Pilzticker Bawue 114: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 27.09.2017 - 29.09.2017



Pilzticker Bawue 114




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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Baden-Württembergs




Ein wunderschöner Schwarzwaldkorb voller Maronenröhrlinge


Patrick B. schreibt am 29. September 2017:

»Guten Tag, 

wir haben heute im schönen Schwarzwald innerhalb von 30 Minuten diesen Korb voller Maronen gefunden. Es standen noch so viele, aber leider war der Korb schon voll.
Die Würmer waren an sehr vielen Maronen allerdings schneller, aber da es so viele gab, war das kein Problem.

Patrick B.«

(Foto © Patrick B.)

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Kronau: Auf einmal sind die Röhrlinge wieder da und mit ihnen die leckeren Kupferroten Gelbfüße


Foto: Nachdem die hartnäckige Trockenheit um Bruchsal lange Zeit vor allem das Wachstum von Röhrlingen verhindert hatte, geht es jetzt wieder los mit Steinpilzen, Rotkappen & Co. Auffallend ist die Kompanie der Kupferroten Gelbfüße links im Bild. Und der vorwitzige schwefelgelbe Knirps halblinks ganz unten; ein Pfirsichtäubling. (Foto © Michael)

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Michael schreibt am 28. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

jetzt ist wieder viel zu finden in meinen lokalen Wäldern um Kronau bei Bruchsal.

Sehr schöne Eichenrotkappen, Steinis, Edelreizker, Perlpilze, Parasole, ein Pfirsichtäubling und die leckeren Kupferroten Gelbfüße landeten in meinem Korb.

Viele Grüße Michael«





Ein Mischpilzeintopf süß-sauer - oder kräftig gewürzt mit Lorbeer, Brühe und Maggi




Sven stellt einen Eintopf aus Mischpilzen vor

Für den Pilzeintopf aus Mischpilzen eignen sich am besten Röhrlinge, aber auch andere Pilze. Hauptsache, man hat mindestens drei geschmacklich verschiedene Pilze, besser sind jedoch mehr.

Da ich immer frei nach Nase koche, werde ich hier keine Mengenangaben machen. Zuerst braten wir gewürfelte Zwiebeln, Karotten und Sellerie in einem großen Suppentopf an. Dann geben wir unsere zerschnittenen Pilze dazu.

Haben die Pilze die gewünschte Sämigkeit erreicht, füllen wir etwas Wasser in den Topf, bis dieser ca. 3/4 voll ist. Dann geben wir klein geschnittene Kartoffeln dazu und lassen es ca. eine halbe Stunde kochen. Anschließend schneiden wir noch zwei Knacker in Scheiben, geben diese dazu - und fertig.

Auf traditionelle Art isst man dieses Gericht süß-sauer. Das heißt, auf dem Teller wird mit Essig und Zucker nachgewürzt. Dies ist allerdings nicht jedermanns Geschmack. Deshalb verfeinere ich es (natürlich unter Weglassen von Essig und Zucker) meist noch mit einigen Lorbeerblättern und Brühe sowie einigen Spritzern Maggi.

Probiert es aus und ihr werdet es lieben. Besonders zur kühleren Jahreszeit.

Liebe Grüße Sven«

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Landkreis Karlsruhe: Eine Prachtglucke von drei Kilogramm


Sven schreibt am 27. September 2017:

»Ich habe es mal wieder geschafft, in den Wald zu kommen und konnte einen schönen Fund machen.

Das Sahnehäubchen war eine beeindruckende Krause Glucke (Foto rechts). Das gute Stück wiegt fast 3 Kilo und ich darf mich jetzt gleich noch ans Verarbeiten machen. Daneben gab es noch Anischampignons und Sandröhrlinge (zweites Foto).

Ansonsten sah es, wie eigentlich immer, relativ mau aus in der Gegend um Bretten (Landkreis Karlsruhe).

Am Sonntag war ich bei Maulbronn unterwegs. Da hat mir doch tatsächlich jemand die Pilze buchstäblich vor der Nase weggeschnappt. Aber was er oder sie übersehen hatte, landete in meiner Pfanne. Das waren immerhin 10 Birkenpilze, zwei Steinpilze und etliche Butterpilze.

Es war ein wirklich angenehmer Tag. Ich wünsche allen viel Spaß beim Sammeln und freue mich auf Eure Beiträge!

Liebe Grüße Sven«

(2 Fotos © Sven u. Privat)




Sven bittet spontan zu Tisch:
Krause Glucke mit Försterfrikadellen




Zu seinem Krause-Glucke-Fund schickt uns Sven gleich ein leckeres Rezept:

»Wir nehmen unsere frisch gefundene Krause Glucke, säubern sie und braten sie in einer Pfanne mit etwas Butter und einer Zwiebel an. Anschließend löschen wir das Ganze mit Milch und Sahne ab, geben etwas Schmelzkäse dazu (ich nehme für eine volle Pfanne cirka 4 Scheiben Käse; es schmeckt aber auch ohne) und lassen es bei niedriger Temperatur köcheln.

Jetzt würzen wir unsere Frikadellen mit Salz und Pfeffer und geben etwas Pilzmehl bzw. Pilzpulver (Pilze trocknen und anschließend im Fleischwolf oder in der Kaffeemühle zerkleinern) dazu, und zwar 2-3 Esslöffel bei 500gr Hackfleisch. Wir kneten alles durch und braten es an.

Als Beilage lässt sich eigentlich fast alles verwenden. Das Ganze auf dem Teller serviert und ich verspreche Euch: Ihr müsst demnächst öfter kochen.

Liebe Grüße Sven«

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Wald-Michelbach: Nur an Steinpilzen fehlte es


Mirjam schreibt am 27. September 2017:

Hallo Heinz-Wilhelm,

nach einigen erfolglosen Streifzügen an meinen Heidelberger Stammplätzen habe ich es heute mal in einer anderen Gegend, Nähe Wald-Michelbach, versucht. Dort konnte ich gute Beute machen.

Mitgenommen habe ich nur die schönen Braunkappen (Foto rechts). Daneben gab es noch Rotfußröhrlinge, Goldröhrlinge, Schopftintlinge, sehr viele Boviste und wunderschöne Parasole. Nur Steinpilze leider nicht!

Viele Grüße, Mirjam

(Foto © Mirjam)


Schwäbische Alb: »Ein schönes Sammelergebnis«


Christian schreibt am 27. September 2017:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

anbei ein paar Bilder vom heutigen Pilzfund.

Gleich am Start standen herrliche Herbsttrompeten. Auf den Wiesen fanden sich reichlich Wiesenchampignons, die Anischampignons und Mönchsköpfe (Foto rechts) wuchsen im Fichtenwald.

Gegen Ende der Wanderung gab es noch schöne Rotfußröhrlinge und Maronen. Summa summarum ein sehr schönes Sammelergebnis.

Einen schönen Abend wünscht Christian«

(Foto © Christian)








Freiburg i. Br.: Die Parasole am Wegesrand sicherten bei der Radtour das Abendessen


Simon schreibt am 27. September 2017:

»Lieber Heinz-Wilhelm,

kurz zum Abend: Heute waren Mario und ich Feierabend-Radfahren. Haben am Wegesrand in der Nähe des Freiburger Umlandes wunderschöne Riesenschirmlinge in bester Qualität (Foto rechts) gefunden. Das Abendessen ist gesichert.

Viele Grüße, Mario und Simon«

(Foto © Simon)




Einfach genial: Endlich einmal wieder Steinpilze satt rund um Villingen-Schwenningen


Foto: Ralf ist begeistert, gibt es doch rund um die Doppelstadt Villingen-Schwenningen endlich einmal wieder »richtig viele Steinpilze«. Sie machen sich, bereits gesäubert und geschnitten, ausgezeichnet in der Glasschüssel!

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Ralf schreibt am 27. September 2017:

»Hallo,

auch rund um Villingen-Schwenningen gibt es wieder richtig viele Steinpilze! Dieses Jahr ist es einfach genial!

Liebe Grüße Ralf«

(2 Fotos © Ralf)

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Überlingen: Patricks erster Steinpilzfund überhaupt war gleich ein richtiger Schlag


Foto: Patricks wunderschöner Steinpilzfund war gleichzeitig sein erster überhaupt! Er fühlt sich noch nicht so sicher und sammelt bisher nur vier Pilzarten. Wie gut, dass Steinpilze dazugehören!

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Patrick Y. schreibt am 27. September 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm,

meine Name ist Patrick, ich komme aus Überlingen am Bodensee und bin 29 Jahre alt.

Seit einigen Jahren habe ich das Pilzesuchen für mich entdeckt. Ich bin jedoch noch immer häufig recht ahnungslos und gehe daher auf Nummer sicher.

Ich ernte nur Maronen, Krause Glucken, Steinpilze und Violette Rötelritterlinge.


Foto: Was mag Patrick wohl gedacht und gefühlt haben, als er diese Steinpilzgesellschaft erblickte? Es war sein erster Steinpilzfund überhaupt!

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Heute habe ich zum ersten Mal Steinpilze gefunden. Meine (Vor-)Freude auf das Essen ist natürlich riesig! Nachdem ich bisher den Pilzticker nur still mitgelesen habe, möchte ich meinen Fund zum Anlass nehmen und endlich auch meine ersten Pilzmeldung beitragen.

Anbei die schönsten Exemplare meiner heutigen Suche. Es sind tolle Steinpilze, die ich unter jungen Fichten fand, und zwar am heutigen Tage im Hinterland von Überlingen am Bodensee.

Ich wünsche allen eine erfolgreiche Saison!

Gruß Patrick Y.«


Foto: Für den ersten Steinpilzfund ist dieses Resultat gewaltig. Das ein oder andere Madenloch gehört einfach dazu. (3 Fotos © Patrick Y.)

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