Pilzticker Bawue 57: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 19.04.2016 - 03.05.2016



Pilzticker Bawue 57




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Hegau: Der erste Fund von herrlichen Speisemorcheln für Susanne überhaupt


Susanne schreibt am 3. Mai 2016:

»Hallo,

diese wunderschönen Goldgelben Speisemorcheln (Foto rechts) der Form M. rotunda habe ich heute im Hegau, Nähe Steißlingen, gefunden. Meine ersten Morcheln!

Liebe Grüße, Susanne«

(Foto © Susanne)

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Maipilze und Butterpilze auf der Schwäbischen Alb


Foto: 2,2 Kilo Maipilze hat Christian auf der Schwäbischen Alb gesammelt. Ob sie sich im roten Kunststoff wohl fühlen? (Foto © Christian M.)

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Christian M. schreibt am 30. April 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auf meiner heutigen Wanderung mit anschließender Fahrradtour konnten wir einige Maipilze (2,2kg) in Hexenringen und Ringlose Butterpilze unter Kiefern finden.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag wünscht Christian«



Königsbach: Endlich! Die ersten Mairitterlinge für Romäus

»Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern konnte ich nahe Königsbach meine ersten Mairitterlinge finden. Trotz dieser enormen schnittigen Kälte standen sie wunderschön am Ufer eines kleinen Baches im Gras.

Herzliche Grüße Romäus«

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Kronau: Die Riesenträuschlinge geben gerne vor, Steinpilze zu sein


Foto: Riesenträuschlinge wachsen wild auf zergehendem Substrat. Man kann sie auch züchten, was meist auf Strohballen geschieht. Sie werden dann meist »Braunkappen« genannt. Allerdings sind ihnen Austernseitlinge, Kräuterseitlinge oder Zuchtchampignons geschmacklich deutlich überlegen. (Foto © Michael)


Michael schreibt am 24. April 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

bei meiner letzten Morcheltour im Wald lernte ich zwei erfahrene Pilzsammler kennen. Im Laufe des Gespräches kamen wir auf einen unbekannten Pilz zu sprechen, der bei ihnen auf Rindenmulch wächst.

Heute schaute ich mir diesen Pilz an und identifizierte ihn eindeutig als Riesenträuschling. Ihre Fruchtkörper waren fast steinpilzartig. Als Dankeschön bekam ich einige schöne Exemplare geschenkt. Ich bin diesen imposanten Pilzen schon in der Vergangenheit begegnet. Mir schmecken sie gut. Auf diesem Wege möchte ich die beiden herzlichst grüßen.

Viele Grüße Michael«



Pilzvergnügen im strömenden Regen auf der Schwäbischen Alb


Christian M. schreibt am 23. April 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

im strömenden Regen habe ich heute einige herrliche Judasohren (Auricularia auricula-judae, siehe Foto) gefunden.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag wünscht Christian«

(Foto © Christian M.)

Anmerkung: Christian Olsson vom Pilzticker Sachsen schreibt dazu:

»Was meinst du, könnte das »Judasohr« vielleicht auch ein Scheibling sein?

Hallo Christian O.,

ich hatte genau dies auch gedacht, habe aber den Wirtsbaum als Holunder d. h. typisch für Judasohren vermutet. Du hast wahrscheinlich recht!

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

Christian schreibt dazu am 26. April 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vielen Dank für eure Hilfe! Nach Euren Hinweisen und genauem Hinsehen muss ich euch Recht geben. Da habe ich wieder etwas gelernt. Die Scheiblinge und eine Handvoll junger Maipilze habe ich mir inzwischen geschmort und mit etwas Sahnesauce und Nudeln schmecken lassen.

Viele Grüße Christian«







Kronau: Im Bärlauchdschungel warteten auf Michael schon die Speisemorcheln und die Flatschmorcheln


Foto: Aderige Morchelbecherlinge (Flatschmorcheln) und Speisemorcheln fand Michael unverhofft bei der Bärlauchernte. (Foto © Michael)


Michael schreibt am 22. April 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

eigentlich wollte ich heute nur Bärlauch sammeln. Ich war in einem neuen Waldstück im Bereich Kronau unterwegs. Da ich so eine Vorahnung hatte, nahm ich vorsichtshalber eine zweite Stofftasche mit - die ich auch prompt benötigte.

Zwischen dem Bärlauch fand ich viele Flatschmorcheln und einige sehr schöne Speisemorcheln. Im Bärlauchdschungel waren die hier fotografierten Pilze nicht leicht zu finden.

Viele Grüße Michael«

Hallo Michael,

wie ich Dich kenne, hast Du aus dem Bärlauch bestimmt ein köstliches Pesto gezaubert, das an manchem Pilzgericht Verwendung finden wird.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm







Östringen: Hunderte der sehr seltenen Fingerhutverpeln in Michaels neu entdecktem Revier


Foto: Welch ein abermaliger Morchelfund für Michael! im Block links oben sehen wir die wirklich seltene Fingerhutverpel. Rechts davon zwei große Speisemorcheln. Links unten einige Morchelbecherlinge und rechts davon die fast schon etatmäßigen Käppchenmorcheln. Die wärme- und sonnenbegünstigte Großregion Karlsruhe und der Kraichgau sind ein Eldorado für Morchel-Fans! Und Michael ist ihnen stets auf der Spur. (2 Fotos © Michael)


Michael schreibt am 21. April 2016:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute fuhr ich mit dem Rennrad ins 20km entfernte Östringen und suchte dort eine Stelle auf, die mir schon des öfteren als mögliches Morchelgebiet ins Auge gefallen ist.
Ein kleines Waldstück mit einem Bach und einem Waldsee.

Es war ein Volltreffer! Zwei große Speisemorcheln - neben leider auch schon vielen Überständigen -, Morchelbecherlinge, sehr viele Käppchenmorcheln und ungelogen hunderte(!) von Fingerhutverpeln habe ich gefunden.

Ich musste aufpassen, dass ich sie nicht zertrat, so viele standen dort, dicht an dicht. Dieser Pilz ist sehr selten. Ich nahm für mich nur einige der schönsten Exemplare mit, der große Rest blieb an Ort und Stelle.

Viele Grüße Michael«

Hallo Michael,

ich war heute - ebenfalls mit dem Rad - dreieinhalb Stunden im ehemaligen Braunkohlerevier südlich Leipzig unterwegs und habe meinen verdienten Lohn - acht fette goldgelbe Speisemorcheln - abgelöscht mit Rahmsoße auf in Butter geröstetem Graubrot gerade eben genossen.

Morcheln sind göttlich!

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Pforzheim: Erneute Ernte im Revier der Speisemorcheln für Angelika


Foto: 12 gelbe und goldgelbe Speisemorcheln hat Angelika neun Tage nach ihrem Erstfund ernten können. (Foto © Angelika)

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Angelika schreibt am 19. April 2016:

»Hallo zusammen,

ich habe erneut prachtvolle Speisemorcheln gefunden, genau an der gleichen Stelle wie vor neun Tagen. Die Freude war natürlich riesig!

Viele Grüße von Angelika aus Pforzheim«







Südbadische Rheinauen: Dieses Mal hatten die Morchelbecherlinge Vortritt


Foto: Ein Morchelbecherling. Über seinen Geschmack streiten die Pilzgötter: Von »unbedeutend« und »neutral« bis zu köstlichem Morchelaroma reicht die Urteilsspanne. Morchelbecherlinge lieben feuchte kalkreiche lehmhaltige Böden, die niemals gedüngt sein dürfen. Nicht selten stehen sie in Gesellschaft mit Speisemorcheln. (2 Fotos © Oliver)


Oliver schreibt am 19. April 2016:

»Auch ein schöner Fund: Morchelbecherlinge aus den Rheinauen in Südbaden. Es gab sie in Rahmsoße auf Spaghetti (Foto rechts)

Herzliche Grüße Oliver«

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