Pilzticker Bawue 77: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 05.10.2016 - 09.10.2016



Pilzticker Bawue 77



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Bad Herrenalb: Nach drei Jahren Pause trug Torbens guter alter Steinpilzplatz wieder


Foto: Torben hatte die Pilzsaison fast schon abgeschrieben, da liefen ihm an altbekannter Stelle diese Steinpilze über den Weg. (Foto © Torben)

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Torben schreibt am 9. Oktober 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

angetrieben von den vielen schönen Funden auf dem Pilzticker habe auch ich mich in mein Revier bei Bad Herrenalb aufgemacht. Und siehe da, nachdem ich die Pilzsaison gedanklich schon fast abgeschrieben hatte, lassen sich endlich die Steinpilze blicken.

Den Großteil des Fundes habe ich an einer mir bekannten Stelle gemacht, an der sicherlich an die 30 Exemplare dichtgedrängt standen. Leider waren die meisten schon übers »Verfallsdatum« hinaus und blieben daher im Wald.

An genau dieser Stelle hatte ich vor einigen Jahren schon einmal größere Mengen gefunden, in den letzten drei Saisons allerdings keinen einzigen. Dieses Jahr trug die Stelle zum Glück wieder.

Daneben habe ich noch ein paar Flockenstielige Hexenröhrlinge, einige Waldchampignons, Stockschwämmchen und ein paar Tränende Saumpilze gefunden.

Viele Grüße, Torben«

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Pforzheim: Fast schon entmutigt, fanden Angelika und Michael endlich wieder Pilze


Foto: Endlich! Parasolen, Schopftintlinge und Flaschenstäublinge haben Angelika und Michael nach langer pilzloser Zeit, die sie fast schon entmutigt hatte, gefunden. (Foto © Angelika)

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Angelika und Michael schreiben am 9. Oktober 2016:

»Hallo ihr Pilzverrückten im Ländle,

seit langer Zeit waren wir heute mal wieder in den Pilzen rund um Pforzheim unterwegs. Und wir haben tatsächlich einiges gefunden. Jetzt ist unser Pilzfieber wieder ausgebrochen. Wir waren durch die lange Dürre schon sehr entmutigt.

Viele Grüße von Angelika und Michael aus Pforzheim«



Eher seltene Speisepilze für Christian von der Schwäbischen Alb


Foto: Buchenschleimrüblinge sind fotogene, fast transparent wirkende Pilze, die fast immer auf totem Buchenholz wachsen. Obwohl schmierig, sind sie doch essbar.

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Christian schreibt am 9. Oktober 2016:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

nach langer Zeit fand ich heute auf der Schwäbischen Alb tatsächlich mal ein paar brauchbare Pilze. Recht viele Buchenschleimrüblinge und kiloweise Lungenseitlinge.

Viele Grüße Christian«


Foto: Gleich kiloweise hat Christian die ausgezeichnet schmeckenden Lungenseitlinge gefunden, die Sommerform der Austernseitlinge. (2 Fotos © Christian M.)

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Kronau: Immerhin sprang ein kleines Körbchen Butterpilze heraus


Foto: Statt erhoffter Steinpilze landeten diese Butterpilze sowie die kleine Glucke in Rekars Korb. (Foto © Rekar)


Rekar schreibt am 9. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auch heute war ich wieder erfolglos auf Steinpilzsuche in dem Waldstück zwischen Kronau und Kirrlach. 

Dennoch wurde ich bei meinem Ausflug nicht enttäuscht, denn stattdessen fand ich ein kleines Körbchen guter Butterpilze und eine kleine Krause Glucke war auch wieder dabei.

Ich wünsche noch einen schönen Sonntag.«







Eine erlebnisreiche Pilzwoche im Nordschwarzwald für Kurt


Foto: Paradeartig standen die Steinpilze in Moos und Kraut. (2 Fotos © Kurt)


Kurt schreibt am 9. Oktober 2016:

»Hallo liebe Pilzticker-Freunde,

wir waren vom 3. bis 7. Oktober mehrmals zum Pilze sammeln im Nordschwarzwald zwischen Höfen an der Enz und Bad Liebenzell unterwegs.

Das Pilzwachstum ist regelrecht explodiert. Jedoch ist es ganz anders als in den Jahren zuvor. Die bunte Vielfalt an den Wegrändern, die als Marker die Hochsaison der Pilze einläutet, fehlt dieses Jahr ganz. Die Kolonien der leuchtenden Fichtenreizker blieben bisher aus.

Ganz unerwartet fanden wir diese Woche dennoch massenhaft Fichtensteinpilze in allen Größen. Auf den Moosinseln zwischen den Heidelbeersträuchern waren Ansammlungen von drei bis 15 Steinpilzen die Regel. Der größte einwandfreie Pilz wog 420g. Genug, um Familie und Freunde mitzuversorgen. Unglaublich!

Das hat natürlich höllischen Spaß gemacht. Zudem sind die Pilze bei Tagestemperaturen von 5 – 12 ° häufig madenfrei und wenig von Schnecken angefressen. Die geschützten, aber nach oben offenen bemoosten Waldwege und Lichtungen bieten ausreichend Feuchtigkeit für üppiges Pilzwachstum. An anderen Stellen suchten wir vergeblich.

Bei unseren Exkursionen fanden wir außerdem Butter-, Gold- und Kuhröhrlinge in ganzen Kolonien. Vereinzelt ein paar Sandröhrlinge und Hexenröhrlinge, Pfeffer- und Schönfußröhrlinge u.a.m.

Vereinzelt standen Knollenblätterpilze. Auch das Wachstum der Fliegenpilze als typischer Gefährte des Steinpilzes hat hier eben begonnen.

Es sind einige Sammler unterwegs. Wenn man jedoch seine eigenen Wege geht, kann man im Moment mit etwas Glück und Ausdauer in drei Stunden schon ein paar Pilzmahlzeiten ernten.

Schnell raus aus dem Haus und hinein in den Wald, denn wenn der Frost erst einmal in den Schwarzwald kommt, ist es mit den Pilzen ganz schnell vorbei.

Liebe Grüße von der Pforte zum Schwarzwald, Kurt«


Gerald ist enttäuscht über ein ähnliches schlechtes Pilzjahr wie 2015 auf der Ostalb


Foto: Auf der Ostalb ist es das Jahr der Parasole. Die drei Flockenstieligen Hexen im Rentenalter waren die einzigen Röhrlinge, die Gerald dieses Jahr gefunden hat. (Foto © Gerald)


Gerald schreibt am 8. Oktober 2016:

»Hallo,

ich war heute erneut an meiner heiligen Pilzstätte bei Bühler und muss leider berichten, dass dieses Jahr so schlecht ist wie das letzte. Nur mit dem Unterschied, dass es dieses Jahr Unmengen an Parasolen gibt.

Außer ihnen lagen heute noch drei Flockis (die einzigen Röhrlinge, die ich dieses Jahr fand) und ein Semmelstoppel im Korb. Die Flockis waren zwar schon im Ruhestand, aber noch verwertbar.

Für dieses Jahr habe ich die Hoffnung nun endgültig aufgegeben. So ein Pilzjahr, wie wir es 2014 hatten, wird so schnell nicht wiederkommen.

Ich spiele schon mit dem Gedanken, nach Kronau umzusiedeln... Wenn ich die schönen Pilzfunde von dort sehe, werde ich regelrecht neidisch.

Die Kronauer Gegend dürfte aber wahrscheinlich etwas tiefer liegen als die raue Ostalb und demnach auch mehr Pilzwachstum haben.

Grüße Gerald«


Michaels nächster Streich bei Kronau mit der großen  Herbstparade der Röhrlinge


Foto: Erneut einen großen Fund hat Michael im Raum Kronau/Bruchsal gemacht. Wir sehen Steinpilze, Rotkappen, darunter wohl Gelbporige Raufüße, Butterpilze, Körnchenröhrlinge, Flockenstielige Hexen sowie eine Krause Glucke.  (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 7. Oktober 2016:

»Diesmal schicke ich lediglich ein Foto von heute für den Pilz-Ticker.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende, Michael«


Kronach: Bernd ist mit seinen gefundenen Steinpilzen sehr zufrieden


Bernd schreibt am 6. Oktober 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute habe ich im Lußhardtwald bei Kronau diese Steinpilze gefunden. Im Vergleich zu Michael traue ich mich das Foto fast gar nicht zu posten, aber mit meiner gefundenen Menge bin ich sehr zufrieden.

Außerdem fand ich noch zwei schöne Porlinge, vermutlich Flache Lackporlinge. Sie kamen gerade recht für ein Gesteck zu Allerheiligen.

Viele liebe Grüße Bernd«

(Foto © Bernd)

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Landkreis Karlsruhe: Das Pilzwachstum beschränkt sich vorerst auf nur einen Wald


2 Fotos: Herrliche Paukenschlegel und eine Krause Glucke haben Gerlinde und Heinz ebenso gefunden wie Steinpilze auf langen Beinen, siehe das zweite Foto. Darauf sehen wir, dass liebenswürdige Pilztrolle das Schutzpatronat über den Fund ausüben. (2 Fotos © Gerlinde)

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Gerlinde und Heinz schreiben am 5. Oktober 2016:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

wir waren heute mal wieder in unseren Gefilden, und siehe da, es gab ein paar Steinpilze, Fette Hennen sowie Parasole.

Anscheinend geht es jetzt auch bei uns los, allerdings nicht überall. Wir wurden nur in einem Waldstück fündig.

Liebe Grüße aus Waghäusel,  Gerlinde und Heinz«

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Allen Pilz- und Naturfreunden eine schöne Adventszeit

(Foto © Fotolia)

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