Pilzticker Bawue 12 (Baden-Württemberg 12):
Funde vom 23.09.2013 - 28.09.2013



Pilzticker Bawue 12 (Baden-Württemberg 12)




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Bodanrück: Die Pilze der Hochsaison in einem wunderbaren Arrangement


Foto: Ein anmutiges Stillleben von Pilzen! Carmen hat zum Übergang vom Sommer in den Herbst die für diese Zeit typischen Pilze fast künstlerisch arrangiert. Man kann sich gar nicht daran satt sehen. (Foto © Carmen)



Carmen schreibt am 28. September 2013:

"Heute war ich cirka eine Stunde am Bodanrück spazieren und fand Hallimasch, Stockschwämmchen, Steinpilze, eine einsame Marone, Körnchenröhrlinge, Violette Lacktrichterlinge, Falsche Pfifferlinge, Hexenröhrlinge, Champignons, Krause Glucke und was sonst noch so auf dem Foto ist. Es hat wirklich Spaß gemacht, nachdem es die letzte Zeit im Wald ziemlich spärlich zuging. Jetzt kommen die Pilze alle auf einmal.

Eure Carmen"

Pilzticker Bawue 12



Bruchsal/Kronau: Michael radelte 60 Kilometer für die Steinpilze in bester Qualität


Foto: Im Pilzparadies! Wir sehen sieben Steinpilze im besten Alter im Laubhochwald. Michael sah sie nicht nur, sondern erntete sie auch. Weil der Korb rasch voll war, aber viele Steinpilze noch untätig herumstanden, radelte er kurzerhand die 15 Kilometer zurück nach Hause - und rückte nochmal an. (Foto © Michael)


Michael schreibt am 27. September 2013:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

gestern war ich in meinem Kronauer Waldstück unterwegs, um nach meinen mittlerweilen erwachsenen Steinpilzen zu sehen.

Ich rechnete mit 15-25 Pilzen. Was ich dann allerdings vorfand, verschlug mir die Sprache. Der ganze Waldboden war voller perfekter Steinpilze! Der Korb war rasch voll, ich fuhr wieder nach Hause - und dann erneut wieder in den Wald. An diesem Tag legte ich mit meinem Fahrrad 60 Km zurück (4X15 Km), der Pilze wegen, und musste dennoch viele im Wald stehen lassen.

Pilzticker Bawue 12



Foto: Endlich ist alles zu Hause, jetzt kann ihm kein Konkurrent mehr die Steinpilze abtrünnig machen. Michael präsentiert seinen Fund. Unten halblinks liegen Violette Lacktrichterlinge. (Foto © Michael)


Weiter fand ich Goldröhrlinge, Maronen, Butterpilze, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Fichtenreizker, Lila Lacktrichterlinge, Herbstlorcheln, Flaschenstäublinge, Parasolen und einen Riesenbovisten in der Größe eines Medizinballs. Letztere blieben, mangels Platzes im Pilzkorb, im Walde stehen.

Was ich mit so vielen Pilzen mache? Essen, einfrieren, trocknen und natürlich meiner Familie, Freunden und Bekannten schenken. Gelegentlich treffe ich mal den einen oder anderen "erfolgloseren" Pilzsammler, da habe ich natürlich auch schon direkt im Wald etwas verschenkt.

Viele Grüße, Michael"

Hallo Michael,

große Leistung, großer Klasse!

Respekt und viele Grüße von Heinz-Wilhelm

Pilzticker Bawue 12







Lothars "Fund des Jahrzehnts" bei Heilbronn: Fünf Kilo Steinpilze in nicht mal einer Stunde

Lothar schreibt am 25. September 2013:

"Raum Heilbronn - Habe heute in einer knappen Stunde den Fund des Jahrzehnts gehabt: Fünf Kilo Steinpilze, Qualität: Mit Prädikat, also sehr gut."


Romans zielloses Umherstreichen füllte den Korb mit Steinpilzen, Reizkern und anderen Pilzarten


Foto: Der gekachelte Tisch ist voll. Fichtenreizker und Steinpilze dominieren. Reizker sind kräftig-würzige Pilze, deren Wohlgeschmack viele Pilzfreunde schätzen. (Foto © Roman)


Roman schreibt am 25. September 2013:

"Hallo Heinz-Wilhelm,

letztes Wochenende war ich (diesesmal mit meiner Freundin ;-) wieder im Schwarzwald recht ziellos unterwegs. Wir haben jede Menge Fichtenreizker gefunden. Der ganze Wald steht voll davon.

Auch haben wir Herbsttrompeten, Violette Lacktrichterlinge, Kuhröhrlinge, Maronen, einige Pfifferlinge, Flockenstielige Hexenröhrlinge und einige Steinpilze gefunden.

Darunter ein paar junge kernige Exemplare und ein paar ältere Burschen. Bis auf Maden im Stiel und ein paar Schneckenfraßstellen waren alle noch gut verwertbar. Wir haben von den Steinpilzen viel getrocknet in einem etwas älteren Dörraparat, bei dem die Luft erwärmt von oben wie ein Fön auf die Pilze bläst. Das hat auch gut funktioniert.

Allerdings duften die getrockneten Exemplare fast gar nicht. Im Gegensatz zu denen, die ich vergangenes Jahr von einem Freund geschenkt bekommen habe, sind sie auch viel heller, aber auch trockener. Meine lassen sich brechen wie Chips. Wieder aufweichen hab ich noch nicht probiert. Hab ich sie zu sehr getrocknet? Oder müssen sie im getrockneten Zustand erst "reifen", um diesen würzigen Duft zu bekommen?

Liebe Grüße aus Baden-Würtemberg, Roman"

Foto: Diese Steinpilze sind durch schonendes Trocknen im Sedona-Dörrautomaten optimal gedörrt. Dank der niedrigen Betriebstemperatur von 40 Grad und der langen, 20stündigen Trockenzeit, sind die Duft- und Aromastoffe nahezu voll erhalten. (Foto © p-p-s.com)

Pilzticker Bawue 12


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Hallo Roman,

Du müsstest sie mal, in einer Soße gekocht, probieren. Wenn sie nicht duften, heißt das noch nicht, dass sie auch geschmacklos sind. "Nachreifen" werden sie kaum, außer dass sich das Aroma im geschlossenen Glas etwas verdichtet.

Steinpilze sind ideal getrocknet, wenn sie zwar rascheltrocken sind, sich aber noch biegen lassen. Also sich nicht brechen lassen wie Chips. Möglicherweise sind sie tatsächlich "übertrocknet".

Ich schließe aber nicht aus, dass auch das Alter der Pilze ihr Aroma beeinträchtigt hat. Man nimmt speziell bei Steinpilzen junge Exemplare zum Trocknen.

Das Trocknen ist Praxis- und Erfahrungssache. Wenn Du bei Deinem älteren Dörrgerät bleiben willst, solltest Du es ein paar Mal ausprobieren, nach dem dritten, vierten Mal weißt Du mehr. Aber generell rate ich Dir zu jungen Steinpilzen.

Viele Grüße

Heinz-Wilhelm

Pilzticker Bawue 12


Bodanrück und Höri: Die Krause Glucke empfahl sich mit willkommener Sauberkeit zum Trocknen


Carmen schreibt am 23. September 2013:

"Am Wochenende fand ich eine riesige Krause Glucke von 2,8 Kilogramm. Ich hatte Mühe, den Pilz heile nach Hause zu bringen. Ich war am Bodanrück und auf der Halbinsel Höri unterwegs. Der Pilz war so sauber, daß ich ihn ohne viel nervige Putzerei trocknen konnte. Ein Teil wurde eingefroren.

Leider ist es bislang kein besonderes Pilzjahr. Es gibt allerdings noch viele Stellen mit Stockschwämmchen.


Dazu mein Stockschwämmchen-Lieblingsrezept:

400gr Putengeschnetzeltes anbraten, Salz und Pfeffer dazu, dann die Pilze reingeben, schön lange mitbraten - und zum Schluss mit einem Becher Sahne ablöschen und kurz aufkochen. Zu Nudeln gibt es fast nichts Besseres!

Ich warte jetzt auf die kommenden Tage, vielleicht ist das Angebot dann etwas vielfältiger.

Eure Carmen" (Foto © Carmen)

Hallo Carmen,

eine schöne Pilznachricht, ein schönes, nachkochenswertes Rezept. Vielen Dank dafür!

Herzliche Grüße von Heinz-Wilhelm

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