Pilzticker Bawue 115: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 29.09.2017 - 09.10.2017



Pilzticker Bawue 115




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Baden-Württembergs




Anhaltend gute Pilzlese im südwestlichen und im Hochschwarzwald für Oliver


Foto: Und die Steinpilze haben, wie hier zu sehen, immer noch beste Qualität.

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Oliver schreibt am 9. Oktober 2017:

»Da bin ich aber sehr froh, dass du nach 14 Tagen kreativer Pause wieder zurück bist und die Pilze in den Pilztickern wieder wachsen. Leider neigt sich die Saison so langsam dem Ende entgegen. Doch noch immer sind schöne Funde zu machen!

Anbei einige Fotos von Steinpilzen, von denen ich eine ganze Menge gefunden habe. Daneben gab es noch Stockschwämmchen, Kuhmäuler, Pfifferlinge, Flockenstielige Hexen, Parasole, Rotkappen, Hallimasch, Knoblauchschwindlinge und jede Menge Trompetenpfifferlinge.

Liebe Grüße Oliver«


2 Fotos: Der Steinpilz links wächst am Fuße einer jungen Douglasie im lichten Nadelhochwald. Rechts ein wahrer Lümmel von Steinpilz. Oliver macht im südwestlichen und im Hochschwarzwald immer noch tolle Ernte von vielen Pilzarten. (3 Fotos © Oliver)

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Kronau: Die laut Naturschützern »ausgerotteten« Pilze wachsen auch im x-ten Jahr in Massen


Foto: Seit Jahren, ja seit Jahrzehnten findet Michael auf den gleichen Weiden massenhaft Parasole und Champignons wie diese hier. »Naturschützer« sehen darin besorgt ein »Ausrotten« der Pilze. Merkwürdig, dass es so viele »ausgerottete« Pilze gibt. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 9. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auf den Pferdekoppeln und den umliegenden Wiesen wachsen derzeit sehr viele Parasole und Champignons.

Hier möchte ich einen Gedankenstoß an all die »Natürschützer« geben, die immer noch behaupten, man könne Pilze leerernten.

Wer meine Posts verfolgt, stellt fest, dass ich seit Jahren an genannten Stellen immer wieder Großaufkommen an Parasole und Wiesenchampigons habe. Ich ernte diese regelmäßig ab und mache auch vor den Kleinsten keinen Halt. Trotzdem wachsen an diesen Stellen seit Jahrzehnten Unmengen an Pilzen und ich habe es nicht geschafft, diese »auszurotten«.

Viele Grüße Michael«

Lieber Michael,

Du sprichst mir aus dem Herzen! Ich erhalte immer wieder Schreiben von »Naturschützern« (ich setze sie an dieser Stelle bewusst in Anführungszeichen) mit dem von Dir beschriebenen Vorwurf. Ich empfehle ihnen dann, diesen Kommentar zu lesen. Es gab darauf noch nicht eine Erwiderung von einem »Naturschützer«.

Herzliche Grüße Heinz-Wilhelm

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Landkreis Karlsruhe: Wunderschöner Pilzschmuck in Svens Korb


Sven schreibt am 7. Oktober 2017:

"Hallo lieber Heinz-Wilhelm,

ich hoffe, dir geht es gut, denn ich habe schon länger nichts mehr von dir gehört.
Wahrscheinlich bist du aber nur im Urlaub.

Anbei meine "kleine" Ausbeute vom heutigen Samstag. Wunderschöne Rotkappen, Hexenröhrlinge, Trompetenpfifferlinge wie auch einige Steinpilze schmücken meinen Korb (Foto rechts).

Die Saison geht nun bald zu Ende, und wie es scheint, wollen sich die besten Speisepilze noch einmal in voller Pracht präsentieren.

Liebe Grüße aus Bretten im Landkreis Karlsruhe, Sven"

(Foto © Sven)

Hallo Sven,

danke für die Nachfrage. Wie bereits im Pilzticker Hessen zu lesen, bin ich umgezogen. In  2 Tagen soll nun endlich meine Übertragunsgechnik stehen, dann geht es weiter wie gehabt. Ob der Marktführer der Telekommunikation das jedoch schafft... Ich bin  gespannt.

Viele Grüße Heinz-Wilhelm

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Lußhardtwald: Alles da, was eine schöne Pilzpfanne verlangt


Bernd schreibt am 6. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, 

im Lußhardtwald bei Kronau fand ich diese Woche vor allem Semmelstoppelpilze, Pfifferlinge, Steinpilze und Krause Glucken (Foto rechts). Das Bild zeigt allerdings lediglich einen Teil meines Gesamtfundes.

Viele Grüße Bernd«

(Foto © Bernd)

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Endlich bequemen sich Dagmars Steinpilze bei Neckarzimmern


Foto: Ein naturnahes Sideboard für Steinpilze hat sich Dagmar ausgesucht, um ihren Fund zu präsentieren. Eine gute Idee mit schöner Umsetzung! (Foto © Dagmar)

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Dagmar schreibt am 5. Oktober 2017:

»Endlich ist auch an meinen Steinpilzstellen bei Neckarzimmern wieder was los. Allerdings sind die Schnecken und Maden dieses Jahr meist vorher da. Trotzdem, der Waldspaziergang macht Spaß.

Liebe Grüße, Dagmar«


Bad Herrenalb: Die Trompetenpfifferlinge wachsen rasenartig

Torben schreibt am 5. Oktober 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

nach urlaubsbedingter Abwesenheit war ich nun direkt nach Heimkehr in den Wäldern um Bad Herrenalb zum Pilzesuchen.

Neben vielen Steinpilzen, Maronen, Semmelstoppelpilzen und Pfifferlingen habe ich auch eine stattliche Anzahl an Herbsttrompeten gefunden.

Außerdem wird dieses Pilzjahr wohl mit einer Unmenge an Trompetenpfifferlingen ausklingen. Die meisten von ihnen waren noch zu klein zum Mitnehmen. Aber an allen mir bekannten Stellen wuchsen sie rasenartig.

Viele Grüße, Torben«





Calw: Der Regen und die Maden setzten den Steinpilzen kräftig zu


Matthias schreibt am 3. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute haben der Regen und die Maden die Qualität unserer Sammlung erheblich in Mittleidenschaft gezogen. Viele der Steinpilze mussten wir stehen lassen, da nur noch die Hülle existierte. Dafür konnten wir uns direkt am Parkplatz über eine große Krause Glucke freuen. :)

Viele Grüße Matthias«

(Foto © Matthias)

Anmerkung: Wenn es regnet, geht man keine Pilze sammeln. Siehe hier.




Bruchsal: Die große Zeit der Riesenschirmlinge


Achim schreibt am 3. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

vergangenen Freitag war ich während einer kurzen Mittagspause im Wald völlig unverhofft auf eine Gesellschaft von ca. 60 Parasole in allen Größen - von kleinen Schlegeln bis zu überständigen Exemplaren - gestoßen, siehe das Foto rechts. Dies freute vor allem meine Nachbarn.

Vorgestern begab ich mich in der Nähe meines Wohnortes noch einmal gezielt auf die Suche. Schon nach wenigen hundert Metern im nächstgelegenen Wald war mein Korb gefüllt, und zwar erneut mit Riesenschirmlingen, Genau gesagt mit 18 Safranschirmlingen und mit 15 Parasole. Einer der Safranschirmlinge hatte den stolzen Hutdurchmesser von 25 Zentimetern.

Ferner fand ich Dachpilze*, Wurzelnder Schleimrübling, Knolliger SchleierritterlingFlaschenstäublinge, Stockschwämmchen, Fuchsiger Röteltrichterling**, Rosa Helmling, Rosablättriger Egerlingsschirmpilz, Narzissengelbe Wulstlinge.

Die Krönung brachte aber gestern meine Frau mit nach Hause: Ein Prachtexemplar von einem Fransigen Wulstling, den ich besonders schätze und nur empfehlen kann, obwohl es in der Literatur unterschiedliche Beurteilungen gibt.

Herbstliche Pilzgrüße aus dem Landkreis Bruchsal, Achim«

(Foto © Achim)

*Einige Arten für Mischpilzgerichte geeignet

**Kann Magen- und Darmbeschwerden auslösen

Blau = ungenießbar

Rot = giftig

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Sulzfeld: So etwas Tolles an Steinpilz hatte Manuel noch nie in seinem Korb


Manuel schreibt am 1. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich verfolge den Pilzticker nun schon bestimmt vier Jahre und bin immer wieder erstaunt, welche tollen Funde es in der Region gibt.

Bei meiner Suche am heutigen Sonntag in einem Wald bei Sulzfeld im Landkreis Karlsruhe war leider recht wenig zu finden, ehe ich gegen Ende meiner Runde diesen Prachtsteinpilz (Foto rechts) mit seinem kleinen Bruder fand. Meine Hand war sogar zu klein, um den Stiel komplett zu umfassen.

So etwas Tolles hatte ich noch nie in meinem Korb. Und das Schönste daran war, dass beide Steinpilze vollkommen madenfrei waren. 

Da gibt's jetzt eine leckere Steinpilzpfanne!

Liebe Grüße Manuel«

(Foto © Manuel)

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In den Berglen: Ein Großsporiger Champignon füllt Kerstins Pfanne


Foto: Das sieht eher nach einem Großsporigen Champignon und weniger nach einem Wiesenchampi aus, deren Art auch deutlich geselliger wächst. Ganz rechts in der Ecke die jungen Schopftintlinge. (Foto © Kerstin)

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Kerstin schreibt am 1. Oktober 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

heute haben wir viele junge, noch geschlossene Schopftintlinge, reichlich Semmelstoppelpilze sowie einen Parasol gefunden. Auf einer Wiese standen überdies noch zwei Wiesenchampis. Mehr kann ich leider nicht melden.

Herzliche Grüße aus dem sonnigen Rems Murr Kreis, Kerstin und Martin«





Hohenlohe: Ein vorwitziges Rotfüßchen stiehlt den Violetten Rötelritterlingen die Schau


Foto: Was Ralf mit dieser Menge Violetter Rötelritterlinge wohl gemacht hat? Sie sind traditionelle Einlegepilze. Was mag das einsame Rotfüßchen wohl dazu gedacht haben? (Foto © Ralf)

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Ralf schreibt am 30. September 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm,

es fing eigentlich ganz harmlos an. Ich wollte meiner Hallimaschstelle einen Besuch abstatten und nebenbei schauen, was noch so wächst.

Hoppla, die Violetten Rötelritterlinge sind etwas früher dran dieses Jahr und es wurden dann auch etwas häufiger als erwartet. Da alle anderen Pilze durchweg madig waren, war dies doch eine schmackhafte und fast abfallfreie Alternative.

Ein vorwitziges Rotfüßchen wollte auch noch mit.

Gruß aus Hohenlohe«

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Erste Hallimasch auf der Schwäbischen Alb


Christian schreibt am 29. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auf der Schwäbischen Alb zeigen sich jetzt die ersten Hallimasch (Foto rechts).

Viele Grüße und ein schönes Wochenende, Christian«

(Foto © Christian)

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Maulbronn: Korb voll, Kopf frei


Foto: Nach eineinhalb Stunden war Svens Korb voll und der Kopf war endlich wieder frei. (Foto © Sven)

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Sven schreibt am 29. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich wollte eigentlich nur mal für ein paar Stunden in den Wald in der Nähe von Maulbronn, um den Kopf freizukriegen. Nach eineinhalb Stunden durfte ich dann schon wieder heim. Das Ergebnis ist auf dem Foto zu sehen.

Frohe Ernte und liebe Grüße, Sven«

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