worüber sich Oliver freuen konnte. Mit großem Geschmack glänzen sie allerdings nicht. (3 Fotos © Oliver)

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Kronau: »Ich traute meinen Augen nicht, es standen massenhaft Sommersteinpilze«


Foto: Bernd traute seinen Augen nicht - die Sommersteinpilze standen in Massen im Lußhardtwald bei Kronau.

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Bernd schreibt am 3. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute Morgen war ich bei leichtem Nieselregen im Wald, um meine Stellen abzulaufen. Ich traute meinen Augen nicht, es standen massenhaft Sommersteinpilze.

Es fiel mir schwer, unzählige im Wald stehen zu lassen, aber mein Sammelkorb war randvoll.

Viele liebe Grüße Bernd«


Foto: Die gleiche Parade noch einmal, jetzt aber, bitte schön, mit Stielen. Damit man sieht, dass es Sommersteinpilze sind. (Foto © Bernd)





Rems-Murr-Kreis: Der Anfang ist gemacht - und Kerstin freut sich auf die nächsten Wochen


Kerstin schreibt am 2. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

zwar gibt es bei uns im Rems-Murr-Kreis noch nicht viele Pilze, aber eine kleine Pfanne ergab unser Pilzgang dann doch. Zur Ausbeute zählten Perlpilze, junge Maronen, Parasolschlegel (Foto rechts), eine kleine Handvoll Pfifferlinge und ein paar Rotfüße.

Es waren noch viele andere Pilzarten da, leider kenne ich mich aber bei den Lamellenpilzen nicht so aus. Dennoch freue ich mich auf die kommenden Wochen.

Bis dahin wünsche ich alles Gute und viel Erfolg beim Pilze sammeln.

Herzliche Grüße aus den Berglen, Kerstin«

(Foto © Kerstin B.)




Von Kilo Wiesenchampignons von der Alb für Christian


Collage: Zwei Maronenröhrlinge auf Du und Du mit einem Riesenschirmpilz. Vor allem aber fand Christian fünf Kilo Wiesenchampignons, die Kreuzschmerzen sicher eingerechnet...(Collage/3 Fotos © Christian M.)


Christian schreibt am 2. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

anbei eine Bildercollage von meiner Pilztour vergangenen Sonntag auf der Schwäbischen Alb. 

Ich fand Maronen, einen Schirmling mit 30 Zentimetern Durchmesser und fünf Kilo Wiesenchampignons.

Viele Grüße Christian«





Badischer Odenwald: Ein voller Korb und Auge in Auge mit einem wilden Vierbeiner


Foto: Das kann sich wirklich sehen lassen. Nicole und ihre Mutter hatten einen ebenso erfolgreichen wie spannenden Pilzgang, der ihnen unter anderem zwei makellose Riesenboviste eintrug. (Foto © Nicole)


Nicole schreibt am 2. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde,

heute fuhr ich mit meiner Mutter mal wieder rüber in den Odenwald zu unseren geheimen Pilzecken. Und wie man auf dem Foto sehen kann, hat es sich gelohnt.

Alleine die Pfifferlinge wogen knapp 400 Gramm. Hinzu kamen einige Steinpilze, drei knackige Espenrotkappen ,15 Anischampignons, fünf Täublinge, zwei Riesenboviste und ein Rotbrauner Scheidenstreifling, der erste den ich überhaupt fand.

Eine leicht brenzlige Situation ereignete sich während unseres Pilzganges, denn plötzlich kreuzte ein Wildschwein unseren Weg. Wir beäugten uns gegenseitig und gingen dann jeder seines Weges.

Grüße aus dem Taubertal an alle von Nicole«


Bad Herrenalb: Für Spaghetti mit Pfifferlings-Basilikum-Sahnesoße reichte es allemal


Foto: Leuchten sie nicht herrlich, die schönen Pfifferlinge? Und das Basilikum für das Lieblingsessen liegt auch schon bereit. (Foto © Torben)

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Torben schreibt am 1. August 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach längerer Pause melde ich mich im Pilzticker zurück. Leider ist die Saison für mich bis heute eher mager verlaufen. Aber so langsam scheint sich im Wald etwas zu tun.

Bei Bad Herrenalb habe ich gut 700 Gramm Pfifferlinge gefunden. Daneben gab es ein paar Frauentäublinge, eine Handvoll Lila Lacktrichterlinge und einen Gallerttrichterling.

Für mein Lieblingspilzessen und das meiner Frau - Spaghetti mit Pifferlings-Basilikum-Sahnesoße - wird es am heutigen Abend auf jeden Fall reichen.

Und wenn das Wetter weiterhin so feucht-warm bleibt, dann gibt es das Gericht vermutlich auch noch häufiger in diesem Jahr.

Viele Grüße, Torben«

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Tirol war eine Enttäuschung, die Löwensteiner Berge nicht


Foto: Nur Steinpilze sind dies nicht, die Juian hier versammelt hat. Oben rechts, das scheinen Filzröhrlinge zu sein, rechts in der Mitte und unten wurden die Stiele so beschnitten, dass die Art nicht zu erkennen ist. (Foto © Julian)

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Julian schreibt am 1. August 2017:

»Nach einem enttäuschendem Wochenende in Tirol (was die Pilze anbetrifft) habe ich auf der Heimfahrt den Löwensteiner Bergen einen einstündigen Besuch abgestattet.

Ich fand eine Unmenge an verschiedensten Pilzen. Vor allem aber ein Reizkerparadies. Aber da ich unbedingt meine Steinpilze wollte, habe ich mich auf sie beschränkt.«


Bruchsal: Michael hat mit seiner Freundin eben noch die Pferdekoppeln abgeerntet


Foto: Wiesenchampignons wie diese werden geschmacklich oft unterschätzt. Dabei bekommen sie in der Wertigkeitstabelle die Schulnote 1! (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 1. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war mit meiner Freundin geschwind auf den hiesigen Pferdekoppeln rund um Bruchsal und Karlsdorf und erntete einige schöne Wiesenchampignons für ein leckeres Essen morgen.

Viele Grüße Michael und Sarina«


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