Pilzticker Bawue 109: Pilzfunde in Baden-
Wuerttemberg vom 27.08.2017 - 08.09.2017



Pilzticker Bawue 109




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Ein netter Spaziergang auf der Alb, der ganz nebenbei für das Abendessen sorgte


Foto: Semmelstoppelpilze, Totentrompeten, Anisegerlinge und einen Schiedsrichter fand Christian bei seinem Nachmittagsspaziergang. (2 Fotos © Christian)

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Christian schreibt am 8. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

auf meinem Nachmittagsspaziergang fand ich neben den obligatorischen leckeren Anischampignons noch Semmelstoppelpilze und Herbsttrompeten. Ein kleiner Flocki gesellte sich als Schiedsrichter noch dazu. Außerdem fiel mir der Weiße Zitterling oder Kristallzitterling (Foto rechts) auf.

Viele Grüße und einen schönen Abend noch, Christian«

Blau = ungenießbar

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Ohne Moos nichts los im Lußhardtwald bei Kronau


Bernd schreibt am 7. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

im feuchten Moos des Lußhardtwaldes bei Kronau habe ich noch einige Pfifferlinge finden können. Ihr Standort hat den Vorteil, dass sie relativ sauber und langstielig sind. Die Krausen Glucken wollen derzeit nicht so recht wachsen; viele haben »Sonnenbrand«.

Viele Grüße Bernd«

(Foto © Bernd)

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Der Waldwechsel im Taubertal füllte den Korb im Nullkommanichts


Foto: Nicole hat die Semmelstoppelpilze und die Totentrompeten fein säuberlich gereinigt und gehäckselt. Das sieht nach einem Trockengang im Dörrautomaten aus.

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Nicole schreibt am 6. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm, hallo Pilzfreunde 

heute versuchten wir erneut unser Glück im Wald. Zunächst sah es gar nicht gut aus. Vor lauter Trockenheit wächst weder Steinpilz noch Pfifferling.

Also wechselten wir den Wald - und auf einmal lief es richtig rund. Hier fanden wir ein gutes Kilo Semmelstoppelpilze und 280 Gramm Herbsttrompeten. Auf dem Rückweg entdeckten wir noch Dottergelbe Spatelinge. Sie wuchsen im Mischwald unter Buchen, Eichen und Lärchen.

Es grüßt euch aus dem Taubertal Nicole«


Foto: Dottergelbe Spatelinge haben dieses Jahr ihren großen Auftritt. Viele Pilzarten fruktifizieren nicht jedes Jahr, bei manchen dauert es Jahrzehnte, ehe sie uns ihre Fruchtkörper zeigen. Viele Naturschützer können sich damit nur schwer abfinden, sagen stattdessen: »Die Pilze sterben aus.« Dafür, dass der Dottergelbe Spateling angeblich ausstirbt, sieht der Totgesagte dieses Jahr vielerorts quicklebendig aus. (2 Fotos © Nicole)

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Nordschwarzwald: Die Steinpilze sammeln sich noch, da freut sich Natalia über die ersten Herbsttrompeten


Foto: Die Pfifferlinge (links) wachsen im Nordschwarzwald seit Wochen; ähnlich die Flockis, die sich in der rechten Schale mit Goldröhrlingen zusammengetan haben.


Natalia schreibt am 3. September 2017:

»Hallo Heinz Wilhelm,

ein neuer Schub der Steinpilze blieb bei uns bisher leider aus, an Röhrlingen fanden wir lediglich eine Handvoll Flockis und Goldröhrlinge.

Dafür gab es herrliche Semmelstoppelpilze und nach wie vor jede Menge Pfifferlinge. Auf dem Bild ist nur ein Teil der Pfiffis, die meisten habe ich der Nachbarin geschenkt. Und am meisten freut uns, dass endlich die ersten Herbsttrompeten da sind!

Grüße Natalia«


Foto: Und ganz besonders freute sich Natalia über die ersten Herbsttrompeten im blauen Schälchen. Rechts im roten tummeln sich die Semmelstoppelpilze. (2 Fotos © Natalia)





In Kronau juckt die Steinpilze und die Flockis die Trockenheit offenbar nicht


Foto: Trotz der Trockenheit, die jetzt endlich zu Ende ging, wachsen die Pilze in den Wäldern von Kronau gut, wie man sieht. Vor allem an Steinpilzen und Flockenstieligen Hexen konnte er wieder üppige Beute machen. (Foto © Michael)


Michael schreibt am 3. September 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

trotz der Trockenheit lassen sich gute Funde machen.

Steinpilze, Flockis, verschiedene Täublinge, Parasole, wenige Pfiffers, Raufühße und nun auch die ersten Edelreizker und Butterpilze landeten im Körbchen. Und jetzt regnet es auch endlich wieder seit zwei Tagen.

Viele Grüße Michael«


Schwäbische Alb: Drei fußballgroße Eichhasen für Christian


Christian schreibt am 2. September 2017:

»Guten Abend Heinz-Wilhelm,

die Maronen und Steinpilze sind nun in meinen Wäldern verschwunden.

Dafür fand ich herrliche madenfreie Anischampignons, Herbsttrompeten und gleich drei fussballgroße Eichhasen an einer Stelle, einer davon auf dem Foto rechts.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag wünscht Christian«


Foto: Die Anisegerlinge waren allerbester Qualität. Bei einigen kleineren sieht man die typische gelbe Färbung am Hut, die vor allem bei leichtem Druck eintritt. Die giftigen Karbolegerlinge färben hingegen chromgelb hauptsächlich an der Stielbasis. (2 Fotos © Christian M.)





Nördlicher Schwarzwald: Auf dem neu entdeckten Pilzplatz waren zwei Körbe in 30 Minuten voll


Foto: Natalias Kinder, Nikolai und Anastasia, zeigen die schönsten Steinpilze, die sie an einer neu entdeckten Stelle im Nördlichen Schwarzwald gefunden haben.


Natalia schreibt am 27. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

trotz Trockenheit ist kein Rückgang des Pilzaufkommens im nördlichen Schwarzwald festzustellen. Wir waren einfach auf gut Glück an einer neuen Stelle, ca. 5 Minuten  von zu Hause. Nach 30 Minuten waren zwei Körbe voll.

Außer Steinpilzen, Pfifferlingen und Maronen gab es auch sehr viele Perlpilze und nach wie vor Täublingsüberschuss.

Grüße Natalia«


Foto: Alle Achtung, dafür, dass Natalia das Waldstück bisher noch gar nicht kannte, hat sie mir ihren zwei Kindern aber sauber gesammelt! (2 Fotos © Natalia)

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Viele Steinpilze bei Freudenstadt, aber fast alle waren schon madig


Andreas schreibt am 27. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

ich war heute wieder mal mit meinem Bruder Thomas zu einem Pilzgang um Freudenstadt im Nordschwarzwald herum unterwegs.

Bei bestem Wetter haben wir viele Steinpilze gefunden (Foto rechts), die jedoch zu 90 Prozent wurmig waren, leider auch schon die kleinsten. Wie immer hier, so waren in der Nähe der Steinpilze auch Fliegenpilze.

Gruß eines ehemaligen stillen Lesers...

Andreas«

(Foto © Andreas)

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Die vielen Trompetenpfifferlinge hatten sich zu Kerstins Erstaunen in nichts aufgelöst


Foto: Statt Trompetenpfifferlinge gab es für Kerstin Semmelstoppelpilze, zwei recht betagte Parasole, einen Steinpilz-Veteran sowie einige Pfifferlinge und Maronen. Vor dem Steinpilz könnte der Rest eines Eichhasen herumlümmeln. (Foto © Kerstin)

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Kerstin schreibt am 27. August 2017:

»Hallo Heinz-Wilhelm,

losgegangen bin ich heute mit der Erwartung, den Korb voll mit Trompetenpfifferlingen nach Hause zu tragen, denn letztes Wochenende sah ich viele Stellen, wo schon die Köpfe zu sehen waren. Aber es kam anders.

Es war nicht mehr ein einziger Trompetenpfifferling zu sehen. Stattdessen fand ich zwei Parasolpilze, einen Steinpilz, viele Semmelstoppelpilze, ein paar Pfifferlinge und zwei Maronen. 

Egal wie, im Wald zu sein, selbst wenn es mal wieder nichts zum Mitnehmen gäbe, ist immer toll.

Einen schönen Sonntag wünscht Kerstin aus den Berglen«

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