Pilzticker Bawue 61: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 03.06.2016 - 06.06.2016



Pilzticker Bawue 61




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Bruchsal/Kronau: Reichlich Sommersteinpilze, köstliche Schwarzbläuende Röhrlinge und Pfiffers


Foto: Reichlich Sommersteinpilze (links), Schwarzblauende Röhrlinge (oben rechts), Flaschenstäublinge (Mitte), Filzröhrlinge (darunter), Pfifferlinge (unten rechts) sowie einen Speisetäubling (rechts außen) hat Michael gefunden. Die Netzstieligen Hexen, die ihm schon beim Anmarsch am Wegrand paradierten, hat er wohl stehen gelassen. Das Foto zeigt, dass die Pilzsaison in seiner Region bei Bruchsal bereits ihren ersten Höhepunkt erreicht hat! (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 6. Juni 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute suchte ich nach fast zwei Wochen mal wieder meine Pilzplätze auf. Der Regen der vergangenen Woche hat Wunder bewirkt!

Bereits auf dem Hinweg standen entlang des Waldweges massenhaft Netzstielige Hexen. Meine Lieblinge, die Schwarzblauenden Röhrlinge, hätte man körbeweise mitnehmen können. Perlpilze gab es auch viele, allerdings waren sie alle wurmig.

Gefunden habe ich dann noch Sommersteinpilze, Pfiffers, drei Flaschenstäublinge, zwei Filzröhrlinge und einen Speisetäubling. Die Sommersteinpilze waren bis auf Schneckenfraß alle weitgehend wurmfrei.

Viele Grüße Michael«

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Die »Flockis« von der Schwäbischen Alb bekommen Gesellschaft von den Rotfüßchen


Foto: Dies sind, zumindest dem Anschein nach, prächtige Rotfußröhrlinge. Sie sind leider bei allerlei Arten Maden sehr beliebt. (2 Fotos © Christian M.)


Christians Fund vom 5. Juni 2016:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

die Rotfußröhrlinge kommen und leisten den Flockenstieligen Hexenröhrlingen (Foto rechts) und Fliegenpilzen Gesellschaft. Diese habe ich am letzten Sonntag gefunden.

Viele Grüße, Christian«






Bodenseekreis: Zu den wie verrückt wachsenden »Flockis« gab es nur frisches Brot


Foto: Frauentäublinge zählen zu den großen - und besten - essbaren Täublingsarten überhaupt. Hier stehen sie prächtig.


Fritz schreibt am 5. Juni 2016:

»Guten Tag Heinz-Wilhelm,

bei uns im Bodenseekreis wachsen jetzt die Flockis wie verrückt. Ich habe gestern wieder 1,5 kg gefunden, sie allerdings nicht fotografiert. Mit meiner Familie haben wir ein wunderbares Essen gemacht. Zu den Pilzen gab es lediglich Brot von einem ganz frischen Laib.

Auch die Frauentäublinge und die Stockschwämmchen stehen prächtig.

Mit freundlichen Grüßen aus Brochenzell, Fritz«


Foto: Auch die Stockschwämmchen zeigten sich in guter Form! (2 Fotos © Fritz)







Frühsommerpilze und anderes Schönes von der nördlichen Schwäbischen Alb


Foto: Ein ausgewachsener (essbarer) Netzstieliger Hexenröhrling, dessen Netzstruktur gut erkennbar ist.


Christian M. schreibt am 4. Juni 2016:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

nach dem kräftigen Regen hat der Himmel heute Nachmittag die Sonne doch noch kräftig durchscheinen lassen. So erkundete ich mal ein mir noch unbekanntes Gelände.

Neben schöner Landschaft, Blumen und Tieren habe ich unter anderem einen Netzstieligen Hexenröhrling, einige Heideboviste und Glimmertintlinge gefunden.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag von Christian«

Tipp: Mehr Fotos von Christians Pilzgang







Foto: Zwergboviste haben einen nur angedeuteten Stiel. Ihre Körperform ist rundlich, kegelig bis eiförmig. Sie riechen angenehm und schmecken angenehm mild. Alle innen weißen Boviste sind essbar. Ich esse sie ausgesprochen gerne frisch gepflückt, also roh von der Hand in den Mund.


Foto: Glimmertintlinge erkennt man an ihren fein schimmerrnden Schüppchen. Im hier gezeigten Stadium sind sie gute Suppenpilze, jedoch besteht bei ihrem Genuss absolutes  Alkoholverbot, idealerweise schon zwei Tage vorher und noch zwei Tage nach ihrem Verzehr. (3 Fotos © Christian M.)







Schwäbische Alb: Der größte »Flocki« brachte 660 Gramm auf die Waage!


Christian M. schreibt am 3. Juni 2016:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

heute Abend fand ich noch einige Flockenstielige Hexenröhrlinge. Der größte wog 660 Gramm und ist auf dem Foto rechts zu bewundern! Ist das nicht ein Prachtkerl?

Desweiteren fanden einige Rotfußröhrlinge sowie ein Rotbrauner Scheidenstreifling den Weg in meinen Pilzbeutel.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Christian«

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Foto rechts: Ein Rotbrauner oder Fuchsroter Scheidenstreifling. Roh ist er unverträglich, erhitzt ist er ein passabler milder Speisepilze. Sein Hutrand ist markant gerieft, der Stiel verjüngt sich nach oben.

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Foto: Ein Rotfußröhrling in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Fliegenpilz ist gar nicht selten. Fliegenpilze zeigen Böden an, die auch für Röhrlingsarten vielversprechend sind. Auch Steinpilze »vertragen« sich gut mit Fliegenpilzen! (3 Fotos © Christian M.)

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