Peter Rohlands Pilztouren: Pilze
kennenlernen mit dem Leipziger Pilzberater



Peter Rohlands Pilztouren




Alle Funde des Pilzberaters ab dem 08.02.2014:

Hier geht's zum Pilztagebuch von Peter Rohland




Liebe Pilzfreunde,

Peter Rohland ist als Pilzsachverständiger und Pilzberater - auch wegen seiner Auftritte im Pilz-Ticker Sachsen - weit über den Leipziger Raum hinaus bekannt. Unermüdlich durchkämmt er das ganze Jahr hindurch den Großraum Leipzig, in dem er nahezu jedes Pilzhabitat kennt wie seine Westentasche. Zusätzlich zu seinen täglichen Streifzügen haben ihm Fachliteratur und Fortbildungen zu umfassender Artenkenntnis verholfen.

Auf seiner Seite »Peter Rohlands Pilz-Touren« präsentiert er für alle, die ihr Wissen erweitern oder vertiefen möchten, Pilzarten, an denen wir meist achtlos vorübergehen. Es sind teils seltene, mitunter sogar sehr seltene Pilzarten dabei. Erst recht wird der Anfänger auf seine Kosten kommen, denn auch die bekannten Küchenpilze kommen hier zu ihrem Recht.

Eine willkommene und bequeme Möglichkeit also, sein Wissen zu erweitern!

Ein Blick in Peter Rohlands Pilzpräsentationen ist immer lohnenswert! 





Peter Rohland auf Tour

Ein Perlpilz, Pantherpilze und Stockschwämmchen: Es gibt sie doch noch, die Pilze in Leipzig




Foto: Junge Stockschwämmchen, guter Speisepilz.



Peter Rohland schreibt am 23. Mai 2016:

»Hallo Ihr Lieben,

eigentlich wollte ich heute gar keine Mail schreiben, aber es ärgerten mich immer wieder Fundmeldungen im Netz aus anderen Gebieten, so dass manche den Eindruck gewinnen, dass es bei uns im Leipziger Raum zur Zeit gar keine Pilze gibt. Dem ist nicht so!

In der dem Botanischen Garten gegenüber liegenden Parkanlage bin ich zu den Sommersteinpilzstellen gefahren. Dort stehen der Pantherpilz und auch schon der erste Perlpilz. Bei der Heimfahrt durch den Auewald sah ich reichlich Stockschwämmchen unter dem Bärlauch. Es gibt sie also noch, unsere Pilze. 

Viel Spaß an den wenigen Bildern! Es kommen garantiert wieder mehr.

Euer Peter Rohland aus Leipzig«

Peter Rohlands Pilztouren


Foto: Perlpilz, essbar.


Foto: Pantherpilz, giftig.

(3 Fotos © Peter Rohland)



Peter Rohland auf Tour

Im Orchideenparadies standen schöne Graubraune Speisemorcheln. Und die Ackerlinge eilen schon voraus




Foto: Speisemorcheln, essbar.

Peter Rohlands Pilztouren


Peter Rohland schreibt vom 28. April bis 1. Mai 2016:

»Hallo Ihr Lieben,

ich habe heute, am 1. Mai, im Leipziger Auewald einen riesigen Stamm Stockschwämmchen entdeckt.

Im Leipziger Küchenholz fand ich dieser Tage den Rehbraunen Dachpilz, den braunhäutigen Maipilz, den Grünblättrigen Schwefelkopf, den Gurkenschnitzling sowie den Schwefelporling, der jung essbar ist. Auch zwei Frühlingsackerlinge (Voreilende Ackerlinge) begegneten mir.

Bei einer Orchideenexkursion mit einigen bereits blühenden Orchideen stieß ich außerdem auf schöne Graubraune Speisemorcheln und Maipilze.


Euer Peter Rohland aus Leipzig«

Rot = giftig

Blau = ungenießbar






Foto rechts: Stockschwämmchen, gute Speisepilze.










Foto: Schwefelporling, jung essbar.


Foto: Frühjahrsackerling, Voreilender Ackerling, essbar.







Foto: Gurkenschnitzling, ungenießbar.


Foto: Grünblättriger Schwefelkopf, giftig.






Foto rechts: Und zu guter Letzt: Adonisröschen.

(7 Fotos © Peter Rohland)










Peter Rohland auf Tour

Viele der seltenen Fingerhutverpeln, wenige Böhmische Verpeln und eine einsame Käppchenmorchel




Foto: Speisemorchel, essbar.







Peter Rohland schreibt am 24. April 2016:


»Hallo Ihr Lieben,

nachdem nun endlich auch im Leipziger Auewald die Böhmischen Verpeln da sind, schieben sich wie kleine Spargelspitzen die Rhizome des Weißen Waldvögeleins (Orchidee) aus dem Boden.

In den Kiefern der Neuen Harth fand ich einen Becherling, den ich zuerst für den Rundsporigen hielt. Doch das Mikroskop widersprach. Ein Kastanienbrauner oder Gelbmilchender ist es nicht, da ich keinen Milchsaft feststellte. So muss er unter »Becherlingsart« laufen.

Im Auewald fand ich auch eine Platterbsenart, die ich nicht präzisieren kann. Sie hatte unten blaue, oben violette Blüten. Zudem fand ich sehr viele Fingerhutverpeln, weniger Böhmische Morcheln und eine Käppchenmorchel.  Bis auf vier Exemplare, die Peter Hildebrandt zum Gefriertrocknen für Modelle erhält, ließ ich alle Verpeln aus Artenschutzgründen stehen.

Außerdem fand ich den ersten Schuppigen Porling (jung essbar) und es stehen zurzeit Frühlingsweichritterlinge, die ebenfalls essbar sind.

Freundliche Grüße aus Leipzig mit wechselhaftem Wetter: Sonne, Regen, Graupel und Schnee wechseln sich ab.

Euer Peter Rohland«


2 Fotos: Böhmische Verpeln, essbar.


2 Fotos: Fingerhutverpeln; essbar, zu schonen, da sehr selten.


Foto: Hochgerippte Becherlorchel, ungenießbar.


Foto: Becherlingsart, ungenießbar.


Foto: Schwarzweiße Becherlorchel, ungenießbar.


Foto: Größter Scheibling, Scheibenlorchel, ungenießbar.


Foto: Schuppiger Porling, jung essbar. Ergibt abgekocht eine gute Pilzbrühe.

Peter Rohlands Pilztouren


Foto: Frühlingsweichritterling, essbar.

(11 Fotos © Peter Rohland)

Peter Rohlands Pilztouren


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