Naturwunder Heilpilz: Über Birkenporling, Pappelritterling, Lackporling & Co.
Ein Heilpilz von herausragender Bedeutung ist für Karl-Heinz Kunde der Birkenporling. Er war der erste Pilz, den er als Therapiepilz erkannte. Dieser Pilz habe eine stark antibakterielle und antibiotische Wirkung und behebe alle denkbaren Irritationen des Magens - bis hin zur erfolgreichen Bekämpfung von Magenkrebs. Dem Birkenporling wurde deshalb auf dieser Website ein eigenes ausführliches Kapitel mit Unterkapiteln gewidmet. Du findest es unter
"Heilpilz Birkenporling".
Dort und auf weiteren verlinkten Detailseiten gibt es ausführliche Informationen über den Birkenporling: Zur Artbeschreibung, zu seiner Heilwirkung, zur Herstellung von Pilzpulver und zur Anwendung (Dosierung). Erfahrungsberichte von Praktikern machen dieses Kapitel besonders wertvoll.

Birkenporling am Ast einer auf dem Boden liegenden Birke. Bei abgebrochenen Birkenästen ist die Chance relativ hoch, dass an ihnen Birkenporlinge wachsen
Die Heilkraft vom FliegenpilzEs mag überraschen, dass ausgerechnet der giftige Rote Fliegenpilz (der Braune Fliegenpilz wächst fast ausschließlich südlich der Alpen) eine besondere Rolle in Kundes Heilarbeit einnimmt. Bei äußerlicher Anwendung wirke er, so Kunde, ausgezeichnet gegen Rheumaschmerzen, und zwar häufig bis zum gänzlichen Verschwinden der Krankheit. Die innere Einnahme brachte einem am Pfeifferschen Drüsenfieber schwer Erkrankten die völlige Gesundheit zurück. Und rettete den akut bedrohten Arbeitsplatz.
„Seit dieser Mann das Fliegenpilz-Mittel einnahm, gab es kein Anklingen der Krankheit mehr“, versichert Kunde, der vermutet, dass das Mittel auch gegen Schilddrüsen- und Krebserkrankungen gute Erfolge erzielen dürfte. „Wobei beim Krebs das Zusammenwirken mit weiteren Heilpilzen Erfolge klar verbessern dürfte.“

Fliegenpilze stehen mythologisch eng in Verbindung mit dem Tod und besitzen eine große mystische Ausstrahlung. Dabei haben die Pilze starke Heilkraft. Das stimmungsvolle Foto entstand auf dem Südfriedhof in Leipzig, einem der größten und schönsten Parkfriedhöfe Deutschlands
Und so geht's: Kunde schneidet ausschließlich sehr junge Fliegenpilze in kleine Stücke. Diese übergießt er mit 60prozentigem Primasprit (erhältlich in Drogerien oder Apotheken), den er in heller Fensterbank vier Wochen lang auf die Pilzscheibchen einwirken lässt. Anschließend setzt er dem Sud noch einmal 30 Prozent Wasser zu und füllt diese Endflüssigkeit in braune Flaschen ab. Sie sind dunkel zu lagern. „Bei einer Einnahme von 2 mal 3 Teelöffeln am Tag ist man auf der sicheren Seite. Russland-Deutsche sind abgehärteter, die können 2 mal 3 Esslöffel täglich ab“, hat Kunde herausgefunden.
„Du hast was an dich.“Hans-Heinrich Kunde im eigenwilligen Dialog mit dem unerforschten Fichtenporling, bei dem er ebenfalls Heilkräfte vermutet.
Pilz zum Entgiften: Die Schmetterlingstramete
Als ergänzendes Heilmittel zu der traditionell verabreichten Koriander-Tinktur spiele die Schmetterlingstramete (siehe Foto rechts, © d-jukic – Fotolia.com) bei der Quecksilber-Entgiftung und allgemein bei Entgiftungen eine überragende Rolle. Auch liefere sie gute Dienste, um das Milieu zur Entstehung von Krebserkrankungen zu schwächen oder gar zu zerstören.
Während der Flache Lackporling begünstigend auf das Immunsystem Einfluss nehme, habe der Schiefe Schillerporling als Heipilz eine gehobene Stellung. Kundes Erfahrungen zeigen, „dass es keineswegs bei der chronischen Darmentzündung bleiben muss. Im Zusammenwirken mit Ulmen-Rinde und Weihrauch-Tinktur heilt der Schiefe Schiller-Porling Darmentzündungen und Morbus crohn, also chronisch entzündliche Darmerkrankungen, restlos.“ Pappelritterlinge gegen Heuschnupfen Im Kampf gegen Allergien vom Typ1 habe sich der Pappel-Ritterling als hoch wirksam erwiesen: „Besonders gegen Heuschnupfen.“

Ein wirksames Mittel gegen Heuschnupfen und Allergien vom Typ 1 ist der Pappelritterling. Er wächst typischerweise, wie hier gut zu sehen ist, in Kolonien und mag als Begleiter der Pappel beliebige Straucharten
Mit dem Samtfußrübling der Grippe vorbeugen
In der vermeintlich pilzfreien Winterzeit stellt Hans-Heinrich Kunde mit Leidenschaft dem
Samtfußrübling
(Flammulina velutipes) nach. Dieser auch "Winterpilz" oder "Winterrübling" genannte Heilpilz stärkt das Immunsystem und beugt grippalen Infekten vor. Er schmeckt vorzüglich, macht sich vor allem als Suppenpilz hervorragend. Das Judasohr: Ein Gesundheits-Kraftwerk
In dieser Reihe darf das
Judasohr
(Auricularia auricula-judae, Foto re.) nicht fehlen. Mit dem B1-Vitamin und wertvollen Mineralien und Spurenelementen deckt es ein breites Heilspektrum ab. Es sorgt für bessere Blutgerinnung, optimiert die Blutwerte einschließlich Cholesterin und ist entzündungshemmend.
Der Kräuter-Kunde weiß: Erdrauch besiegt die Schuppenflechte Dass er im Laufe der Jahre auch vieles aus der Schule der Heilkräuter lernte und praktiziert, liegt auf der Hand. Erdrauch gegen die Schuppenflechte und Neurodermitis, die Waldbrombeerwurzel als spontan wirkendes, hoch heilsames Mittel gegen Angina. Kürbistinktur gegen zu hohen Blutzucker und damit als probates Mittel gegen Diabetis Typ2 und die Rinde der Ulme gegen chronische Entzündungen aller Art: Kunde hat viel dazugelernt und sieht sich auch weiterhin unvermindert in einem Prozess lebenslangen Lernens. Nicht von ungefähr kommt es, dass aus der einst reinen Pilzberatungsstelle inzwischen das „Pilz- und Kräuterbestimmungshaus Kunde“ geworden ist, dessen Naturheil-Depots aus allen Nähten platzen.
Zuchtpilze sind passé, Heilpilze seine Passion Er speist sein Lager aus der eigenen Kräuterzucht, die er leidenschaftlich betreibt. Wenn er heute den Pfarrgarten der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburg in der Neuen Klosterstraße 17 betritt – es ist ein wahres Postkarten-Idyll –, dann aus anderer Motivation als noch vor fünf, sechs Jahren. Früher setzte er hier ganz auf die Pilzzucht. So infizierte er die Baumstümpfe und -stämme mit dem Substrat von Austern-Seitlingen und Stockschwämmchen, die prächtige Ernte abwarfen. Auch erfreute er sich an zentnerschwerem Kürbis-Ertrag. Heute hat es ihm ein reiner Kräutergarten angetan, der aus der einstigen Pilzzucht hervorgegangen ist. Der Wechsel hatte seinen Grund. Kunde: „Die Zuchtpilze verschlangen so viel Wasser. Das konnte ich guten Gewissens von der Kirche nicht mehr in Anspruch nehmen.“ Das Loslassen von Zuchtpilzen führte letztlich auch zur Entdeckung von manchem Heilpilz.
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