Pilzticker Bawue 29 (Baden-Württemberg 29):
Funde vom 30.08.2014 - 06.09.2014



Pilzticker Bawue 29 (Baden-Württemberg 29)




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Baden-Württembergs




Nordschwarzwald: Edle Arten bescheren Ernst auch eine herrliche Pilzspargelsuppe


Ernst schreibt am 6. September 2014:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

im Nordschwarzwald ist nach wie vor nicht viel los mit Steinpilzen. Dafür gab es heute viele Espenrotkappen, ein knappes Kilo Schopftintlinge, welche schon zu Suppe verarbeitet wurden, Pfifferlinge, einige Hexenröhrlinge, vier Steinpilze und einen Stock mit Büscheligen Raslingen. Auf dem Teller ist meine Tageslese zu sehen. 

Und bald geht es zur Herbsttrompetenernte. 

Viele Grüße Ernst"

Praxis für Pilzheilkunde und Biofeldtherapie
www.praxis-ernst-hampl.de

Pilzticker Bawue 29




Foto rechts: Eine Schopftintlinge-Crèmesuppe ist in der Pilzküche eine Köstlichkeit. In einer Suppe kommt das feine Spargelaroma der Schopftintlinge am besten an den Gaumen, weshalb man sie auch "Pilzspargelsuppe" nennt. 







Foto rechts: Büschelige Raslinge oder Büschelraslinge sind ausgezeichnete Speisepilze. Sie haben eine feste, leicht knorpelige Bisskonsistenz mit einer schönen pilzigen Aromanote, was sie zu außergewöhnlichen Pilzen macht. Sie eignen sich prima für ein Sologericht. 

(3 Fotos © Ernst)






Artenvielfalt, Mengenreichtum: Ein schöner Beginn des Pilzherbstes im Ortenaukreis


Torben schreibt am 6. September 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute mit meinen Eltern im Ortenaukreis erneut auf der Jagd. Gefunden haben wir viele Pfifferlinge, Herbsttrompeten, Trompetenpfifferlinge, Lachsreizker, Graue Leistlinge, Semmelstoppelpilze, zwei Steinpilze und andere Röhrlinge, einen Anisegerling, Safranschirmlinge und Stockschwämmchen

Meine Eltern freut es, denn in ihrer Heimat in NRW gibt es selten so viel.

Viele Grüße

Torben, Elisabeth, Gabriele und Uli"

(Foto © Torben)

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Landkreis Esslingen: Erst die Pilzpfanne veredelte Rainers Rahmschnitzel 


Foto: Endlich sind die Steinpilze auch im Landkreis Esslingen "voll" da. Zudem gibt es feste, knackige und komplett madenfreie Semmelstoppelpilze. Da dürfte beim neuerlichen Pilzgang für den Sonntagsbraten wieder Köstliches im Korb landen. (Foto © Rainer H.)


Rainer schreibt am 5. September 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

im Schurwald im Kreis Esslingen geht`s munter weiter. Zu den fröhlich wachsenden Steinpilzen gesellen sich nun irre viele Maronen und seit etwa zwei Wochen schon schmackhafte Semmelstoppelpilze. Leider sind selbst junge Maronen fast ausnahmslos Opfer von Würmern und Maden. Dazu sind sie in der Nahrungskette ja auch bestimmt.

Da lob ich mir die Semmelstoppelpilze. Fest, knackig und komplett frei von Schnecken und sonstigem Getier. Man sollte nur bei größeren Exemplaren die Stoppeln abschaben. Die werden mit zunehmender Größe etwas bitter. Jedenfalls war das Rahmschnitzel mit der gestrigen Pilzpfanne einfach nur delikat. 

Mal sehen, ob der Wald morgen früh was zum Speiseplan am Wochenende beiträgt ;-).

Lieben Gruß Rainer"

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Boxberg: Vor grenzenloser Gier auch die verschimmelten Pilze mitgenommen


Wiltrud schreibt am 2. Septemberb 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

nach dem vielen Regen am Sonntag war ich heute wieder in dem Wald bei Boxberg. Doch mit dieser Idee war ich nicht alleine. Am Waldrand angekommen, stand schon ein Kombi mit geöffneter Heckklappe.

Ich traute kaum meinen Augen: Waschkörbe und Eimer bis zum Rand, hauptsächlich gefüllt mit Maronen und Rotfußröhrlingen. Die Gier war wohl schon so groß, dass teils angeschimmelte, kaum noch brauchbare Pilze zu sehen waren.

Ich habe die Leute dann auf den Schimmel angesprochen, worauf ich zur Antwort bekam, sie würden das ausschneiden. Dann gute Mahlzeit.

Für mich aber hieß es folgerichtig: Auf in ein anderes Waldstück, da hatte ich mehr Glück und mein Körbchen wurde beinahe voll. Heute gibt es zum Abendessen Mischpilze in Sahnesoße und selbst gemachte Semmelknödel. Übrigens, die tierischen Feinschmecker auf dem Steinpilz rechts blieben natürlich im Wald. 

Herzliche Grüße an Dich und alle vernünftigen Pilzsammler!

Wiltrud"

(Foto © Wiltrud)

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Endlich geht es los um Tübingen - die finsteren Herbsttrompeten wachsen, dass es Ernst schwindlig wird


Ernst schreibt am 1. September 2014:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzfreunde, 

so langsam geht es los hier in der Region Tübingen, zumindest für die, die nicht einseitig Steinpilze suchen. 

Jede Menge Anisegerlinge, kleine Stockschwämmchen, Filets vom Riesenporling, Hexeneier, Riesenpfifferlinge (die vier großen wogen zusammen satte 200 Gramm) und Schopftintlinge. Einen schönen Fliegenpilz nahm ich für meine Räuchermischung mit. Auch wenn er hier auf dem Teller liegt, ist er natürlich keinesfalls für den Verzehr.

Außerdem steht hier um Tübingen der ganze Wald voll mit Herbsttrompeten, die schon darauf warten, von mir geerntet zu werden. Das sind solche Massen, dass mir heute fast schwindelig wurde, als ich sie alle dort stehen sah. 

Viele Grüße Ernst"

(Foto © Ernst)

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Der neu entdeckte Eichenwald macht Michael Hoffnung auf eine gute Pilzzukunft


Foto: Röhrlinge, Blätterpilze und mit der Krausen Glucke ein Pilz aus der Familie der Gluckenverwandten: Das ergibt eine schön abgerundete Mischpilzpfanne. (Foto © Michael)


Michael schreibt am 1. September 2014:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

hier wieder eine bunte Sammlung aus den Wäldern um Kronau. Dieses Mal habe ich auch ein neues Waldstück in Richtung Kirrlach erkundet, einen reinen Eichenwald. In diesem neuen Waldstück fand ich sehr viele überalterte Steinpilze und ebensoviele noch zu kleine. Dieses Waldstück werde ich im Auge behalten, es ist sehr interessant.

Heute erntete ich schöne Steinpilze, Laubwaldrotkappen, Maronen, Flockis, die ersten Edel- und Fichtenreizker, Pfifferlinge und eine Krause Glucke.

Viele Grüße Michael"

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Boxberg: Der Fichtenwald stand voller Rotfußröhrlinge und barg noch andere Köstlichkeiten


Foto: Ein schönes Pilzstillleben mit herrlichen Sonnenblumen! Alles ist sorgsam geputzt. So viele Rotfüßchen sieht man selten in einem Pilzkorb; nicht wenige Pilzsammler gehen mehr oder weniger achtlos an ihnen vorbei. Wie schade! Sind sie doch von ausgezeichnetem Geschmack. (Foto © Wiltrud)


Wiltrud schreibt am 30. August 2014:

"Hallo Heinz Wilhelm,

heute bin ich mit Conny zum Pilze sammeln in der Nähe von Boxberg gewesen. In genau den Wald, wo noch vor zwei Wochen nichts zu finden war.

Doch heute wurden alle unsere Erwartungen übertroffen. Keine zwei Minuten im Fichtenwald, trauten wir unseren Augen nicht. Unzählige Rotfußröhrlinge, teils dicht an dicht, Maronenröhlinge, Anischampignons, Fichtenreizker und auch einige Steinpilze. Diese Menge kann man nicht auf einmal verspeisen. Also wurde  ein Teil eingefroren und der Rest wird im Ofen getrocknet. Wie das duftet!

Und draußen, ja ich glaube, da rückt der Herbst an: die die ersten Fliegenpilze sind da.

Liebe Grüße aus dem Taubertal Wiltrud"

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Nordschwarzwald: Pilze für Genuss, Gesundheit und schamanische Kräfte


Ernst schreibt am 30. August 2014:

"Lieber Heinz-Wilhelm, liebe Pilzbegeisterte, 

im Nordschwarzwald ist immer noch nichts los mit vielen Pilzen. Die kleine Menge, die ich heute gesammelt habe, hat die Anfahrt und das Ablaufen mehrerer Wälder bzw. Plätze erfordert. Im Verhältnis zum Aufwand sprang also nur eine magere Ausbeute heraus.

Und dennoch: es bereitet mir immer Freude, im Wald zu sein. Es stehen derzeit einige Hexenröhrlinge, einige Maronenröhrlinge. Allerdings hatten erstere Schonzeit und  letzere sammle ich nicht wegen der hohen Schadstoff-/Cäsiumbelastung in unserer Region, denn die guten Maronen reichern davon sehr viel an.

Da blieben einige Steinpilze und Pfifferlinge, auf die hatte ich es heute abgesehen, die ersten Birkenporlinge (da sind noch an die zehn kleine an der morschen Birke und dürfen weiterwachsen) für Magen-Darmtee und ein kleiner Fliegenpilz für eine schamanische Räuchermischung. Das alles ist zu sehen auf dem Foto. 

Viele Grüße Ernst"

(Foto © Ernst)

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Allen Pilz- und Naturfreunden eine schöne Adventszeit

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