Pilzticker Bawue 34 (Baden-Württemberg 34):
Funde vom 06.10.2014 - 16.10.2014



Pilzticker Bawue 34 (Baden-Württemberg 34)





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Bruchsal: Erneut beste Speisepilze mit einem Haufen schöner Kraterellen für Michael


Foto: Die Pfifferlinge gedeihen in der Bruchsaler Region nun schon seit Wochen. Ihre Begleiter aus dem Sommer sind längst dahin. An ihrer statt stehen nun unter anderen Herbsttrompeten, Graue und Krause Kraterellen. (2 Fotos © Michael)


Pilzticker Bawue 34


Michael schreibt am 16. Oktober 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

eine Tour in den Wäldern um Bruchsal brachte mir eine schöne Ernte ein.

Gefunden habe ich Semmelstoppelpilze, Rotkappen, Maronen, Saitenstielige Knoblauchschwindlinge, Violette Lacktrichterlinge, eine kleine Krause Glucke, immer noch viele Pfifferlinge und einen "Haufen" aus Totentrompeten, Grauen Leistlingen und Krausen Kraterellen. Die Drei habe ich extra zur Vorstellung in Großformat abgelichtet.

Viele Grüße Michael"

Pilzticker Bawue 34


Foto: Eine schöne Studie aus der Gattung der Kraterellen (Craterellus) innerhalb der Familie der Pfifferlingsverwandten (Cantharellaceae). Wir sehen von links: Grauer Leistling (Graue Kraterelle), Totentrompete und Krauser Leistling (Krause Kraterelle).



Main-Tauber-Kreis: Es sind immer noch ausgezeichnete Pilze inklusive Steinpilzen da




Foto rechts: Rötelritterlinge, fotografiert im Abstand von einer Woche. Aufgrund der hier abgebildeten Blässe sind sie schwer zu bestimmen. Es können Violette, Blassblaue, Schmutzige oder Veilchenrötelritterlinge sein. Wobei letztere intensiv nach Veilchenwurzeln duften. Essbar sind sie alle - na also! (2 Fotos © Wiltrud G.)




Wiltrud schreibt am 13. Oktober 2014:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

am Samstag waren Anette und ich im Raum Boxberg wieder mit Erfolg auf Pilzsuche.

Wir fanden immer noch einige Steinpilze, weniger Maronen, doch dafür Goldröhrlinge, Safranschirmlinge, Anisegerlinge - und jetzt auch wieder Stockschwämmchen.

Ferner habe ich, siehe die zwei Fotos, Rötelritterlinge gefunden - aber welche? Ich halte sie für die Violetten. Die Farbe war ein kräftiges Violett am Hut und bei den Lamellen. Ist leider auf dem Foto nicht ganz zu sehen.

Die zwei Fotos stammen vom gleichen Fundort und wurden im Abstand von einer Woche aufgenommen. Da kann man mal sehen, wie schnell Pilze wachsen und sich verändern.

Herzliche Grüße aus dem Main-Tauber-Kreis, Wiltrud"

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Kronach: Das neu entdeckte Pilzrevier wartete auf Michael mit allerschönsten Schwarzblauenden Röhrlingen


Foto: Mit viel Fleiß und Aufwand drapiert Michael seine Funde nun schon seit zwei Jahren zu immer wieder sehenswerten und lehrreichen Arrangements. Dieses Mal haben es ihm besonders die Schwarzblauenden Röhrlinge oben in der Mitte angetan. (Foto © Michael)


Michael schreibt am 10. Oktober 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich mal an meinen neuen Stellen im Bereich Kronau Richtung Kirrlach unterwegs.

Die Ernte kann sich sehen lassen. Viele Maronen, Steinpilze, Flockis, Goldröhrlinge, Schwarzblauende Röhrlinge, Semmelstoppelpilze, Violette Lacktrichterlinge und Schopftintlinge.

Besonders herausragend sind in dem neuen Gebiet die Schwarzblauenden Röhrlinge. Exemplare schönster Sorte, telweise von der Größe eines Steinpilzes, und das, obwohl sie ja zu den "Kleinen Röhrlingen" zählen. Auch treten sie massenhaft auf, unübertrieben im dreistelligen Kilobereich! Obwohl ich schon genügend habe, kann ich doch nicht widerstehen und nehme jeden Pilzgang ein paar der Schönsten mit, die ich dann auch gerne verschenke.

Viele Grüße Michael"

Lieber Michael,

wieder einmal ein toller Überblick zu Deinen immer wieder faszinierenden Pilzgängen und Deiner fantastischen Ausbeute! Hier zeigst Du uns einmal mehr, wie wichtig - und ergiebig - es letztlich ist, sich nach neuen Pilzgründen umzutun. Deine Pilzrezepte sind stets eine Wucht, die Vorstellung der von Dir gefundenen Pilzraritäten immer wieder kleine Sternstunden.

Dafür an dieser Stelle einmal mehr ganz herzlichen Dank!

Viele Grüße Heinz-Wilihelm

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Viele Steinpilze, Sommersteinpilze und andere Pilzleckereien bei Kronau: "So macht das Sammeln Spaß!"


Foto: Und auf einmal sind die Steinpilze nebst Sommersteinpilzen richtig da! Michael freut sich im ersten Oktoberdrittel über sehr gute Pilzfunde in der Region Bruchsal (Foto © Michael)


Michael schreibt am 9. Oktober 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

in den Wäldern um Kronau sieht es wieder richtig gut aus. So macht das Sammeln Spaß!

Viele Steinpilze, sogar noch Sommersteinpilze, Schwarzblauende Röhrlinge, Flockis, Maronen, Goldröhrlinge, Violette Lacktrichterlinge, eine Rotkappe, ein Hainbuchenraufuß, zwei Perlpilze sowie Schopftintlinge wanderten in meinen Korb.

Viele Grüße Michael"

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Der ungeplante Pilzgang am Michaelsberg zauberte zwei seltene Gelbsporige Raufüße in den Stoffbeutel





Foto links: Der Fund eines eher beiläufigen, weil gar nicht geplanten Pilzganges kann sich sehen lassen! Unter den Röhrlingen ragen die zwei Gelbsporigen Raufüße (unten Mitte), Steinpilze und Rotkappen heraus. (3 Fotos © Michael)

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Michael schreibt am 7. Oktober 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

heute war ich zusammen mit meiner Freundin auf dem Michaelsberg bei Bruchsal-Untergrombach spazieren. Wir waren nicht auf Pilzsuche, allerdings hatte ich eine Stofftasche und ein Messer dabei; man weiß ja nie.

Oben auf dem Berg, nahe einem sonnigen Hang, entdeckte meine Freundin dann am Wegesrand einen alten Steinpilz. Wir entschieden dann, das Gebiet etwas unter die Lupe zu nehmen - mit Erfolg.

Wir entdeckten noch einige schöne Steinpilze, viele Hainbuchenraufüße, viele Semmelstoppelpilze, zwei Rotkappen, wenige Flockige Hexenröhrlinge und Maronen.



Foto links: Typisch für Gelbsporige Raufüße ist ist ihre Rotfärbung, wenn man sie schneidet. Sie wandelt sich alsbald in Braun und daraufhin in Schwarz um. Deshalb werden diese Pilze auch Schwärzende Raufüße genannt. Seit 2003 bilden sie innerhalb der Gattung Raufüße (Leccinum) die einzige Untergruppe namens Leccinellum, deren Leitpilz eben der Gelbsporige Raufuß ist. 




Die Krönung unserer Tour war allerdings meiner Freundin zu verdanken. Unter einer riesigen alten Buche entdeckte sie ein Nest von sieben Gelbsporigen Raufüßen.

Diesen sehr seltenen Pilz habe ich bislang nur einmal überhaupt gesehen - auf einer Pilzausstellung. Lediglich zwei von ihnen nahmen wir zum Probieren mit.

Viele Grüße Michael und Edith"

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Taubertal: Es gibt noch viele Steinpilze - und Wilftrud hofft auf weitere Herbstarten


Foto: Ein schönes herbstliches Stilleben mit Farnkraut. Wiltrud zeigt seinen Fund von Maronen, Rotfüßchen, Anisegerlingen und, vorne links, wohl einem Flockenstieligen Hexenröhrling. (Foto © Wiltrud)


Wiltrud schreibt am 6. Oktober 2014:

"Hallo lieber Heinz Wilhelm,

die vergangenen Tage war ich viel unterwegs in "meinen Wäldern" des Main-Tauber-Kreises.

Bei uns sind noch sehr viele Steinpilze zu finden. Ebenso Anisegerlinge und Parasol sowie diverse Täublinge. Doch selten ist man alleine im Wald, so auch heute. Ein weiterer Pilzsammler war auch auf der Suche. Nach einem gegenseitigen Blick in den Korb, der bei mir heute lediglich mit Maronenröhrlingen, Waldchampignons und Rotfüßchen gefüllt war, meinte mein Gegenüber: 'Das war's dann wohl für dieses Jahr.'

Doch da bin ich anderer Meinung. Ich hoffe noch auf einen guten Schub Maronenröhlinge  und auf weitere verschiedene Speisepilze des Herbstes.

Viele Grüße aus dem Taubertal, Wiltrud"

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